Aufführungen / Oper
Staatsoper Hannover
Hannover, Opernplatz 1
- Morgen: Das offene Foyer
- Premiere: Pique Dame
- Premiere: Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
- Premiere: Ich, ich, ich! Je suis narcissiste
- Eröffnungsfest
- Tanzworkshop: Lebt bewegt
- Offenes Training Ballett
- Der Troubadour

- Führung durch das Opernhaus
- Verwandlungen
- Weiter denken
- Hör'n Sie mal!
- Impuls: Pique Dame
- Vernissage: Doppelrolle
- La Bohème

- Poetry Slam - Macht Worte!
- Das Niedersächsische Staatstheater Hannover ist ein Mehrspartentheater in Hannover
Aufführungen / Theater
Schauspiel Hannover
Hannover, Prinzenstr. 9
- Premiere: Romeo und Julia
- Premiere: Propadanga
- That's amore
- Lese-Café
- Kick-off: Mitmachen!
- Die Tage der Hyäne
- Ein wenig Licht. Und diese Ruhe.
- Musik-Café: Voices in Concert
- Blind
- Offene Bühne
- Schwindel
- Sliding Away
- Höhere Gewalt
- Deutsch, du Schuft!
- All the Sex I've Ever Had
- Wanja
- Mit anderen Augen
- Burn, Baby, Burn!
- Führung durch das Schauspielhaus
- Sing Dela Sing
- Mediathek
- Das Schauspiel Hannover bietet Theater, Unterhaltung und Musik an fünf verschiedenen Orten.
Aufführungen / Theater
Scharoun Theater Wolfsburg
Wolfsburg, Klieverhagen 50
- Premiere: Edward Gants Bravourstücke der Einsamkeit
- Premiere: Sophie Scholl – Die letzten Tage
- Premiere: Oskar und die Dame in Rosa
- Opera Reimagined
- Silent Reading
- NDR Radiophilharmonie Hannover und Ingrid Fliter: „Beethoven plus“
- Lena Gorelik liest: „Alle meine Mütter“
- Der Revisor
- Hereinspaziert! Theaterfest
- Ron Williams & Jörg Seidel Trio meets Harry Belafonte
- Talk im Foyer
- Theatercafé
- Welcome to the comfort zone
- Chaim & Adolf
- National Dance Company Wales
- Er ist wieder da
- Hart auf Hart: „Wollen Sie wippen?“
- Korps in Konzert
- Hans Scharouns Wolfsburger Theater - Architektur, ganz für die Landschaft und Besucherströme konzipiert
Aufführungen
| Oper
Aufführungen
| Oper
Der Troubadour
Staatsoper Hannover
Libretto von Salvadore Cammarano und Leone Emanuele Bardare nach Antonio García Gutiérrez „Er war dein Bruder ... Du bist gerächt, Mutter!“ Azucena Als sich Graf Luna und der Troubadour Manrico nicht nur in einem blutigen Bürgerkrieg als Feinde gegenüberstehen, sondern auch noch in die gleiche Frau verlieben, nimmt eine fatale Tragödie ihren Lauf: Leonora vergiftet sich, Manrico wird von Luna hingerichtet, der daraufhin erfährt, dass er seinen eigenen, verschollen geglaubten Bruder getötet hat. Manrico war nämlich unerkannt bei Azucena aufgewachsen, die einst mit ansehen musste, wie der alte Graf Luna ihre Mutter auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Zutiefst traumatisiert schwor Azucena Rache, entführte den jüngeren Grafensohn, tötete an seiner Stelle aber versehentlich ihr eigenes Kind. Mit seinem Drama El Trovador schrieb Antonio García Gutiérrez 1836 das erfolgreichste und populärste Bühnenwerk der spanischen Romantik. Giuseppe Verdi ließ sich von der düsteren Romanze um Hass und Liebe, Eifersucht und Rache so sehr begeistern, dass er sie ohne Auftrag und damit der Garantie für eine Uraufführung 1849 / 50 zur Grundlage seiner Oper Il Trovatore machte. In ihr fand er das uralte Motiv des Bruderzwistes mit den ihn immer wieder faszinierenden Fragen nach Schicksal, Zufall und innerer Notwendigkeit verschränkt. Aus der bizarren Geschichte verstand er seine Figuren auf äußerst avancierte Weise geradezu herauszumeißeln. An ihren Widersprüchen, ihrem Gefangensein und ihren Sehnsüchten entzündete er seine musikalische Fantasie. In der Neuinszenierung von Wolfgang Nägele kommt mit Il Trovatore ein existenzielles Drama von unvergleichlicher Wucht auf die Bühne der Staatsoper Hannover — eine Geschichte über die Macht von Traumata und emotionalen Wahnsinn. Musikalische Leitung: Masaru Kumakura / Lorenzo Da Rio Inszenierung: Wolfgang Nägele Bühne: Lisa Däßler Kostüme: Irina Spreckelmeyer Licht: Holger Klede Chor: Lorenzo Da Rio Dramaturgie: Anne do Paço Xchange: Matthias Brandt Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: ca. 3 Stunden, eine Pause Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Aufführungen
| Oper
Pique Dame
Staatsoper Hannover
Premiere: 12.9.2026 Libretto von Modest Tschaikowski nach Alexander Puschkin „Und als der Schlaf ihn überwältigte, träumte er von Karten, einem grün bezogenen Tisch, Bündeln von Geldscheinen und Bergen von Goldmünzen.“ Alexander Puschkin Es hätte eine dieser Liebesgeschichten mit Hindernissen werden können: Hermann ist heimlich in Lisa verliebt, sie hat auch Gefühle für ihn – wenn nur der Fürst nicht wäre, den Lisa schon bald heiraten soll. Aber Hermann hat noch ein weiteres Problem, denn er, der über keinerlei finanzielle Mittel verfügt, empfindet sich als absoluter Außenseiter in einer Gesellschaft, in der allein das Geld entscheidet, ob man dazugehört. Da stößt Hermann auf ein Geheimnis. Lisas Großmutter, genannt „Pique Dame“, weiß angeblich, welche Kartenkombination im Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führt. Doch um das Geheimnis zu erfahren, muss jemand sterben. Wie weit ist Hermann bereit zu gehen? Über dieser Frage verliert er Lisa und seine gesamte Umwelt mehr und mehr aus dem Blick … Pjotr Tschaikowski hat seine vorletzte Oper Pique Dame bei einem Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890 innerhalb von nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben. Das Ergebnis: eine Musik, die geradezu birst vor Spannung und Expressivität, die rauschhaft und überbordend abwechslungsreich ist, die mitfühlt mit den Hauptfiguren der Geschichte, aber auch den Blick in die Abgründe einer von Obsessionen und Wahnvorstellungen gequälten Seele nicht scheut. Regisseur Roland Schwab folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück und wirft zugleich ein grelles Licht auf eine Gesellschaft, für die Hermanns drohender Absturz nichts weiter als ein amüsant-schauriges Schauspiel darstellt. Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Tobias Wögerer Inszenierung: Roland Schwab Bühne: Piero Vinciguerra Kostüme: Gabriele Rupprecht Licht: Andreas Schmidt Chor: Lorenzo Da Rio Kinderchor: Tatiana Bergh Dramaturgie: Daniel Menne Xchange: Matthias Brandt In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen
| Oper
Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
Staatsoper Hannover
Premiere: 10.10.2026 Libretto von Frédéric Boyer nach Dante Alighieri Deutsche Erstaufführung „Wir meinten, in die Hölle hinabzusteigen, doch in Wahrheit stellen wir uns der gegenwärtigen Welt.“ Frédéric Boyer Ein Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken Die göttliche Komödie und Das neue Leben zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit Il Viaggio, Dante ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht. In sieben Bildern begleiten wir einen Menschen auf einem inneren „Roadmovie“ durch einen unbekannten Raum-Zeit-Kosmos, in dem Figuren seines Lebens in rätselhaften Erinnerungsfragmenten erscheinen. Eine weibliche Gestalt – Dantes Muse Beatrice – steht für Sehnsüchte; Höllen- und Fegefeuer-Erfahrungen spiegeln Albträume und Ängste, während im Paradies die tröstliche Entdeckung von Schönheit und Glück wartet. In einer transparenten Klanglandschaft, bereichert durch Instrumente wie Glasharmonika, Orgel und eine breite perkussive Palette, bringt Dusapin die von einer geheimnisvollen Schönheit geprägte Sprache Dantes in den Gesangsstimmen gleichsam zum Glühen. Die 2022 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführte Produktion kommt in der Inszenierung Claus Guths im Rahmen der Dusapin-Trilogie der Staatsoper Hannover nun zur Deutschen Erstaufführung. Nach dem Auftakt mit der Tragödie Penthesilea ist Il Viaggio, Dante ein Werk, das auch die Hoffnung auf Erlösung kennt: „Ich wollte diese metaphysische und spirituelle Dimension durch die Musik umarmen“, erläuterte Dusapin – und schuf eine zutiefst persönliche und zugleich universelle Reflexion über individuelle Verantwortung und die Suche nach Sinn in einer Welt im ständigen Wandel. Auftragswerk des Festival d’Aix-en-Provence und L’Opéra national de Paris in Koproduktion mit L’Opéra national de Paris, Staatsoper Hannover und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Musikalische Leitung: Roland Kluttig Inszenierung und Choreografie: Claus Guth Choreografische Mitarbeit und Einstudierung: Evie Poaros Szenische Einstudierung: Karine Girard / Felix Schrödinger Bühne: Etienne Pluss Kostüme: Gesine Völlm Licht: Fabrice Kebour Video: rocafilm Elektroakustische Einrichtung: Matthias Spitzbarth Chor: Lorenzo Da Rio Dramaturgie: Yvonne Gebauer Dramaturgische Betreuung der Übernahme: Anne do Paço Xchange: Matthias Brandt In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Aufführungen
| Komödie
Edward Gants Bravourstücke der Einsamkeit
Scharoun Theater Wolfsburg
Scharoun Theater Heim.Spiel Plymouth, 1881: Edward Gant, Wunderkind, Soldat, Dichter und Direktor einer viktorianischen Theatertruppe, hat sich der Aufgabe verschrieben, „das Wundersamste und Bizarrste“ zu zeigen, was die Welt zu bieten hat. Denn seine Show ist alles andere als gewöhnlich: Statt sich auf gängige „Sensationen" wie Zwerge, bärtige Frauen oder siamesische Zwillinge zu stützen, entführt Gant sein Publikum in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Seine Geschichten sind keine bloßen Kuriositäten, sondern bewegende und skurrile Erzählungen von Einsamkeit – ein poetisch-groteskes Spektakel voller Zauber und Magie. „Ein tolles Ensemble und phantastische Kostüme in einem völlig schrägen Stück. (…) Vom Taumeln durchs Leben und den Wirrungen des Schicksals, vom Tod und von verlorener Liebe und der verzweifelten Sehnsucht nach dem anderen, der für uns Tee kocht, unseren Schmerz lindert, uns heilt – davon erzählt das Stück. Von den Tragödien des Menschseins also. Ein riesengroßer Stoff, den der Autor in seine schwarzhumorige, absurd verschachtelte Geschichte gepackt hat. Intendant Axel Krauße hat sie punktgenau und mit viel abgedrehtem Witz inszeniert, ohne dabei in platten Klamauk abzudriften. So ist das Schreckliche auch grotesk komisch, das knallbunt Lustige von einer düstren Melancholie durchsetzt.“ (FLZ, 25.2.2025) Mit Viola Neumann, Anna Woll; Robert Arnold, Lukas Dittmer Inszenierung: Axel Krauße Bühne und Kostüme: Christina Wachendorff Musik: Paul Bießmann Zu diesem Stück bieten wir Ihnen eine Werkeinführung um 19:00 Uhr in der Cafeteria an! Im Anschluss an die Premiere findet eine Premierenfeier im Foyer statt!
Aufführungen
| Tanz
National Dance Company Wales
Scharoun Theater Wolfsburg
In der Saison 2026/2027 wird das renommierte zeitgenössische Tanzensemble National Dance Company Wales (NDCWales) erstmals im Scharoun Theater in Wolfsburg gastieren. Die international gefeierte Tanzcompany, die für ihre innovativen, mitreißenden und künstlerisch ambitionierten Produktionen bekannt ist, bringt ein Programm auf die Bühne, das die Zuschauerinnen und Zuschauer nachhaltig begeistern wird. Die National Dance Company Wales mit Sitz in Cardiff ist eine der führenden zeitgenössischen Tanzcompanien im Vereinigten Königreich. NDCWales begleitet Sie durch einen verzweifelt schönen Tanzabend. Wenn Worte nicht ausreichen, können Bewegung und Berührung uns Halt geben. „Ordinary Courage“ von Theo Clinkard ist eine aufrichtige Reflexion über Trauer, Verlust und die stille Kraft menschlicher Verbundenheit. Warmherzig und zutiefst bewegend – dieses Erlebnis wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. „Untamed“ von Alesandra Seutin, die 2026 für den Olivier Award nominiert war, hat seinen Ursprung im menschlichen Drang zu fliehen. Von Emotionen aufgeladene Körper spannen sich wie Federn, bereit, sich zu entfesseln. Untermalt von einem mitreißenden Soundtrack mit traditionellen walisischen Instrumenten und Stimmen der Vorfahren wird Ihnen dieser athletische, beeindruckende Tanz den Atem rauben. Ordinary Courage by|gan Theo Clinkard Choreographer | Coreograffydd: Theo Clinkard Music | Cerddoriaeth: Alan Stones incorporating Scarlatti and Bach played by Cliodna Shanahan Lighting | Goleuo: Zerlina Hughes Costumes Design | Dylunio Gwisgoedd: Theo Clinkard Costume Supervisor | Goruchwyliwr Gwisgoedd: Amy Barrett Bear costume design and maker | Gwisg arth wedi’i dylunio a’i chreu gan: George Hampton Wale With thanks to | Gyda diolch i: Tŷ Cerdd Untamed by|gan Alesandra Seutin Choreographer | Coreograffwr: Alesandra Seutin Rehearsal Associate | Cydymaith Ymarferion: Isaac Ourognao, Nandi Bhebhe Composer | Cyfansoddwr: Randolph Matthews Musical Collaborator | Cydweithiwr Cerddorol: Sam Frankie Fox Lighting Designer | Dylunydd Goleuo: Elanor Higgins Designer | Dylunydd: Ryan Dawson Laight Costume Supervisor | Goruchwyliwr Gwisgoedd: Deryn Tudor Local voices | Lleisiau lleol: Ayoub Boukhalfa, Emily Soord, Hazel Anderson, Hussein Mohamed, Jane Billinge, Kat Rees, Sam Frankie Fox Pibgorn played by | Cenir y pibgorn gan: Stephen Rees With thanks to | Diolch i: Grace Okereke / Uprise Rebel National Dance Company Wales Credits Dancers | Dawnswir: Sonny Connor Bell, Andrew Scott Lennox Scott, Sarah 'Riz' Golden, Ed Myhill, Jill Goh, Alys Davies Artistic Director (Joint CEO) | Cyfarwyddwr Artistig (Prif Weithredwr ar y Cyd): Bakani Pick-Up Executive Director (Joint CEO) | Cyfarwyddwr Gweithredol (Prif Weithredwr ar y Cyd): Amanda Roberts / General Manager | Rheolwr Cyffredinol: Chris Ricketts / Head of Production | Pennaeth Cynhyrchu: Geraint Chinnock / Company Manager | Rheolwr Cwmni: Karen Thomas / Development Officer | Swyddog Datblygu: Madeleine Jones / Marketing Manager | Rheolwr Marchnata: Megan Pritchard / Engagement Artsit | Artist Ymgyslltu: Siân Rowlands
Aufführungen
| Schauspiel
Hart auf Hart: „Wollen Sie wippen?“
Scharoun Theater Wolfsburg
Hart auf Hart, Olten, Schweiz Elisabeth Hart und Rhaban Straumann, beide Schauspieler:in, beide Autor:in, beide Satiriker:in. Sie Deutsche, er Schweizer. Zusammen sind sie HART auf HART, unter diesem Label schreiben und spielen, produzieren und moderieren sie. Mit „wollen Sie wippen?“ waren sie für die Kleinkunstpreise „Die Freiburger Leiter“ und den „Stuttgarter Besen“ nominiert. HART auf HART spielen rasant, lustvoll und packend vier Figuren, die einiges miteinander auszutragen haben. Ein humorvolles, überzeugend neues Stück einer Begegnung. Selbst Banalitäten erhalten in ihrer Unterhaltung Tiefgang. Sprachlich ist es ein Fest, die Geschichte mehrschichtig und die Spielfreude ansteckend. Großes Kino im Kopf, packend wie eine gute Jazznummer. „wollen Sie wippen?“ ist die perfekte Performance! Das Rezept? Ein hochkarätiges Schauspielduo, ein simpler Tisch, eine große Portion geistreiche Sprachakrobatik, eine Prise Poesie und nicht zu wenig Situationskomik. Das Ergebnis? Eine liebevolle – bittersüße Deutschland-Schweiz-Satire von HART auf HART, ein wahres Juwel!
Aufführungen
| Musical
Er ist wieder da
Scharoun Theater Wolfsburg
Theater für Niedersachsen, Hildesheim Wir schreiben das Jahr 2025, als Adolf Hitler mitten in Berlin aufwacht. Verwirrt macht er sich auf den Weg, eine (für ihn) neue Welt zu erkunden, die sich aber seiner Meinung nach unter dem Einfluss des Nationalsozialismus verbessert hat. Auf der Suche nach Zeitungen stößt er auf ein Geschäft, fällt aber in Ohnmacht, als er das Datum sieht. Der Besitzer hat Mitleid und bietet ihm an, ein paar Tage zu bleiben, während Hitler durch Fernsehen und Internet in die aktuelle Welt eingeführt wird. Seine schnelle Popularität durch skandalöse, aber scheinbar harmlose Clips im Internet macht weitere Medien auf ihn aufmerksam. Mit Hilfe einer kleinen Gruppe von Medienprofis, die entschlossen sind, schnelles Geld zu machen, fordert er die Gesellschaft des heutigen Deutschlands gründlich heraus. „Er ist wieder da“ ist eine düster-ironische Musikkomödie nach dem gleichnamigen Erfolgsroman von Timur Vermes aus dem Jahr 2012, der 2015 verfilmt wurde. Komponist Jack Woodhead vertont die Geschichte mit einer Mischung aus verschiedenen Musikstilen, darunter Kabarett, Musiktheater, Rock/Pop und gelegentlichen Leitmotiven von Hitlers Lieblingskomponisten Richard Wagner. Heute sind die Geschichte und die Frage nach dem starken Einfluss der (sozialen) Medien aktueller denn je! Liedtexte von Mark Wartenberg Musik von Jack Woodhead. Zusätzliche Musik von Richard Wagner und Franz Liszt Deutsche Übersetzung von Matthias Hartwig; Tournee der Uraufführung Musikalische Leitung/ Orchestrierung: Andreas Unsicker Inszenierung und Choreografie: Annika Dickel Bühne und Kostüme: Beata Kornatowska
Aufführungen
| Schauspiel
Sophie Scholl – Die letzten Tage
Scharoun Theater Wolfsburg
Junges Scharoun Theater / Heim.Spiel Sophie Scholl ist die wohl bekannteste Gegnerin des Nationalsozialismus. Zusammen mit ihrem Bruder Hans Scholl und weiteren Studenten gehörte sie der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ an. Sophie und Hans Scholl verteilen im Februar 1943 in der Münchner Universität Flugblätter gegen das Nazi-Regime und werden dabei erwischt und verhaftet. Im Wittelsbacher Palais wird die junge Studentin Sophie gefangen gehalten und verhört von Robert Mohr, Sonderermittler der Gestapo. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in dem die beiden um ihre jeweilige Wahrheit ringen. Anfang der 2000er Jahre wurden die verloren geglaubten Original-Verhörprotokolle von Sophie und Hans Scholl in russischen Archiven gefunden. Der Autor Fred Breinersdorfer schrieb auf dieser Grundlage das Drehbuch, das 2004 als „Die letzten Tage der Sophie Scholl“ verfilmt und für den Oscar nominiert wurde. Sophie Scholls Mut, ihre Entschlossenheit und ihre Bereitschaft, das eigene Leben aufs Spiel zu setzen, um für die eigenen Überzeugungen einzutreten, macht sie zu einem wichtigen Vorbild für junge Menschen auf der ganzen Welt. Seit dem der Film in die Kinos kam, ist das Drehbuch von Fred Breinersdorfer mehrfach adaptiert worden. Regie: Jürgen Beck-Rebholz Ab 14 Jahren, Dauer ca. 60 Min. Gefördert durch die Stadt Wolfsburg. Unsere Zusammenarbeit mit Schulen Die Geschichte von Sophie Scholl und der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ gehört zu den bewegendsten Kapiteln deutscher Geschichte. Mut, Zivilcourage und die Frage nach persönlicher Verantwortung stehen im Mittelpunkt – Themen, die heute aktueller sind denn je. Im Rahmen unserer Inszenierung sind Schüler:innen und Lehrkräfte eingeladen, selbst aktiv zu werden: Entwickelt gemeinsam eine Materialmappe zum Stück, setzt euch kreativ und kritisch mit den historischen Hintergründen auseinander und bringt eure eigenen Perspektiven ein! Ob durch Texte, Bilder, Diskussionen oder eigene Ideen – diese Arbeit bietet die Chance, Geschichte lebendig werden zu lassen und gleichzeitig wichtige Impulse für die Gegenwart zu gewinnen. Reicht eure Mappen ein und wir organisieren eine Ausstellung in unserem Foyer am Holocaustgedenktag 2027. Probenbesuch für Lehrkräfte und Interessierte: Dienstag, 15. September 2026 um 17:30 Uhr Anmeldungen unter edlyn.ninnemann@theater.wolfsburg.de Weitere Termine im Januar und Februar 2027.
Aufführungen
| Schauspiel
Chaim & Adolf
Scharoun Theater Wolfsburg
Scharoun Theater Heim.Spiel Chaim ist Tourist aus Tel Aviv und als passionierter Radler (in der Lüneburger Heide) unterwegs. Außerdem ist er leidenschaftlicher Schachspieler. Abends sitzt er in seinem Gasthof mit einem alten Schachbrett und spielt Partien nach. Denn niemand im Ort spielt Schach. Auch der Wirt kennt keinen. Bis auf einen. Der aber heißt mit Vornamen Adolf und das möchte er dem Juden Chaim zunächst nicht vorschlagen. Doch die Sehnsucht nach einem Spiel ist groß, Chaim stimmt zu, Adolf einzuladen. Der kommt auch und es beginnt ein denkwürdiger Schachabend. Denn Chaim und Adolf haben mehr miteinander zu tun, als sie zunächst denken … „Als Zuschauer fühlte man sich schnell als Teil des Spiels. Es entstand so eine starke intime Atmosphäre; ein außergewöhnliches Erlebnis, selbst für regelmäßige Theatergänger.“ (WAZ/Robert Stockamp 04.11.2025) Mit Robert Arnold, Levent Özdil, Vladimir Pavic Bühne und Kostüme: Christina Wachendorff Inszenierung: Axel Krauße Weitere Termine im Februar 2027.
Aufführungen
| Performance
Welcome to the comfort zone
Scharoun Theater Wolfsburg
xweiss – theater.formen, Braunschweig Du betrittst einen Raum. Du setzt eine undurchsichtige Brille auf, dann einen Kopfhörer. Eine Stimme erklingt und eine Hand greift sanft nach der deinen – sie führt dich durch reale und imaginierte Räume. Hab Vertrauen. Dein Herzschlag wird schneller. Du spürst, fühlst, riechst, läufst. Alle Bilder nur in deinem Kopf. Du bist machtlos, aber nicht allein. Krass, denkst du, so muss sich das also anfühlen. Bedrückend. Hoffnungsvoll. Ausgeliefert. Beschützt. Du bist erschreckt, staunst und weinst vielleicht. Und dann ist es vorbei. Du warst nur eine halbe Stunde weg. Aber du warst weit weg. WELCOME TO THE COMFORT ZONE wurde 2018 mit dem BESTOFFFESTIVALPREIS für Freies Theater ausgezeichnet. Das Jurystatement: Eine sanfte Hand leitet einen sicher durch den Raum. Man lauscht einer Geschichte, die hin zu wunderschönen Orten, aber auch zu menschlichen Abgründen führt. Diese sinnlich ästhetische Performance ist intensiv und verlangt viel vom Zuschauer: loslassen und vertrauen! Ein Stück, das emotional berührt, bewegt und lange nachhallt. Theater vom Feinsten! Content Notes: Im Stück werden Krieg und Flucht thematisiert. Sensorische Reize: Eingeschränkte Sicht (Brille), geleitete Akustik (Kopfhörer). Du bewegst dich im Raum, wirst geführt und erlebst mit allen Sinnen. In deutscher oder englischer Sprache. Dauer 30 Minuten. Gefördert von Stiftung Niedersachsen und Stadt Braunschweig – Kulturinstitut. Wiederaufnahme gefördert von der Braunschweigischen Stiftung; Das Gastspiel wird ermöglicht im Rahmen von SPOTTED. SPOTTED ist ein Modellprojekt des Landesverbands Freie Darstellende Künste in Niedersachsen und der Kooperative TANZKOOP. Am Folgetag, Samstag, 03.10.26 , bietet Ensemblemitglied und Tanzpädagogin Verena Wilhelm von 10:00-12:00 Uhr unter dem Titel „just one step out of your comfort zone – und rein in Bewegung, Tanz und neue Erfahrungen“ einen Workshop auf der Probebühne des theaters an. es sind keine tänzerischen Vorkenntnisse notwendig. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung ab 17 Jahren unter workshop@xweiss.info Tänzerinnen: Miriam Arnold, Alina Jaggi, Denise Noack, Verena Wilhelm, Marie Theres Zechiel Inszenierung: Christian Weiß Ausstattung: Christian Weiß, Christian Strohal, Andrea Jensen Sound: Christian Weiß, Lukas Stimme: Michelle Winter, Anna Fingerhuth Übersetzung: Arne Muus Guide: Mona Kyas, Andrea Jensen Die Zuschauer:innen können Tickets für bestimmte Zeitfenster wählen. Ihr Ticket ist nur für den von Ihnen gebuchten Termin gültig. Wir bitten Sie rechtzeitig zum gebuchten Termin zu erscheinen. Bitte bequeme Schuhe (ohne Absätze) tragen.
Aufführungen
| Schauspiel
Oskar und die Dame in Rosa
Scharoun Theater Wolfsburg
Oskar ist zehn. Und eigentlich hätte er sein ganzes Leben noch vor sich. Aber Oskar hat Krebs, seit Wochen ist er in der Klinik. Seine Eltern haben Angst, ihn zu besuchen. Mit der Dame in Rosa aber hat Oskar eine wahre Freundin gefunden. Die Dame in Rosa, das ist eine Frau, die sich ehrenamtlich in der Klinik um die kleinen Patienten bemüht. Mit ihr kann er offen über all seine Gedanken sprechen. Die Dame in Rosa hört ihm aufmerksam zu und, was viel wichtiger ist, sie macht kein Geheimnis daraus, wie schlecht es um Oskar steht. Stattdessen schlägt sie Oskar vor, Briefe an den lieben Gott zu schreiben, mit ihm über das Erlebte zu diskutieren und auch zu hadern. Oskar beginnt, sein Leben, das ihm scheinbar verwehrt ist, mit Kinderaugen zu erträumen. Éric-Emmanuel Schmitt hat mit „Oskar und die Dame in Rosa“ einen Weltbestseller geschrieben, der ein großes Publikum erreicht und berührt hat. Unerschrocken und unsentimental, aber auch mit viel Humor erzählt er in seinem Monolog von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. Mit Nicole Schneider Inszenierung: Frank Siebenschuh Bühne und Kostüm: Jörg Zysik Im Anschluss findet eine Premierenfeier im Foyer statt! Weitere Termine im Januar und Februar.
Aufführungen
| Komödie
Der Revisor
Scharoun Theater Wolfsburg
Deutsches Theater Göttingen Eine Stadt ist in Aufregung, denn der Revisor kommt! Sein Erscheinen sollte eigentlich geheim bleiben, damit er unerkannt prüfen kann, wie es mit der Regelhaftigkeit der Abläufe und der Legalität der Geschäfte aussieht. Doch die Information wurde durchgestochen und so versuchen alle Verantwortlichen der Stadt, zu kaschieren, was es zu kaschieren gibt: Müll in der Stadt? Das sind doch Baustellen! Die Krankenhäuser? Die Kranken am besten entlassen! Schlamperei in der Justiz? Das gibt es bei uns nicht! In Windeseile werden alle mobilisiert, viel Geld für Bestechung wird organisiert und mit allen Mitteln wird der Revisor umgarnt. Es läuft fabelhaft, finden alle. Bis sie eine große Überraschung erleben. Mit den Mitteln der Komik entlarvt Gogol in seiner 1835 geschriebenen Komödie die Schwächen der Menschen, die manche Blüten treibt, die uns auch noch im 21. Jahrhundert begegnen. Er war ein Meister der Groteske und Satire, der 1809 in der Ukraine geborene Nikolai Gogol. Seine berühmtesten Werke neben „Der Revisor“ sind „Die toten Seelen“ und „Die Nase“. Bereits sein Vater war Theaterautor, und die Begegnung mit Puschkin prägte Gogols schriftstellerische Karriere, die er nach einer kurzen Zeit im Staatsdienst und als Geschichtslehrer einschlug. Gogol starb 1852 nach vermehrten psychotischen Episoden in Moskau. Mit Rebecca Klingenberg, Gabriel von Berlepsch, Tara Helena Weiß, Florian Eppinger, Nikolaus Kühn, Gaby Dey, Judith Strößenreuter und Marco Matthes Inszenierung, Kostüme: Ulrike Arnold Zu diesem Stück bieten wir Ihnen eine Werkeinführung um 19:00 Uhr in der Cafeteria an!
Aufführungen
| Musiktheater
Opera Reimagined
Scharoun Theater Wolfsburg
Mit dem Ensemble ur.werk und Megaphon und szenischen Uraufführungen von Nachwuchskomponist:innen. Opera Reimagined ist ein Projekt, das kurze musiktheatralische Kompositionen der Nachwuchskomponist:innen Max Ewald Habel, Joëlle Salome Götz, Gabriel Frisch, Skylar Nobis, Leon Christian Schneider und Roman Gregorski im Rahmen einer abendfüllenden Veranstaltung präsentiert. Diese jungen Talente haben ihre Instrumentalwerke bereits im Rahmen des Nachwuchsprogramms von Musik 21 Niedersachsen unter der Leitung von Snežana Nešić und Daniel Moreira erfolgreich dem niedersächsischen Publikum vorgestellt. In diesem musiktheatralischen Projekt setzen sie sich insbesondere mit existenziellen und aktuellen politischen Themen auseinander. Begriffe wie „Identität“ und „Zukunft“ stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie ein kritischer Blick auf Konsumgesellschaft, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung – sowohl aus tragischer als auch aus komischer Perspektive. Musiker:innen des Ensemble ur.werk und des Ensemble Megaphon mit Gastkünster:innen: Irene Kurka, Sopran Viola Westhues, Sopran Paulina Mackenthun, Mezzosopran Enno Schreiber, Tenor Friedo Henken, Bariton Regie: Enke Eisenberg Dirigent: Sascha Davidovic Dramaturgie: Dr. Klaus Angermann Klang- und Videoregie: Andre Bartetzki Künstlerische Leitung: Snezana Nesic, Lenka Zupkova Dauer: Einführung ca. 10–15 Min. + Veranstaltung ca. 75 Minuten ohne Pause Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Sparkasse Hannover und die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg. URWERK e.V. in Kooperation mit dem Scharoun Theater
Aufführungen
| Oper
Ich, ich, ich!
Ich, ich, ich!
Je suis narcissiste
Staatsoper Hannover
Premiere: 22.10.2026 Libretto von Helena Tornero Deutsch von Arno Lücker „Wir sind nicht die Nummer eins – aber wir sind die Nummer eins darin zu glauben, wir seien die Nummer eins.“ Jean M. Twenge Eine Katze, die unmittelbar nach ihrem einzigen Auftritt stirbt, eine Psychiatriepraxis, eine Frau, die Hilfe braucht, ein selbstverliebter Arzt: Zu Beginn der Komischen Oper Ich, ich, ich! von Komponistin Raquel García-Tomás begegnen wir der verzweifelten Klothilde. Nicht nur der Tod der Katze macht ihr zu schaffen, auch … Aber da unterbricht der Psychiater Dr. Johannes Sturm seine Patientin schon wieder! Er entpuppt sich als der typische Mansplainer, der kein Wort, keinen Gedanken seiner neuen Patientin stehen lassen kann, alles besser weiß und für jede Frage Klothildes eine Antwort wie aus dem Lehrbuch parat hat. Doch langsam entfaltet sich das, was tatsächlich bisher geschah: ein schicksalhafter Tag, an dem nicht nur Klothildes Katze tragisch zu Tode kam. Wir erfahren alsbald, dass Klothilde als Kulturmanagerin arbeitet. Und ab geht es hinein in die Haifischbecken der Eitelkeiten von super-authentischen Künstlern, aufmerksamkeitsheischenden Erfolgsbloggerinnen und verschwurbelten Esoterik-Gurus. Zugleich ein Trip der szenischen Rückblenden: von der Straße ins Hotel, zur Vernissage, zur Beerdigung, zur Meditationsgruppe. Begleitet von einer stellenweise comicartigen, dann wieder zitatverliebten Musik werden die Krankheiten unserer Zeit – pathologische Selbstverliebtheit, Online-Veräußerungsdrang, Materialismus, Herrschaft-und-Knechtschaft-Missverhältnisse und Pseudo-Authentizität – feinsäuberlich, bitter und lustig seziert. Musikalische Leitung: Masaru Kumakura Inszenierung: Ruben Michael Bühne und Kostüme: Lydia Peters Dramaturgie: Arno Lücker In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen
| Ballett
Verwandlungen
Staatsoper Hannover
I'm afraid to forget your smile Choreografie, Bühne und Kostüme: Imre van Opstal / Marne van Opstal Bühne und Licht: Tom Visser Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Benjamin Everett / Kenedy Kallas Mit: Antoine Charbonneau / Kade Cummings, Camryn Pearson / Jay Ariës, Jeremy Villas / Luca Branca, Martin Balabán / Makani Yerg, Alisa Uzunova / Oriana Mestre Oliveira, Emily Seymour / Sofia Fagioli Schmetterling Choreografie, Bühne und Kostüme: Sol León / Paul Lightfoot Licht: Tom Bevoort Projizierte Fotografien: Rahi Rezvani Choreografische Einstudierung: Chloé Albaret / Jorge Nozal / Lauretta Summerscales / Roger Van der Poel Mit: Natalie Wong / Diana van Godtsenhoven, Carl van Godtsenhoven / John Hackett, Kade Cummings / Jay Ariës, Martin Balabán / Camryn Pearson, Edward Nunes / Lorenzo Alberti, Luca Branca, Daniel Róces / Sofia Fagioli, Alisa Uzunova, Stella Tozzi / Tania Angelovski, Emily Seymour / Oriana Mestre Oliveira, Makani Yerg / Antoine Charbonneau „Es sind deine Flügel, die dich schön machen.“ The Magnetic Fields Die Flüchtigkeit des Lebens und die Schönheit des Augenblicks — welche Kunstform vermag diese besser zu erforschen als der Tanz? Für die Premiere Verwandlungen hat Ballettdirektor Goyo Montero zwei Generationen von Künstlerduos eingeladen, die mit ihrer einzigartigen Bewegungssprache fragen: Was sind unsere Vorstellungen von Leben und Tod? Wohin gehen wir? Welche Veränderungen streben wir an? Sol León und Paul Lightfoot prägten über Jahrzehnte als Tänzerin und Tänzer, Choreografen und künstlerische Leiter das Nederlands Dans Theater Den Haag. Seit 1989 bilden sie als gleichberechtigt arbeitendes Duo ein kreatives Epizentrum. Tänzerkarriere machten auch die Geschwister Imre und Marne van Opstal beim NDT. Heute zählen sie mit ihren skulpturalen Choreografien zu den interessantesten Stimmen im zeitgenössischen Tanz. Mit I’m afraid to forget your smile kreierten sie 2022 zu Chorwerken von archaischer Schönheit und meditativer Kraft einen berührenden Kampf gegen die Vergänglichkeit. Schmetterling von Sol León und Paul Lightfoot erzählt in starken Bildern, aber auch mit feiner Poesie und subtilem Humor eine fragile Geschichte des Abschieds zwischen einer Mutter und ihrem Sohn. „Im Wort Schmetterling ist alles enthalten, was dieses Ballett ausmacht: die Flüchtigkeit einer Aufführung, das absurde Kabarett des Lebens und das schnelle Vergehen der Zeit“, so Paul Lightfoot über das 2010 zu Musik von Max Richter und Love Songs der Indie-Rock-Band The Magnetic Fields kreierte Tanzstück. Dramaturgie: Daniel Menne Choreografische Assistenz: Macarena González / Carlos Lázaro Xchange: Bettina Stieler Staatsballett Hannover Dauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Aufführungen
| Theater
Eröffnungsfest
Staatsoper Hannover
Mit Frühstück auf dem Opernplatz, Programm auf allen Bühnen und Hoffest Im Rahmen von „Sommer im Kulturdreieck“ Es geht los – die neue Spielzeit beginnt! Am 30. August starten Schauspiel und Staatsoper gemeinsam im Kulturdreieck mit einem großen Eröffnungsfest in die neue Spielzeit und bieten ein vielfältiges Programm für die ganze Familie. Der Tag beginnt mit einem Frühstück ab 11 Uhr auf dem Opernplatz. Entdecken Sie anschließend mit Ausschnitten aus den Programmen die neue Spielzeit im Schauspielhaus, Opernhaus, Ballhof, in Cumberland und auf dem Kulturhof. Werfen Sie in Führungen und Workshops einen Blick hinter die Kulissen. Die Opern- und Schauspielensembles, das Staatsballett Hannover, die Chöre der Staatsoper, das Niedersächsische Staatsorchester und alle Gewerke zeigen, was sie können und was die Magie des Theaters ausmacht. Ab 20 Uhr klingt der Tag aus – entweder im Opernhaus beim Eröffnungskonzert, bei der Live-Übertragung auf der Kinoleinwand auf dem Opernplatz oder bei der Opening Party des Schauspiels in der Cumberlandschen: „That’s amore“! Mit: Ensemblemitglieder der Staatsoper Hannover, Chor der Staatsoper Hannover, Kinderchor der Staatsoper Hannover, Staatsballett Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Aufführungen
| Ballett
Hamburger Kammerballett
Internationale Fredener Musiktage e.V.
Hamburger Kammerballett Edvin Revazov, Choreograph Heikko Deutschmann, Sprecher camerata freden, Festivalensemble Erwin Schulhoff – Suite für Kammerorchester, bearbeitet für Kammerensemble von Andreas N. Tarkmann (14. Auftragswerk der Fredener Musiktage 2004) Bohuslav Martinu – „La Revue de Cuisine“ (Jazzballett) Igor Strawinsky – „Die Geschichte vom Soldaten“ Kommt der Teufel ins Spiel, nehmen Märchen selten ein gutes Ende. So auch bei Igor Strawinsky, der am Ende des 1. Weltkriegs im Schweizer Exil lebte und mit dem Dichter C. F. Ramuz das Stück entwarf. Ursprünglich entstammt der Stoff um einen fahnenflüchtigen Soldaten, eine Geige, eine erkrankte Königstochter und eben dem Teufel einem russischen Märchen. Da auch in der Schweiz damals (Geld-)Not herrschte, ließen sich Komponist und Autor von Gauklerbühnen und Moritatensängern zu einem pragmatischen Konzept inspirieren, das mit nur wenigen Instrumenten und Darstellern auskommt. Edvin Revazov, gefeierter Erster Solist im Hamburg Ballett gründete 2022 mit Isabelle Rohlfs das „Hamburger Kammerballett“. Ein Herzensprojekt: Es bietet geflüchteten jungen Tänzer:innen aus der Ukraine eine künstlerische Heimat in der Hansestadt und steht somit für Gemeinschaft und Solidarität. Mit dem Festivalensemble camerata freden und Schauspieler Heikko Deutschmann als Erzähler versprechen die Tänzer*innen im Theatersaal des Gymnasiums Alfeld einen bewegenden Ballettabend voller Leidenschaft und Emotionen. Im Rahmen der 35. Internationalen Fredener Musiktage 2026 wird an diesem Abend auch das Jazzballett „La Revue de Cuisine“ von Bohuslav Martinu sowie von Erwin Schulhoff die Suite für Kammerorchester, bearbeitet für Kammerensemble von Andreas N. Tarkmann, zu erleben sein. In Zusammenarbeit mit der Kulturvereinigung Alfeld e.V.! Preise: 28€ / 26€ / 15€ od. Kombikarte
Aufführungen
| Schauspiel
Burn, Baby, Burn!
Schauspiel Hannover
Ein Dorf nach einem Feuer: Fünf Menschen suchen nach Überresten, Erinnerungen, nach Halt, Wahrheit und einer Sprache für das, was gerade mit ihnen geschieht — und fragen sich, was von uns bleibt, wenn plötzlich alles anders ist. Doch je tiefer sie graben, desto größer werden die Fragen: Was ist hier eigentlich passiert? Wer erzählt uns die Welt? Und was trägt noch, wenn Gewissheiten ins Rutschen geraten? Yael Ronens neues Stück nimmt einen alles verändernden Moment zum Ausgangspunkt und macht daraus einen klugen und abgründig komischen Theaterabend über Verlust, Verschwörung, Wut, Liebe und die Möglichkeit, neu anzufangen. „Burn, Baby, Burn!“ schlägt einen lustvollen Bogen von einem fiktiven Comic über Feuergöttinnen bis in die Antike, ins alte Rom und zu Kaiser Nero, dem vielleicht berühmtesten Brandstifter der Geschichte. Die antiken Bilder werden zum funkelnden Spiegel der Gegenwart: für Krisen, Machtinszenierungen und die uralte Faszination des Menschen für Feuer, Untergang und Erneuerung. Mit scharfem Witz, großer Spielfreude und live performten Songs — inspiriert von PJ Harvey bis The Tiger Lillies — entsteht ein vielstimmiger Theaterabend zwischen Mythos und Gegenwart, zwischen bitterer Komik und zarter Melancholie. Ein Abend über das, was brennt — und darüber, was daraus entstehen kann. Über Yael Ronen Yael Ronen, in Jerusalem geboren, ist eine der erfolgreichsten und prägendsten Regisseurinnen und Theaterautorinnen ihrer Generation. Wie kaum jemand sonst versteht sie es, mit den Mitteln der Komödie die Krisen unserer Gegenwart zu beschreiben und mit humorvoller Direktheit Komplexitäten begreifbar zu machen. Der internationale Durchbruch gelang Yael Ronen 2009 mit der Produktion „Dritte Generation“, in der deutsche, israelische und palästinensische Schauspieler*innen den historischen Verwebungen ihrer Biografien auf den Grund gingen. Sie wurde mit ihren Arbeiten bisher vier Mal zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Des Weiteren ist sie zweifache Nestroy-Preisträgerin und wurde mit dem Europe Prize for Theatrical Realities ausgezeichnet, sowie mit dem BZ Kulturpreis und kürzlich mit dem Peter-Weiss-Preis. In der Spielzeit 25/26 inszeniert Yael Ronen zum ersten Mal am Schauspiel Hannover. Inszenierung: Yael Ronen Bühne: Evi Bauer Kostüm: Amit Epstein Musik: Ofer Shabi, Yaniv Fridel Video: Stefano Di Buduo Licht: Oliver Hisecke Dramaturgie: Yunus Ersoy, Irina Szodruch Dauer: 1 Std., 30 Min., keine Pause
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