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© Ralph Larmann
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Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen.

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Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 4
D-20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

 

HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
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Bewertungschronik

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Konzert

10 Jahre Fanny Mendelssohn Förderpreis

Joséphine Olech, Flöte
Vera Karner, Klarinette
Tamás Pálfalvi, Trompete
Michael Buchanan, Posaune
Emanuel Sint, Fagott
Dorothea Schupelius, Violine, Moderation
Matthias Well, Violine
Philipp Schupelius, Violoncello
Dominik Wagner, Kontrabass
Aurelia Visovan, Klavier
Leon Lorenz, Schlagwerk


Ciprian Porumbescu: Ballade für Violine und Klavier
Wolfram Wagner: Fantasiestück für Klarinette, Kontrabass und Klavier
Johann Sebastian Bach: Prélude / aus: Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 für Violoncello solo (Bearbeitung für Posaune)
Claude Debussy: Six epigraphes antiques für Klavier zu vier Händen / Bearbeitung für Flöte und Klavier
Robert Erickson: Kryl für Trompete solo
Fazıl Say: Middle Eastern Children für Violoncello und Schlagwerk (Uraufführung)
Yuri Povolotsky: Humoresque für Fagott solo

Bereits seit 2015 zeichnet der Fanny Mendelssohn Förderpreis (FMFP) junge Klassik-Künstler:innen aus – dabei bewertet der international renommierte Konzeptpreis nicht nur die technische Virtuosität der Bewerber:innen, sondern legt besonderen Wert auf innovative Konzepte und visionäres Gestalten. Den jungen Talenten wird bei ihren musikalischen Projekten absoluter Freiraum gelassen. So zeigt auch das »Festival der Preisträger:innen«, das nun bereits zum sechsten Mal im Kleinen Saal der Elbphilharmonie Hamburg stattfindet, die künstlerische Kreativität und das außerordentliche Talent der Fanny Mendelssohn Förderpreisträger:innen. Das Programm wird dieses Mal ein Best-Of aus sämtlichen, im Laufe der letzten zehn Jahre veröffentlichten Alben der Preisträger:innen darbieten. Die Besetzung mit allen elf Preisträger:innen verspricht ein innovatives und explosives Kammerkonzert.

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Konzert

Elbphilharmonie Publikumsorchester

Elbphilharmonie Publikumsorchester
Nhat-Minh Duong, Solist
Michael Petermann, Dirigent


Leonard Bernstein
Ouvertüre zu »Candide«

Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
John Williams: E.T. the Extra-Terrestrial (E.T. – Der Außerirdische) (Regie: Steven Spielberg, US 1982); Auszüge aus der Musik zu den Harry Potter-Filmen

Von Zauberern und Außerirdischen

»Ohne John Williams könnten weder Fahrräder, noch Besen in Quidditch-Turnieren oder Männer in roten Umhängen fliegen.« Diese Worte stammen von Regisseur Steven Spielberg, mit dem Williams jahrzehntelang einen Kassenerfolg nach dem anderen gefeiert hat. Seine Musik zu E.T. oder Harry Potter verbindet Generationen und entführt uns in fremde, wundersame Welten.

Dabei ließ sich Williams immer wieder von anderen Komponisten inspirieren – so auch von Piotr Tschaikowsky. Dessen Violinkonzert hat bewiesen, dass sich brillante Musik am Ende doch durchsetzt. Nach der Uraufführung zerrissen die Kritiker das neue Werk des Komponisten, dass heutzutage eines der meistgespielten Violinkonzerte überhaupt ist. Schwungvoll wird davor der Abend eröffnet mit der Ouvertüre zu Leonard Bernsteins Operette »Candide«.

Mit großer Begeisterung und auf hohem Niveau proben im Publikumsorchester der Elbphilharmonie engagierte Laien, angeleitet von Michael Petermann, dem Direktor des Hamburger Konservatoriums. Zwei Mal im Jahr präsentieren sie in Stadtteilkonzerten und im Großen Saal der Elbphilharmonie die Früchte ihrer Arbeit.

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Familienkonzert

»Wenn mein Mond deine Sonne wäre«

Familienkonzert des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg / ab 6 Jahren

Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Vilmantas Kaliunas, Dirigent 
Julian Greis, Sprecher


Mit Musik aus Sergei Prokofjews »Ein Sommertag« und Georges Bizets »Jeux d’enfants«

Max hat große Sehnsucht nach seinem Opa, der »nicht mehr alle Murmeln im Schälchen« hat und in einem Wohnheim mit älteren Menschen lebt. Er macht sich auf den Weg zu ihm, um mit ihm einen schönen, spannenden Tag zu verbringen. Doof ist nur, dass der Opa nicht einfach das Wohnheim verlassen kann. Aber Max hat einen Plan. Eine Geschichte über Demenz und die besondere Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern.

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Konzert

hamburgVOKAL

hamburgVOKAL Kammerchor

»Zeitläufe«

Felix Mendelssohn Bartholdy: Psalm 2 »Warum toben die Heiden« op. 78/1
Johannes Brahms: Lieder und Romanzen für vierstimmigen gemischten Chor op. 93a
Max Bruch: Morgengesang op.71/7
Lucia Birzer: The Moon is distant from the Sea
Jaakko Mäntyjärvi: Die Stimme des Kindes
William Henry Harris: Bring us, O Lord God
Jake Runestad: Ner Ner

A-cappella-Chormusik

Der Zauber eines einzelnen Augenblicks, Ereignisreichtum in kurzer Zeit oder Darstellung großer Visionen – der Kammerchor hamburgVOKAL widmet sich in seinem aktuellen Programm Chormusik, in welcher der Lauf der Zeit eine besondere Rolle spielt. Es erklingen A-cappella-Werke von der Romantik bis zur Gegenwart, in denen die Zeit sehr facettenreich ausgeleuchtet wird.

Der Kammerchor hamburgVOKAL, 2010 von seinem Leiter Matthias Mensching gegründet, widmet sich einem breiten Spektrum der Chorliteratur von Alter Musik bis hin zu Werken der Gegenwart. Bei Wettbewerben wurde der Chor mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt nahm er 2018 mit »hervorragendem Erfolg« am 10. Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg teil und gewann einen 2. Preis. Beim 9. Deutschen Chorwettbewerb 2014 in Weimar gewann er einen 3. Preis sowie einen Jury-Sonderpreis für die »hervorragende Interpretation des Deutschen Volksliedes«.

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Konzert

Rakhi Singh

Rakhi Singh, Violine

Barocke Werke in Arrangements von Rakhi Singh
sowie zeitgenössische Kompositionen von Michael Gordon, Julia Wolfe, Alex Groves und Edmund Finnis

Solovioline neu gedacht

Rakhi Singh ist eine der führenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Instrumentalszene Großbritanniens. Komponistin, Ensemblegründerin, Violinistin – es scheint nichts zu geben, was die Engländerin mit walisisch-indischen Wurzeln nicht kann. Jede ihrer Rollen füllt sie mit einer Leidenschaft, die das Publikum unweigerlich in ihren Bann zieht, und ihre Violinrezitale, in denen sie Genregrenzen auf ganz selbstverständliche Art überschreitet, stehen hoch im Kurs. Für ihren Soloabend hat Singh barocke Werke für Solovioline neu arrangiert und stellt sie zeitgenössischen New Yorker Komponist:innen wie Michael Gordon und Julia Wolfe, sowie zwei herausragenden Vertretern der aktuellen britischen Musikszene, Alex Groves und Edmund Finnis, gegenüber.

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Konzert

Víkingur Ólafsson / Klavierabend

Víkingur Ólafsson, Klavier

Johann Sebastian Bach: Aria mit verschiedenen Veränderungen / Clavier-Übung IV BWV 988 »Goldberg-Variationen«

Auf dem Gipfel

Sie sind ein Gipfelwerk der Klavierkunst – sie zu umwandern, zu erklimmen und in allen Facetten in sich aufzunehmen, kann ein Pianistenleben von Anfang bis Ende begleiten. Massiv und unfassbar abwechslungsreich zugleich ragen die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach als einsame Spitze aus der Welt der Variationenwerke hervor. Der isländische Tastenzauberer Víkingur Ólafsson hat seine Saison 2023/24 vollständig der berühmten Aria mit ihren 30 Veränderungen gewidmet. Zu Beginn seiner Weltreise durfte das Publikum ihn bereits im Oktober in der Laeiszhalle erleben, das große Finale mit den Goldberg-Variationen begeht Ólafsson am 25. Juni in der Elbphilharmonie.

Aufgrund der immensen Nachfrage kommt Víkingur Ólafsson außerdem im Rahmen eines Zusatzkonzerts für eine ganz besondere Premiere schon am 24. Juni in die Elbphilharmonie: Das erste Mal weltweit wird ein Konzert live per Spiriocast mit der hochauflösenden Sensortechnologie von Steinway & Sons auf die dafür ausgestatteten Flügel übertragen. So wird das besondere Herzensprojekt der Goldberg-Tour von Víkingur Ólafsson auch auf dem Instrument selbst verewigt.

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Konzert

Bawandi Trio

Bawandi Trio:
Mario Häring, Klavier
Alexandre Castro-Balbi, Violoncello
Patrick Hollich, Klarinette


Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 11 »Gassenhauertrio«
Robert Kahn: Trio g-Moll op. 45
Vincent d’Indy: Trio op. 29

Zeitreise ins 19. Jahrhundert

Wer hätte nicht schon einmal davon geträumt, eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen? Was würde man wohl alles verändern wollen? – Aber sind solche Gedanken nicht eigentlich rein fiktional? Nun, aus wissenschaftlicher Sicht sind Zeitreisen tatsächlich nicht ausgeschlossen! Mehr noch: sie sind sogar längst möglich! Allerdings nur in ganz bestimmter Hinsicht, nämlich, wenn es um Reisen durch oder in die Geschichte geht. Erhaltene historische Artefakte, wie Dokumente, Bücher und Musikalien, sind allgemein die Quellen unseres Wissens von der Vergangenheit. Nicht selten können derartige Nachforschungen dann auch die Gegenwart in einem neuen Licht erscheinen lassen. Oder z.B. das gegenwärtige Spektrum an Klangvorstellungen erweitern. Wie etwa durch die zwei vom Bawandi Trio quasi wiederentdeckten und frisch auf CD eingespielten Musikstücke aus der Spätzeit des langen 19. Jahrhunderts.

Das 1905 erschienene, elegisch-nostalgische Trio in g-Moll op. 45 des deutschen Komponisten und Musikpädagogen Robert Kahn (1865-1951) stellt einerseits eine äußerst elegante Mischung aus typischen Merkmalen deutscher Romantik sowie »klassischer« Formstrenge dar. Andererseits hat der Komponist hier neben aller handwerklichen Meisterschaft einen unverkennbaren Personalstil ausgeprägt.

Hinein in die Welt der französischen Romantik zieht schließlich das groß angelegte Trio in B-Dur op. 29 (1887) des Franzosen Vincent d’Indy (1851-1931), der ein bedeutender Schülers César Francks war. Mit ausdrucksvollen Satztiteln (Ouverture, Divertissement, Chant Elégiaque, Final) versehen, besticht das Werk insbesondere durch humorvolle rhythmische Kombinationen und kunstfertige Nachahmungen von »chansons populaires«.

Zu Lebzeiten der Komponisten noch geliebt und gefeiert, gerieten die beiden Werke später leider weitgehend in Vergessenheit. Im Falle Robert Kahns hing dies nicht zuletzt mit dem Umstand seiner jüdischen Abstammung zusammen: die Nationalsozialisten zwangen ihn in den 1930er Jahren zur Emigration. Auf dem ersten Album des Bawandi Trios findet nun allerdings eine Art Wiederbelebung statt. Ein ausgezeichnetes Debüt, das den Hörer:innen wahrlich eine musikalische Zeitreise in den spätromantischen Alltag mit seinem ganzen Facettenreichtum ermöglicht.

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Jugendprogramm

»Orchestra on Air«

Jugendkonzert ab 14 Jahren

Orchester im Treppenhaus
Thomas Posth, Musikalische Leitung
Charlotte Oelschlegel, Moderation 


Konzertgeschichte(n)

»Guten Abend und herzlich willkommen zur Radioshow mit den größten Hits aus den letzten 500 Jahren!« So oder ähnlich dürfte das Konzert beginnen, das Schülerinnen und Schüler für andere Jugendliche konzipiert haben. Radiomoderatorin Charlotte Oelschlegel führt mit historisch passenden »News« und Geschichten aus dem Konzertleben der Zeiten durch eine Radioshow mit Hits aus den unterschiedlichsten Epochen.

Ob dann Bach, Mozart oder aktuelle Popsongs erklingen – das Orchester im Treppenhaus, das für seine ungewöhnlichen Konzerterlebnisse bekannt ist, wird alle Werke des Abends gekonnt in Szene setzen. Denn ein Orchester ist unglaublich vielseitig einsetzbar!

Ausgedacht und umgesetzt haben das Konzert Schülerinnen und Schüler in sechs Workshops unter dem Titel »How to Concert«: Dabei haben sie erfahren, was alles zur Planung eines Konzerts dazugehört – von Programm- und Künstler:innenauswahl über Beleuchtung und Moderation bis hin zur Titelfindung. Jetzt präsentieren sie stolz das Ergebnis!

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Konzert

Portraitkonzert Sir András Schiff

Sir András Schiff, Klavier
Ema Nikolovska, Mezzosopran
Julian Prégardien, Tenor
Marie-Luise Neunecker, Horn
Stephen Waarts, Violine
Diyang Mei, Violine
Hariolf Schlichtig, Viola
Julia Hagen, Violoncello


Franz Schubert: Auf dem Strom D 943
Robert Schumann: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 d-Moll op. 121
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25
sowie weitere Werke und Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms

Die Magie des Zuhörens

Eine von András Schiffs Maximen lautet: »Wichtig ist es, zuhören zu können.« Dieser Leitsatz trifft besonders auf die Kammermusik zu, die für Schiff von jeher eine Herzensangelegenheit ist. Denn gerade das Miteinander und das Aufeinander hören und reagieren ist für ihn die vielleicht schönste Form des Musizierens. Genau solche musikalischen Glücksmomente garantiert Schiff nun mit engen Musikerfreunden und -freundinnen wie Tenor Julian Prégardien und Cellistin Julia Hagen.

Ausgewählt hat Schiff dafür ausschließlich Romantisches und Werke von Komponisten, die mit zu seinen Herzenskomponisten gehören. Dazu zählt der Liederfürst Franz Schubert genauso wie Robert Schumann, von dem sein im Jahr 1840 komponierter »Eichendorff«-Liederkreis auf dem Programm steht.

Von Schumann ist zudem seine 1852 in Leipzig uraufgeführte Zweite Violinsonate zu hören. Während vom Schumann-Freund Brahms das 1861 in Hamburg aus der Taufe gehobene Erste Klavierquartett erklingt.

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Konzert

Martha Argerich Festival - »Concertante!«

Symphoniker Hamburg
Musiker:innen des Royal Bangkok Symphony Orchestra 
Albrecht Mayer, Oboe
Stefan Schweigert, Fagott
Adrian Iliescu, Violine
Gil Shaham, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
David Kadouch, Klavier
Akane Sakai, Klavier
Martha Argerich, Klavier
Sylvain Cambreling, Dirigent 


Joseph Haydn: Sinfonia concertante B-Dur Hob. I:105
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur KV 316a
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur op. 56 »Tripelkonzert«

Im Großen Saal der Elbphilharmonie treffen im Rahmen des Martha Argerich Festivals 2024 die Giganten der Wiener Klassik aufeinander und laden zu einer musikalischen Begegnung der Extraklasse ein, bei der sich alles um das kreative musikalische Miteinander dreht. Unter der Leitung von Chefdirigent Sylvain Cambreling spielen die Symphoniker Hamburg ein Programm, bei dem neben Martha Argerich gleich sieben weitere herausragende Solokünstler:innen beteiligt sind. Bei der »Sinfonia Concertante« widmen sich der junge Cello-Virtuose Edgar Moreau, Star-Oboist Albrecht Mayer, Fagottist Stefan Schweigert, wie Mayer Solomitglied der Berliner Philharmoniker, und Adrian Iliescu, Erster Konzertmeister der Symphoniker Hamburg, dem harmonischen Zusammenspiel à la Haydn.

Auch in Mozarts rund dreizehn Jahre zuvor entstandenem Konzert für zwei Klaviere steht das gleichberechtigte gemeinsame Musizieren bei aller individuellen Virtuosität im Mittelpunkt. Die beiden Soloparts interpretieren David Kadouch und Akane Sakai. Im zweiten Teil erklingt ein Meisterwerk mit wechselhafter Rezeptionsgeschichte: Wegen gleich drei überaus fordernden Soloparts dauerte es lange, bis Beethovens »Tripelkonzert« sich seinen verdienten Platz im Konzertrepertoire erobern konnte. Eine Herausforderung, der sich Jahrhundertpianistin Martha Argerich, Edgar Moreau und der große Geiger Gil Shaham mit Verve gemeinsam stellen.

Das seit 2018 von den Symphonikern Hamburg veranstaltete Martha Argerich Festival präsentiert sich dieses Jahr in leicht veränderter Form. In den vergangenen Jahren war die Laeiszhalle die künstlerische Heimat des immer wieder zum Staunen einladenden Festivals, doch im Sommer 2024 bricht das Orchester in die Stadt auf und bespielt auch andere Orte. Zusammen mit Martha Argerich greifen die Symphoniker Hamburg diesen Impuls gern inhaltlich auf – alle künstlerischen Begegnungen atmen in der besonderen Festivalausgabe 2024 den Geist einer Entdeckungsreise.

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Konzert

Martha Argerich Festival - »Tanz der Tasten«

Stephen Kovacevich, Klavier
Martha Argerich, Klavier
Jura Margulis, Klavier

João Barradas Quartet:
João Barradas, Akkordeon
Afonso Pais, Gitarre
André Rosinha, Kontrabass
Bruno Pedroso, Schlagzeug


Alban Berg: Sonate h-Moll op. 1
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier E-Dur op. 109
Franz Schubert: Rondo A-Dur D 951 für Klavier zu vier Händen
Modest Mussorgsky: Eine Nacht auf dem kahlen Berge (Originale Klavierfassung)
Musik von und mit dem João Barradas Quartet

Eine Aufforderung zu einer Tanzveranstaltung der besonderen Art präsentiert das Martha Argerich Festival 2024 im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Tanzen kann man bekanntlich allein, zu zweit und in der Gruppe – so auch beim »Tanz der Tasten«. Eröffnet wird das Konzert von Klavier-Altmeister Stephen Kovacevich, der für Solowerke von Beethoven und Berg seine Finger über die Tasten gleiten lässt. Die legendäre Namensgeberin des Festivals spielt im Duett mit ihrem langjährigen Weggefährten Jura Margulis Werke für zwei Klaviere, in denen es nicht zuletzt auch tänzerische Facetten zu entdecken gibt.

Während die beiden Instrumente in Mussorgskis »Nacht auf dem kahlen Berge« vor allem miteinander zu wetteifern scheinen, begeben sie sich in Schuberts Rondo in A-Dur in eine gefühlvoll-weiche Umarmung. Auch im zweiten Teil des Konzertes wird auf Tasten getanzt, allerdings nicht auf dem Klavier. Mit João Barradas und seinem Quartett ist einer der kreativsten und talentiertesten Köpfe der europäischen Akkordeon-Szene zu Gast, der eigene Kompositionen zwischen Klassik, Improvisation und Jazz präsentiert.

Das seit 2018 von den Symphonikern Hamburg veranstaltete Martha Argerich Festival präsentiert sich dieses Jahr in leicht veränderter Form. In den vergangenen Jahren war die Laeiszhalle die künstlerische Heimat des immer wieder zum Staunen einladenden Festivals, doch im Sommer 2024 bricht das Orchester in die Stadt auf und bespielt auch andere Orte. Zusammen mit Martha Argerich greifen die Symphoniker Hamburg diesen Impuls gern inhaltlich auf – alle künstlerischen Begegnungen atmen in der besonderen Festivalausgabe 2024 den Geist einer Entdeckungsreise.

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Familienprogramm

Workshop: Klassiko Spezial

für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene

Haben Sie schon einmal von der Kontrabassblockflöte gehört? Oder der indischen Shrutibox? Für den Workshop »Klassiko Spezial« werden einige der ungewöhnlichsten Instrumente aus der riesigen Sammlung der Elbphilharmonie Instrumentenwelt ausgepackt und können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausprobiert werden. Serpent, Waterphone oder das riesige Tubax: Hier kann man echte Raritäten entdecken!

Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen. Alle Teilnehmenden benötigen ein Ticket.

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Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Leonidas Kavakos / Alan Gilbert

NDR Elbphilharmonie Orchester
Leonidas Kavakos, Violine
Alan Gilbert, Dirigent


Bedřich Smetana: Vyšehrad / Sinfonische Dichtung / aus: Má vlast (Mein Vaterland)
Bohuslav Martinů: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 H 293
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Saisonabschluss

Smetana, Martinů, Dvořák: Alan Gilbert vereint im Programm des Saisonabschlusskonzerts 2023/2024 mitreißende Musik dreier Tschechen, von denen zwei am Ende ihres Lebens Karriere in den USA gemacht haben – ein Abend also des erfolgreichen Kulturtransfers zwischen Europa und Amerika.

Wann immer von Smetanas musikalischem Vaterlands-Denkmal »Ma vlást« (Mein Vaterland) die Rede ist, fällt den meisten spontan die berühmte Vertonung des Flusslaufs der Moldau mit ihrer unsterblichen Ohrwurm-Melodie ein. Doch zu einem Vaterland gehört natürlich viel mehr als nur dessen fließende Hauptschlagader. Für den Auftakt in das Saisonabschlusskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters in der Elbphilharmonie hat Chefdirigent Alan Gilbert nun den festlichen ersten Part des insgesamt sechsteiligen Zyklus ausgewählt: »Vyšehrad« benannt und der frühmittelalterlichen Prager Burg, Heimat der böhmischen Herrscher, gewidmet.

Im Anschluss spielt Ausnahme-Könner Leonidas Kavakos Bohuslav Martinůs Zweites Violinkonzert, ein noch immer eher selten aufgeführtes Werk. Martinů, selbst ein hervorragender Geiger, komponierte es 1943 für Mischa Elman, seinerzeit einer der bedeutendsten amerikanischen Violinisten: »Er ist mit Leib und Seele Geiger, dessen Spiel, das niemals die Grenzen eines schönen Geigenklangs überschreitet, einen besonderen Zauber hat«. Einen Zauber, den heute Leonidas Kavakos hervorzurufen versteht.

Das dritte Werk des Abends hingegen ist ein wahrer Evergreen der sinfonischen Musik: Antonín Dvořáks Neunte Sinfonie ist das Paradebeispiel für den musikalischen Kulturtransfer zwischen »Altem Europa« und »Neuer Welt«. Mit dieser Sinfonie komponierte sich der tschechische Komponist im Jahr 1893 als frisch gebackener Direktor des National Conservatory of Music in New York endgültig in die Herzen des weltweiten Publikums. Wohl kaum eine zweite Sinfonie ist bis heute derart populär wie Dvořáks Neunte – und fasziniert mit ihrem melodischen Schwung und ihrer fesselnden Stringenz doch jedes Mal wieder aufs Neue.

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Konzert

Chineke! Orchestra / Elena Urioste / Rosie Bergonzi

Chineke! Orchestra
Elena Urioste, Violine
Rosie Bergonzi, Percussion


Fela Sowande: African Suite
Cassie Kinoshi: Handpan Concerto
Max Richter: Recomposed: Vivaldi – The Four Seasons

Die Vielfalt feiern

»Die Gründung dieses Orchesters ist eine zutiefst notwendige Idee, die die klassische Musik für Generationen vertiefen und bereichern könnte«, so der Dirigent Sir Simon Rattle über das »Chineke! Orchestra«. 2015 von der britischen Kontrabassistin Chi-chi Nwanoku ins Leben gerufen, ist es das erste professionelle Sinfonieorchester Europas, das zum größten Teil aus People of Color und Angehörigen ethnischer Minderheiten besteht.

Nach einem beeindruckenden Debüt kehrt Chineke! in die Elbphilharmonie zurück, und erneut lautet das Motto: »Den Wandel fördern und die Vielfalt in der klassischen Musik feiern!« Im Zentrum steht mit Max Richters »Vivaldi Recomposed« eine der erfolgreichsten Kompositionen der letzten Jahre, die Vivaldis berühmte »Vier Jahreszeiten« in ein berührend-sphärisches Klanggewand taucht. Der Nigerianer Fela Sowande verbindet hingegen europäische Klassik mit westafrikanischen Traditionen. Außerdem erklingt das »Handpan Concerto« der jungen britischen Komponistin Cassie Kinoshi, welches erst im Juni 2024 seine Uraufführung feiert.

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Konzert

Orchestra del Teatro La Fenice / Vikram Francesco Sedona / Markus Stenz

Orchestra del Teatro La Fenice
Vikram Francesco Sedona, Violine
Markus Stenz, Dirigent


Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

Nomen est omen: Getreu seinem Namen hat sich Venedigs legendäres Opernhaus, das Teatro La Fenice (italienisch für Phönix), 2003 nach einem verheerenden Brand aus der Asche erhoben. Seit dem Wiederaufbau steht das Theater wieder für Glanz und Strahlkraft sowie eine beeindruckende Akustik. Auch das dort beheimatete renommierte Orchester, mit dem bereits Richard Wagner und Richard Strauss arbeiteten und das bedeutende Verdi-Uraufführungen gestaltete, hat eine besondere Historie vorzuweisen und bringt etwas von dieser Aura nun in den Norden.

Mit Felix Mendelssohns Violinkonzert erklingt eines der beliebtesten Werke überhaupt, reich an betörenden Melodien, voller romantischer Intensität und mitreißend im Gestus. Entsprechend verlangt der Solopart ein höchst ausdrucksstarkes Spiel und genau dafür ist der zum Teil in Venedig ausgebildete Geiger Vikram Francesco Sedona bekannt.

Anton Bruckners Sinfonie Nr. 7 bildet mit ihrer sakral anmutenden Klanggröße, den monumentalen Wagner-Anleihen und spätromantisch-schwelgender Ausdruckskraft den krönenden Abschluss. »Bruckners Musik scheint mir unerschöpfliches Atmen. Zugleich erlauben seine sich ständig weiter aufbauenden Klänge biegsame Bögen zu spannen – romantische, groß empfundene Musik«, so der Dirigent Markus Stenz.

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Konzert

O/Modernt Chamber Orchestra / Hugo Ticciati

O/Modernt Chamber Orchestra
Bram van Saambeek, Fagott
Sven Figee, Hammondorgel
Rick Stotijn, Kontrabass
Marijn Korff de Gidts, Percussion
Hugo Ticciati, Violine und Leitung


»Vivaldi Rocks«

Let’s (Ba)rock ’n’ Roll

Es wurde gejubelt, wild geklatscht und mit den Füßen gestampft: Wenn man heute Berichte über die Konzerte liest, die Antonio Vivaldi in seiner Heimatstadt Venedig gab, glauben man sich atmosphärisch in ein Rockkonzert versetzt. Das umtriebige Ensemble O/Modernt unter der Leitung von Hugo Ticciati zeigt, wie viel Rock im BaROCK steckt, indem es Vivaldis Werke mit der Musik von »Metallica«, »Muse« und »Dream Theater« verschmelzen lässt.

Da beschwört der Einsatz der legendären Hammond-Orgel den 60er- und 70er-Jahre-Rock-Sound à la »Procul Harum« oder »The Doors« herauf und der virtuose Fagottist Bram van Saambeek überzeugt nicht nur mit Vivaldis Fagottkonzerten, sondern begeistert auf verblüffende Weise auch mit dem berühmten Bass-Solo aus Metallicas »Pulling Teeth« – dank Verstärkung durchaus authentisch im Klang. Freuen Sie sich auf einen mitreißenden, facettenreichen Abend und die einzigartige Fusion von feiner Barockfiguration, groovenden Riffs, satten Streicherklängen und bebendem Bass!

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Konzert

Pocket Opera: Lohengrin / Axel Brüggemann

Oper in 90 Minuten

Solistenensemble D’Accord:
Martina Trumpp, Violine
Nazar Totovytskyi, Violine
Daniel Schwartz, Viola
Stephan Knies, Viola
Guillaume Artus, Violoncello
Philipp Körner, Violoncello
& Axel Brüggemann, Moderation


Richard Wagner: Lohengrin / Romantische Oper in drei Akten WWV 75 / Bearbeitung für Streichsextett von Martina Trumpp

Große Musik in kleinem Format

Oper ist kurzweilig, packend und emotional: Das Solistenensemble D’Accord hat mit seinen 90-minütigen Opernparaphrasen in den letzten Jahren für internationale Aufmerksamkeit gesorgt. Mit »Tristan und Isolde« und »Tannhäuser« in Form einer Pocket Opera gastierte die Formation während der Bayreuther Festspiele in Wagners Wohnhaus Wahnfried, konzertierte auf Schloss Hohenschwangau, auf dem Wagner König Ludwig II. besuchte, und war in der Elbphilharmonie zu Gast. Das Album »Tristan und Isolde – Paraphrase for String Septet« wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Nun kehren sie hierher zurück mit »Lohengrin«, der Geschichte um den Gralsritter, den Elsa von Brabant liebt, aber angestachelt von der intriganten Ortrud eben doch die verbotene Frage nach seinem Namen stellt... Durch den Abend führt der Kulturjournalist Axel Brüggeman, der u.a. bei den Bayreuther Festspielen oder den Wiener Symphonikern auftritt.

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Konzert

Abschlusskonzert TONALi Festival

Stegreif – The Improvising Symphony Orchestra
Akademist:innen aus dem 13. Jahrgang der TONALi Bühnenakademie 
Schüler:innen aus TONALi Patenschulen 
Anwohner:innen aus dem TONALi-Kunstschutzgebiet 
Publikumskünstler:innen 


Zum Abschluss des TONALi Festivals erklingt die »Soziale Sinfonie«, ein Werk, das Ausdruck des Projektes »Kunstschutzgebiet« ist. Zudem stellen sich die gerade ausgezeichneten Preisträger:innen des TONALi Award 2024 »Mut zur Utopie« vor. Die Kuration des Abends liegt in den Händen des Berliner Stegreif Orchesters. Sie beschäftigen sich mit der Frage: Welches Konzerterlebnis möchten wir für das Publikum und für die Künstler:innen schaffen, das alle im Moment vereint und langfristig begleitet? Die Grenze zwischen Kunstschaffenden und Publikum verwischt, die Trennlinien zwischen Bühne und Saal verfliegen und die Ränder des klassischen Konzertes werden überschritten. Niemand kann die Zukunft vorhersagen, aber gemeinsam können Wege gestaltet werden. Der Zukunft Gehör verschaffen – in der Elbphilharmonie. Ein Fest der Überraschungen und ein typischer TONALi-Abend!

Wer seine künstlerischen Potenziale entdecken möchte, kann als Publikumskünstler:in das große Abschlusskonzert mitgestalten. Interessierte können sich über die Konzertapp »PARTi« anmelden.

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Konzert

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg / Julia Lezhneva / Adam Fischer

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Julia Lezhneva, Sopran
Adam Fischer, Dirigent


Joseph Haydn: Berenice, che fai / Kantate Hob. XXIVa:10
Béla Bartók: Suite aus »Der wunderbare Mandarin« Sz 73
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran

Musikalische Tiefen

Die heutzutage nicht gerade regelmäßig aufgeführte »Scena di Berenice« komponierte Joseph Haydn während seines zweiten Besuchs in London. Der Inhalt ist klassischer Arienstoff: Eine liebende Frau wurde von ihrem Partner verlassen und klagt nun klangvoll. 130 Jahre später sorgte ein Werk Béla Bartóks für einen weitreichenden Skandal: Die feurige Tanzpantomime »Der Wunderbare Mandarin« ließ der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1926 in Köln verbieten. So barbarisch kam den Hörern die Musik vor. Und in der Tat: Bartók ging es nicht etwa um Musik als Erbauung. Er wollte die Realität abbilden, und die war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eben nicht immer harmonisch.

Die vierte und wohl lichteste Sinfonie von Gustav Mahler führt in der zweiten Konzerthälfte zurück zum Beginn des Jahrhunderts. Aber Achtung: Hinter dem Licht der Sinfonie stecken dunkle Untiefen. Schon bei einem Kinderkonzert in der New Yorker Carnegie Hall sagte der große Mahler-Wiederentdecker Leonard Bernstein 1960: »Ihr werdet es kaum glauben: Der Mann, der diese fröhlich-glückselige Musik schrieb, war einer der unglücklichsten Menschen aller Zeiten!«

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Klavierkonzert

Hyelim Kim / Klavierabend

Hyelim Kim, Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier f-Moll op. 2/1
Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie«
Claude Debussy: Estampes
Frédéric Chopin: Sonate für Klavier h-Moll op. 58

Hyelim Kim ist eine der herausragendsten Pianistinnen ihrer Generation. Mit ihrem virtuosen und einfühlsamen Spiel begeistert sie das Publikum auf der ganzen Welt. Im Kleinen Saal der Elbphilharmonie präsentiert Hyelim Kim ein abwechslungsreiches und spannendes Programm, das von Beethoven bis Debussy reicht.

Sie beginnt mit Beethovens erster Klaviersonate, mit der sogenannten »kleinen Apassionata«, einem virtuosen und leidenschaftlichen Werk von großer kompositorischer Meisterschaft. Dann folgt Schuberts Wandererfantasie, die zu den wichtigsten Werken der Klavierliteratur zählt. Nach der Pause spielt Kim Debussys »Estampes« und – zum krönenden Abschluss – Chopins Klaviersonate Nr. 3, ein monumentales Werk in Chopins Œuvre.

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© Ralph Larmann
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Elbphilharmonie

Am 11. und 12. Januar 2017 wurde die Elbphilharmonie Hamburg feierlich eröffnet. Im Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Das spektakuläre Gebäude vereint drei Konzertsäle, einen großen Musikvermittlungsbereich, Gastronomie, ein Hotel und die öffentliche Plaza, die Besuchern einen einmaligen Panoramablick über die gesamte Stadt bietet. Künstlerische Qualität, Vielfalt und Zugänglichkeit prägen das musikalische Programm von Hamburgs neuem kulturellem Wahrzeichen. HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Platz der Deutschen Einheit 4
D 20457 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-357 666 0
E-Mail: info@elbphilharmonie.de

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Bewertungen & Berichte Elbphilharmonie

Konzerte / Konzert Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Laeiszhalle Hamburg Hamburg, Johannes-Brahms-Platz
Konzerte / Konzert Gutshauskonzerte VHS Glinder KuB Glinde, Möllner Landstraße 53
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Theater Thalia Theater Hamburg Hamburg, Alstertor 1
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 1.6. bis 6.10.2024
Konzerte / Kammerkonzert Hamburger Camerata Hamburg, Katharinenstraße 30
Konzerte / Konzert Opernloft im Alten Fährterminal Altona
Sa 22.6.2024, 19:30 Uhr
Konzerte / Konzert Junge Philharmonie Elbe-Weser Stade, Im Johanniskloster
Konzerte / Konzert Jazzclub im Stellwerk Hamburg, Hannoversche Str. 85 (direkt im Bahnhof Harburg)
Konzerte / Jazz Halle4.24 Hamburg, Stockmeyer Str. 41

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