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Aufführungen | Show

OSTWIND Live - die Live Show zum Kinofilm kommt nach Hannover

Ostwind Live Hannover

Premiere: Freitag, 30.10.2026 Hannover – Große Neuigkeiten für alle OSTWIND-Fans: Aufgrund der großen Nachfrage kommt „OSTWIND live – Die neue Pferdeshow“ zusätzlich nach Hannover. Noch vor der Winterpause macht die aufwendig inszenierte Pferdeshow erstmals Halt in der niedersächsischen Landeshauptstadt und bringt die faszinierende Welt von Mika und Ostwind live auf die Bühne. Die Magie von Mika & Ostwind erobert Hannover - ein Live-Erlebnis für Groß & Klein Vom 30. Oktober bis 8. November gastiert OSTWIND live – Die neue Pferdeshow in Hannover und verwandelt den Festplatz Ahlem für kurze Zeit in eine faszinierende Erlebniswelt für die ganze Familie. Im Mittelpunkt der Show stehen rund 20 Pferde, die gemeinsam mit ihren Freiheitsdressurkünstlern und Stuntreitern für emotionale Momente und Gänsehaut sorgen. Dabei erwartet die Besucher weit mehr als eine klassische Pferdeshow: OSTWIND live verbindet erstklassige Reitkunst, mitreißende Trickreitaction und berührendes Storytelling zu einem einmaligen Live-Erlebnis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Blick hinter die Kulissen“ Donnerstag, 05.11.2026 – 16:00 bis 18:00 Uhr
Aufführungen | Familienprogramm

Ostwind Live Hannover Die Live Pferdeshow

Die Live Pferdeshow

Mika und Ostwind in der OSTWIND Live Show vom 30. Oktober bis 8. November in Hannover am Festplatz Ahlem
Aufführungen | Musical

Kuss der Spinnenfrau

Staatsoper Hannover

Premiere: 28.11.2026 Buch von Terrence McNally nach dem gleichnamigen Roman von Manuel Puig Liedtexte von Fred Ebb Deutsch von Michael Kunze „Denken heißt Überschreiten.“ Ernst Bloch In einem Gefängnis eines autoritären Staates treffen die beiden Inhaftierten Molina und Valentin in einer kleinen Zelle aufeinander. Während Molina wegen homosexueller Handlungen einsitzt, verbüßt Valentin eine Strafe als Mitglied einer politischen Untergrundorganisation, die das diktatorische System zu Fall bringen möchte. Molina spricht ununterbrochen, Valentin liest lieber stillschweigend Marx. Seit Molina im Gefängnis ist, träumt er sich mithilfe der legendären Filmdiva Aurora in eine andere Welt: Aus dem Gedächtnis heraus lässt er ihre alten Hollywood-Filme wiederauferstehen. Valentin findet mehr und mehr Gefallen daran. Beide begreifen, dass sie einander in dieser lebensfeindlichen Situation brauchen und sich ihre jeweiligen Träume mehr ähneln, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Der Komponist John Kander, bekannt durch Erfolge wie Cabaret und Chicago, machte aus dem Roman von Manuel Puig eine fesselnde Musical-Geschichte über die Kraft der Fantasie: Aktueller denn je entführt sie uns mit berührenden Songs, mitreißenden Tanzrhythmen und brillanten Choreografien in die utopische Welt von Aurora und in die emotionalen Abgründe und Sehnsüchte zweier junger Menschen, die in einer kleinen Zelle die große bessere Welt erträumen. Die Inszenierung von Matthew Wild wirft uns dabei in ergreifenden Bildern zwischen der Unwirtlichkeit einer Gefängniszelle, liebevollen Erinnerungen und einer opulenten Filmwelt hin und her. Musikalische Leitung: Jürgen Grimm / Lorenzo Da Rio Inszenierung: Matthew Wild Bühne und Kostüme: Conor Murphy Choreografie: Louisa Talbot Licht: Johannes Paul Volk Video: Roman Hagenbrock Chor: Lorenzo Da Rio Dramaturgie: Christian Förnzler Xchange: Apollonio Maiello Chor der Staatsoper Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover In deutscher Sprache
Aufführungen | Ballett

Romeo und Julia

Staatsoper Hannover

Premiere: 6.11.2026 „Ja, das ist Mab, die Pferdemähnen nachts verknotet und Elfenhaar zusammenbackt, und beides heißt: Ein großes Unglück droht.“ Mercutio Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt spielt in einer Umgebung, die von Feindschaft und Unfreiheit beherrscht wird: „Wo alter Hass setzt neue Wut in Brand, wo Bürgerkrieg ist höchstes Bürgerglück“, heißt es in einer modernen Übersetzung von William Shakespeares Romeo und Julia. In dieser düsteren Welt, in der man nur unter Seinesgleichen feiert, liebt und lebt, begegnen sich zwei Jugendliche aus verfeindeten Familien – und eine Liebe beginnt, die alle Regeln bricht. Sergei Prokofjew folgt in seiner Ballettmusik den Gefühlen der Figuren mit unerbittlicher Konsequenz. Die Modernität seiner Partitur war anfangs ungewohnt, doch heute gilt sie als Meilenstein: Psychologische Tiefe, radikaler Ausdruck und eine differenzierte Instrumentierung verschmelzen zu einer musikalischen Kraft, die wegweisende Innovationen in der Choreografie ermöglichte und bis heute herausfordert. Goyo Montero schuf seine Version von Romeo und Julia 2009 für das Ballett des Staatstheaters Nürnberg. Für das Staatsballett Hannover überarbeitet er seinen Klassiker, der die Emotionen und Entwicklungen der Figuren in den Fokus stellt. Julia ist für ihn „die erste moderne Frau der Literaturgeschichte“: Mit ihrem jugendlichen Optimismus scheint sie anfangs die Welt verändern zu können, trifft souveräne Entscheidungen und muss am Ende doch feststellen, dass die Gesellschaft, in der sie lebt, keine Veränderung zulässt. Zentral für Monteros Erzählung ist Queen Mab, die Shakespeare als Fee und Hebamme menschlicher Träume beschreibt. Das klingt romantisch, doch Mab bringt Albträume und düstere Vorzeichen. In Monteros Ballett wird sie zur Spielmacherin, zur Erzählerin und zum tödlichen Schicksal. Choreografie und Inszenierung: Goyo Montero Bühne und Kostüme: Verena Hemmerlein / Goyo Montero Licht: Goyo Montero / Andreas Schmidt Dramaturgie: Johann Casimir Eule Xchange: Bettina Stieler Staatsballett Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Aufführungen | Oper

Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes

Staatsoper Hannover

Premiere: 10.10.2026 Libretto von Frédéric Boyer nach Dante Alighieri Deutsche Erstaufführung „Wir meinten, in die Hölle hinabzusteigen, doch in Wahrheit stellen wir uns der gegenwärtigen Welt.“ Frédéric Boyer Ein Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken Die göttliche Komödie und Das neue Leben zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit Il Viaggio, Dante ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht. In sieben Bildern begleiten wir einen Menschen auf einem inneren „Roadmovie“ durch einen unbekannten Raum-Zeit-Kosmos, in dem Figuren seines Lebens in rätselhaften Erinnerungsfragmenten erscheinen. Eine weibliche Gestalt – Dantes Muse Beatrice – steht für Sehnsüchte; Höllen- und Fegefeuer-Erfahrungen spiegeln Albträume und Ängste, während im Paradies die tröstliche Entdeckung von Schönheit und Glück wartet. In einer transparenten Klanglandschaft, bereichert durch Instrumente wie Glasharmonika, Orgel und eine breite perkussive Palette, bringt Dusapin die von einer geheimnisvollen Schönheit geprägte Sprache Dantes in den Gesangsstimmen gleichsam zum Glühen. Die 2022 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführte Produktion kommt in der Inszenierung Claus Guths im Rahmen der Dusapin-Trilogie der Staatsoper Hannover nun zur Deutschen Erstaufführung. Nach dem Auftakt mit der Tragödie Penthesilea ist Il Viaggio, Dante ein Werk, das auch die Hoffnung auf Erlösung kennt: „Ich wollte diese metaphysische und spirituelle Dimension durch die Musik umarmen“, erläuterte Dusapin – und schuf eine zutiefst persönliche und zugleich universelle Reflexion über individuelle Verantwortung und die Suche nach Sinn in einer Welt im ständigen Wandel. Auftragswerk des Festival d’Aix-en-Provence und L’Opéra national de Paris in Koproduktion mit L’Opéra national de Paris, Staatsoper Hannover und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Musikalische Leitung: Roland Kluttig Inszenierung und Choreografie: Claus Guth Choreografische Mitarbeit und Einstudierung: Evie Poaros Szenische Einstudierung: Karine Girard / Felix Schrödinger Bühne: Etienne Pluss Kostüme: Gesine Völlm Licht: Fabrice Kebour Video: rocafilm Elektroakustische Einrichtung: Matthias Spitzbarth Chor: Lorenzo Da Rio Dramaturgie: Yvonne Gebauer Dramaturgische Betreuung der Übernahme: Anne do Paço Xchange: Matthias Brandt In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Aufführungen | Oper

Pique Dame

Staatsoper Hannover

Libretto von Modest Tschaikowski nach Alexander Puschkin „Und als der Schlaf ihn überwältigte, träumte er von Karten, einem grün bezogenen Tisch, Bündeln von Geldscheinen und Bergen von Goldmünzen.“ Alexander Puschkin Es hätte eine dieser Liebesgeschichten mit Hindernissen werden können: Hermann ist heimlich in Lisa verliebt, sie hat auch Gefühle für ihn – wenn nur der Fürst nicht wäre, den Lisa schon bald heiraten soll. Aber Hermann hat noch ein weiteres Problem, denn er, der über keinerlei finanzielle Mittel verfügt, empfindet sich als absoluter Außenseiter in einer Gesellschaft, in der allein das Geld entscheidet, ob man dazugehört. Da stößt Hermann auf ein Geheimnis. Lisas Großmutter, genannt „Pique Dame“, weiß angeblich, welche Kartenkombination im Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führt. Doch um das Geheimnis zu erfahren, muss jemand sterben. Wie weit ist Hermann bereit zu gehen? Über dieser Frage verliert er Lisa und seine gesamte Umwelt mehr und mehr aus dem Blick … Pjotr Tschaikowski hat seine vorletzte Oper Pique Dame bei einem Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890 innerhalb von nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben. Das Ergebnis: eine Musik, die geradezu birst vor Spannung und Expressivität, die rauschhaft und überbordend abwechslungsreich ist, die mitfühlt mit den Hauptfiguren der Geschichte, aber auch den Blick in die Abgründe einer von Obsessionen und Wahnvorstellungen gequälten Seele nicht scheut. Regisseur Roland Schwab folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück und wirft zugleich ein grelles Licht auf eine Gesellschaft, für die Hermanns drohender Absturz nichts weiter als ein amüsant-schauriges Schauspiel darstellt. Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Tobias Wögerer Inszenierung: Roland Schwab Bühne: Piero Vinciguerra Kostüme: Gabriele Rupprecht Licht: Andreas Schmidt Chor: Lorenzo Da Rio Kinderchor: Tatiana Bergh Dramaturgie: Daniel Menne Xchange: Matthias Brandt In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Schauspiel

Geliebt! Gefürchtet!!: Balladen!!!

Scharoun Theater Wolfsburg

Scharoun Theater Wolfsburg / Heim.Spiel Ein Projekt von Sabine Effmert und Robert Arnold für Erwachsene und Jugendliche; Ab 14 Jahren Hochverehrtes Publikum, treten Sie ein! Wenn die unheilverkündende Krähe verstummt ist und die umherhuschenden Ratten verschwunden sind, werden wir mit Ihnen und Schillers Taucher auf den Grund gehen, nachts als Zeugen auf die Brück’ am Tay blicken und unzählige Gestorbene beklagen. Wir erleben den Vater in Goethes Erlkönig, der in seiner Verzweiflung glaubt, die Zeit und den Tod überlisten zu können. Fontanes John Maynard bleibt gehorsam bis zu Letzt, doch im Handschuh rebelliert der Auserwählte gegen übliche Konventionen. Kämmt die Lorelei eigentlich immer noch ihre längst ergrauten Haare? Von menschlichen Abgründen, wie Nick Cave sie in seinen Mörderballaden besingt, bis zu eindrucksvollen schauderhaften bildgewaltigen Naturereignissen – Balladen! Erleben Sie spannende Minidramen, visuell bearbeitet, auf peppige Art und Weise vorgetragen. Knallig verpackt, mit den Mitteln des Figurentheaters, hier im Speziellen den Elementen des Schattentheaters, der Rezitation, der Musik und des Schauspiels, neu und frech erzählt. Mit Sabine Effmert und Robert Arnold Inszenierung: Sabine Effmert und Robert Arnold Figurenbau, Ausstattung: Sabine Effmert Bühnenbau: Heinrich Hesse, Christian Lehmann Im Anschluss an die Vorstellung findet in der Cafeteria eine Premierenfeier statt!
Aufführungen | Szenische Lesung

Lou Hoffner und Gedeon Burkhard: „Liebe, Lust & Hexenschuss“

Scharoun Theater Wolfsburg

Sie waren einmal verliebt, romantisch und leidenschaftlich. Und jetzt? Ein alterndes Ehepaar steht vor den Scherben seiner Ehe. Und die Entscheidung darüber, wie es in Zukunft weitergehen soll, ist im Grunde schon gefallen. Briefe, die sich die Eheleute über Jahrzehnte geschrieben haben, lassen sie noch einmal auf ihr gesamtes Eheleben zurückblicken. Zuerst zynisch und bitter, werden sie dennoch daran erinnert, wie es zwischen den beiden einmal war. Und am Ende stellt sich der vermeintliche eheliche Hexenschuss nur als herzhafter Tritt in den Hintern heraus. Lou Hoffner erreichte weltweite Bekanntheit durch ihren Auftritt beim ESC in Riga mit dem Song „Let’s Get Happy“ von Erfolgskomponist Ralph Siegel. Sie hat seitdem erfolgreich mehrere Alben veröffentlicht. 1992 stand Gedeon Burkhard an der Seite von Jürgen Vogel und Kai Wiesinger in „Kleine Haie“ vor der Kamera, ab 1998 spielte er für drei Jahre die Hauptrolle in der TV-Serie „Kommissar Rex“ und erlangte damit auch internationale Bekanntheit. Ein Highlight in seiner Karriere ist 2009 sein Auftritt in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“. Mit Lou Hoffner und Gedeon Burkhard Textbuch: Lou Hoffner
Aufführungen | Comedy

Christoph Maria Herbst & Moritz Netenjakob: „Das Ernsthafte Bemühen um Albernheit“

Scharoun Theater Wolfsburg

Der eine gehört zu den beliebtesten TV- und Kinoschauspielern in Deutschland, der andere ist Bestseller-Autor und Kabarettist: Christoph Maria Herbst und Moritz Netenjakob. Und beide haben viele Gemeinsamkeiten: Sie lieben feine Satire, den schnellen Rollenwechsel und Loriot. An diesem exklusiven Abend plaudern sie nicht nur über ihre Leidenschaft für intelligenten Humor – sie geben dem Publikum auch jede Menge Kostproben der satirischen Schreibkultur: Seien es Sketche eines gewissen Vicco von Bülow oder ein Entschuldigungsschreiben, das Herbst als Schüler an seinen Religionslehrer verfasste; seien es sarkastische Texte aus Netenjakobs Feder oder Live-Auszüge von Herbsts Lieblings-Hörbüchern; seien es Szenen aus Netenjakobs Erfolgsroman „Macho Man“ oder aus der Kult-Serie „Stromberg“. Wenn sich der erfolgreichste Hörbuchvorleser Deutschlands mit einem „begnadeten Parodisten“ (Kölner Rundschau über Netenjakob) an die Mikrofone begibt, dann ist eine Vielfalt an Stimmen und Humorfarben zu erwarten, die in dieser Kombination mit Sicherheit einzigartig ist. Mit Christoph Maria Herbst und Moritz Netenjakob
Aufführungen | Ballett

Coppélia

Scharoun Theater Wolfsburg

Moldawisches Nationalballett Die Geschichte der Coppélia, inspiriert durch E.T.A. Hoffmanns Erzählung „Der Sandmann“, entführt die Zuschauer in eine Welt zwischen Realität und mechanischem Zauber: Der junge Frantz, eigentlich glücklich mit der hübschen Swanilda verlobt, verfällt der geheimnisvollen Coppélia. Tag für Tag sitzt die Schöne reglos am Fenster des alten Magiers Dr. Coppélius – nicht ahnend, dass sie eine leblose, mechanische Puppe ist. Getrieben von seiner Obsession bricht Frantz in das Haus des Alchemisten ein, um das Herz seiner Angebeteten zu gewinnen, wird jedoch vom Magier ertappt und betäubt. Dr. Coppélius verfolgt einen finsteren Plan: Er will die Lebensenergie des jungen Mannes auf seine Puppenschöpfung übertragen. Doch die mutige Swanilda hat sich längst ins Haus geschlichen, den Platz der Puppe eingenommen und führt den alten Magier mit einem charmanten Täuschungsmanöver an der Nase herum. Seit seiner Uraufführung 1870 in Paris gehört „Coppélia“ zu den weltweit beliebtesten Balletten. In der brillanten Inszenierung des Moldawischen Nationalballetts verschmelzen tänzerische Präzision, einprägsame Melodik, rhythmische Brillanz, funkelnde farbige Orchestrierung und humorvolle Erzählkunst zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für die ganze Familie.
Aufführungen | Ballett

Dornröschen

Scharoun Theater Wolfsburg

Moldawisches Nationalballett Seit mehr als 100 Jahren erfreut der Ballettklassiker Groß und Klein. Mit Anmut, Schönheit und Eleganz, mit unglaublicher Leichtigkeit und höchster technischer Präzision wird das Publikum in eine fantastische Märchenwelt entführt. Das Ballett „Dornröschen“ gilt als das gelungenste aller Ballette aus der großen zaristischen Ära. Tschaikowsky hielt „Dornröschen“ für sein bestes Ballett. Alle Feen bringen der Prinzessin Aurora gute Wünsche als Geschenk. Nur eine wurde nicht eingeladen - die böse Fee Carabosse. Diese aber kommt dennoch, und ihr Taufgeschenk ist ein Fluch: An ihrem sechzehnten Geburtstag werde sich die Prinzessin an einer Spindel stechen und daran sterben. Glücklicherweise hat die Flieder-Fee noch ihren Wunsch frei und kann den Tod der Prinzessin in einen hundertjährigen Schlaf verwandeln. Eine Fülle choreografisch-tänzerischer Höhepunkte, der musikalische Reichtum und die rhythmische Komplexität von Tschaikowskys Musik machen dieses Ballettmärchen zu einem Hochgenuss, bei dem das Publikum dem Zauber des Tanzes erliegt. Choreografie: Marius Petipa
Aufführungen | Tanz

Masters of Choreography: „Beats on Pointe“

Scharoun Theater Wolfsburg

Masters of Choreography, Melbourne, Australien In der australischen Erfolgsproduktion „Beats on Pointe“ verschmelzen klassisches Ballett, Stepptanz, Street und Jazz Dance, Hip-Hop, Beatboxing, Akrobatik, physischer Comedy und atemberaubende Freestyle-Einlagen zu einem außergewöhnlich choreografierten Stil-Mix. Weltklasse-Tänzerinnen und -Tänzer entführen das Publikum in „Beats on Pointe“ auf eine furiose Achterbahnfahrt durch eine unvergessliche Welt aus Bewegung, mitreißenden Soundtrack und Bühnenmagie. Zu dieser energiegeladenen Topniveau-Performance gehören als Highlight – neben den unzähligen Kostümen und Hits von unter anderem Beyoncé, Britney Spears, Rihanna und Michael Jackson – natürlich auch das atemberaubend-ausgeklügelte Lichtdesign, das die Show zu einem visuellen Fest für die Sinne macht. „Beats on Pointe“ ist mehr als nur eine Tanzshow – es ist ein Tanztheater-Spektakel und unterhält das Publikum auch außerhalb der choreografischen Elemente durch humorvolle Momente, die sich durch die gesamte Show ziehen! Mit 12 Tänzer:innen von Masters of Choreography Künstlerische Leitung: Jennifer Masters, Milo Masters Regie und Produktion: Milo & Jennifer Masters Leiterin der Choreografie: Jennifer Masters Chefchoreografin Ballett: Emma Vaiano Chefchoreograf Street-Dance: Taylor Diamond-Lord
Aufführungen | Komödie

Miss Merkel – Mord in der Uckermark

Scharoun Theater Wolfsburg

Komödie am Kurfürstendamm, Berlin erarbeitet von Florian Battermann und Jan Bodinus Sie war die mächtigste Frau der Welt. Nun ist Miss Merkel Rentnerin und freut sich auf Ruhe und Erholung. In Klein-Freudenstadt am Dumpfsee möchte sie gemeinsam mit ihrem Ehemann den Lebensabend genießen und ihre geliebte Uckermark zu Fuß erkunden – ohne Trump, Putin und andere Irre. Die Tage plätschern dahin. Eigentlich ist alles so, wie sie es sich gewünscht hat, doch schon bald sehnt sich die Powerfrau mit der Raute wieder nach Action. Als Philipp Freiherr von Baugenwitz vergiftet in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, ist schnell klar: Der Mörder hat die Rechnung ohne die Ex-Kanzlerin gemacht. Unermüdlich im Kampf für Gerechtigkeit, nimmt Miss Merkel – gemeinsam mit Mann und Bodyguard – die nicht ganz ungefährlichen Ermittlungen auf. In aller Diskretion versteht sich. „Die unvergleichlichen Geschwister Pfister in einer bittersüßen Kriminalkomödie nach dem Bestseller von David Safier. „Erzählt wird das fröhliche Dorfdrama in der Inszenierung von Martin Woelffer mit leichter Hand und schönem Schwung, mit viel Musik und verrückten Liedern, mit feiner Choreografie und amüsanter Fantasie: Ein fabelhaft charmanter Spaß!“ (Berliner Zeitung) Mit Christoph Marti, Tobias Bonn, Winnie Böwe, Max Gertsch, Lilian Naef, Adisat Semenitsch, Ida Dobrenz, Matthias Britschgi Regiefassung von Martin Woelffer, Thomas Pigor, Tobias Bonn, Christoph Marti Inszenierung: Martin Woelffer Bühne: Tilmann von Blomberg Kostüm: Sandra Klaus Songtexte: Thomas Pigor Musik: Thomas Pigor, Johannes Roloff Choreografie: Kathleen Bauer, Mariana Souza
Aufführungen | Comedy

Sarah Bosetti

Scharoun Theater Wolfsburg

Was verbindet einen AfD-Wähler und eine Klimaaktivistin? Die Angst, dass die Welt, wie sie ist, untergehen wird. Und wir sind alle vereint in unserer Angst vor einer düsteren Zukunft. Doch Sarah Bosetti hat keine Lust auf Angst und Trübsal. Und sie hat eine bessere Idee! Wenn uns die Zukunft, wie sie gezeichnet wird, nicht gefällt, dann sollten wir uns eine schönere malen und darauf hinarbeiten. Wenn niemand mehr Bock auf Demokratie hat, sollten wir sie nicht aufgeben, sondern besser machen. „Make Democracy Great Again!“ ist ein lustiges, bissiges und aufrüttelndes Plädoyer für die Rettung der Demokratie. Sarah Bosetti gibt Politiker:innen Kommunikationsnachhilfe, erfindet die schönsten Fake News, schreibt reflektierte Demoplakate und zeigt, wieso es ein Privileg ist, vom Sofa aufstehen zu dürfen. Sarah Bosetti ist Satirikerin, Autorin, Lyrikerin und Feministin wider Willen. Sie wurde bereits u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis, dem Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik und dem Dieter-Hildebrandt-Preis ausgezeichnet. Sie schreibt und moderiert u.a. die monatliche Late Night Show „Bosetti Late Night“ (3sat) und das wöchentliche Satireformat „Bosetti will reden!“ (ZDF).
Aufführungen | Schauspiel

Der Kontrabass

Scharoun Theater Wolfsburg

Scharoun Theater Wolfsburg / Heim.Spiel Er ist Berufsmusiker in einem Staatsorchester, drittes Pult. Und er ist ziemlich überzeugt von seinem Instrument – dem Kontrabass. Denn die Klänge des tiefsten Streichinstruments halten ja letztendlich das komplette Orchester, wenn nicht gar den ganzen Konzertbetrieb zusammen. Aber eigentlich – wenn man es genauer betrachtet – ist dieses große Instrument gar nicht so einzigartig. Im Gegenteil, eher groß und sperrig, immer im Weg, zu Recht unterschätzt und eigentlich auch obsolet … So, wie er sich manchmal fühlt! In einem Monolog versucht ein Kontrabassist eine Lobeshymne auf sein Instrument – und scheitert daran. Eine humorvolle Reflexion über die Lebensbeziehung zu einem Instrument und seine Hassliebe zu ihm, aber auch über Ruhm, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit im Kulturleben. „Der Kontrabass ist das scheußlichste, plumpeste, uneleganteste Instrument, das je erfunden wurde. Ein Waldschrat von Instrument.“ (aus „Der Kontrabass“) Mit Robert Arnold Inszenierung, Bühne und Kostüm: Frank Siebenschuh
Aufführungen | Schauspiel

Me and Mr. Cash

Scharoun Theater Wolfsburg

Theaterhaus Stuttgart in Koproduktion mit dem Theater Gütersloh und dem Trioteatrale Ein Februarabend im Jahr 1968: Johnny Cash und seine Entourage spielen wieder eine ihrer ausverkauften Shows, diesmal in einem Provinzstädtchen in Kanada. Auch die quirlige June Carter, Spross der legendären Carter Family, ist wieder dabei. Nachdem sie die letzten Akkorde ihres gemeinsamen Hits „Jackson“ gespielt haben, fragt Johnny vor mehreren tausend Fans: „Willst du mich heiraten, June?“ Mit Spontanität und großem Witz umgeht sie eine Antwort und dreht stattdessen die Situation ins Komische, als wäre es eine eingeübte Nummer. Doch Johnny lässt nicht locker: Nach 31 Heiratsanträgen antwortet ihm June an diesem Abend endlich mit „Ja!“. Die Schauspieler:innen Lucie Mackert und Roman Roth tauchen gemeinsam mit dem Gitarristen Thomas Maos in die Carter-Cash-Welt ein. Sie beleuchten die zwei Seiten einer Liebe im Showgeschäft und zeigen die vielen Facetten der beiden Hauptfiguren. Dabei lassen sie aber auch wichtige Wegbegleiter:innen und Familienmitglieder aufleben und erzählen die Geschichte der beiden aus unterschiedlichen Blick winkeln. Mit Hilfe von neuen Arrangements altbekannter Countryklassiker wird musikalisch und darstellerisch dieses Stück Musikgeschichte erzählt und vergangene Zeiten neu beleuchtet. Mit Lucie Mackert, Roman Roth Gitarre: Thomas Maos Inszenierung: Endre M. Holéczy
Aufführungen | Schauspiel

Last Call

Scharoun Theater Wolfsburg

Koproduktion der Hamburger Kammerspiele und der Apiro Entertainment GmbH & Co. KG Später Abend 1988, die „Blaue Bar“ im legendären Hotel Sacher in Wien: Hier begegnen sich zwei der weltgrößten Dirigenten des 20. Jahrhunderts – Herbert von Karajan und Leonard Bernstein. Karajan ist für einen seiner letzten Auftritte nach Wien gekommen. Und trifft dort zufällig auf einen seiner größten Antipoden, Bernstein. Genauso ist es wirklich passiert. Ein intensiver, mitunter kämpferischer, leidenschaftlicher und immer inspirierender Austausch beginnt. Die Granden der Musikgeschichte philosophieren über Musik, über die Kunst, über ihre Konkurrenz und ihre große Unterschiedlichkeit. Alles diskret beobachtet von einem Kellner, der die beiden Künstler den gesamten Abend bedient. Er kann nur ahnen, worüber die beiden Männer diskutieren. Mehr als 30 Jahre später bediente eben jener Kellner in der „Blauen Bar“ den amerikanischen Theaterautor Peter Danish und erzählte ihm von seinen Beobachtungen. Mit Victor Petersen, Helen Schneider, Lucca Züchner Inszenierung: Gil Mehmert Bühne: Chris Barreca Kostüme: René Neumann
Aufführungen | Aufführung

Moving Shadows: On Fire

Scharoun Theater Wolfsburg

Die Mobilés, Köln, in Zusammenarbeit mit Magnetic Music Die weltweit gefeierte Schattentheatergruppe „Moving Shadows“ ist zurück und setzt mit ihrem neuen Programm „On Fire“ neue Maßstäbe in der Kunst des Schattentheaters: Erleben Sie mit „On Fire“ eine völlig neue Welt voller Magie und Bewegung, die in ihrer Dynamik und Kreativität weltweit einzigartig ist. Schattentänzer:innen entführen Sie auf eine abenteuerliche Reise und präsentieren ein atemberaubendes Spektakel, bei dem Licht, Schatten und Bewegung in packender Harmonie verschmelzen. Die Leinwand wird zum pulsierenden Spielplatz der Fantasie, auf dem dynamische Choreografien und faszinierende Bilder Ihre Sinne berühren. Lassen Sie sich von einem berauschenden Musikmix und visueller Lichtpoesie verzaubern – jeder Augenblick voller Überraschungen, jeder Moment ein unvergessliches Erlebnis! Die Moving Shadows faszinieren seit ihrer Gründung mit ihrer einzigartigen Kunstform. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählt der Gewinn des französischen Supertalents in Paris. Beim renommierten Comedy-Festival „Juste pour rire“ in Montreal schrieben sie Geschichte, indem sie als erste Gruppe in 40 Jahren gleich zwei der begehrten Auszeichnungen gewannen: den Kreativitätspreis und den Publikumspreis „Sieger der Herzen“. Inszenierung und Choreografie: Stefan Südkamp und Michaela Köhler-Schaer
Aufführungen | Schauspiel

Baskerville

Scharoun Theater Wolfsburg

Theater der Altstadt, Stuttgart Ein Gehstock wurde in der Baker Street 221 B zurückgelassen. Kombiniere, kombiniere … Die Spuren führen Sherlock Holmes und Dr. Watson in die düsteren Moore von Devonshire und mitten hinein in den mysteriösen Fall rund um den Landsitz Baskerville Hall und das Geraune vom grauenerregenden Höllenhund. Die Mütze, die Pfeife, die Genialität: Nach zahlreichen Wendungen und mithilfe brillanter Schlussfolgerungen ahnt der Meisterdetektiv, wer hier welche Rolle spielt. Aber wer spielt hier eigentlich wirklich wen? Im schaurig-schönen und amüsanten Krimiabenteuer von Ken Ludwig, ganz in der Tradition Arthur Conan Doyles, spielt sich ein fünfköpfiges Ensemble in über 30 wechselnden Rollen um Kopf und den sherlockschen Mantelkragen. Mit Spannung, Gänsehaut, brillanten Erkenntnissen und jeder Menge augenzwinkerndem Witz! 1901 wurde „The Hound of the Baskervilles“ veröffentlicht. Weitere Geschichten folgten und Sherlock Holmes wurde ein weltweites und unsterbliches Phänomen. Bis heute ist der berühmte Ermittler in Büchern, im Radio, in Serien und auf Theaterbühnen genial kombinierend unterwegs und – trotz Brexit – ein verbindender britischer Exportschlager! Mit Dorothea Förster, Sebastian Schäfer, Caroline Sessler, Christian Streit, Barbara von Münchhausen Inszenierung: Christof Küster Bühne und Kostüm: María Martínez Peña
Aufführungen | Schauspiel

Der alte Mann und das Meer

Scharoun Theater Wolfsburg

Altonaer Theater in Kooperation mit dem Theater Lindenhof in Melchingen Ernest Hemingways berühmte Erzählung „Der alte Mann und das Meer“ wird auf der Bühne lebendig: Santiago, ein alter Fischer aus Kuba, hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen und steht am Rande der Verzweiflung – doch er gibt nicht auf. Mit eiserner Entschlossenheit begibt er sich in ein letztes großes Abenteuer, um einen gewaltigen Marlin zu fangen. Was folgt, ist ein unaufhörlicher, tagelanger Kampf zwischen Mensch und Natur: Inmitten der Weite des Ozeans kämpft Santiago nicht nur gegen den Fisch, sondern auch gegen die eigenen körperlichen Grenzen und die Einsamkeit seines Lebens. Die Geschichte von Santiago ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz, der Bedeutung von Ausdauer und Hoffnung sowie dem Wunsch, in einer oftmals unerbittlichen Welt etwas zu erreichen. Die Inszenierung prüft den Literaturklassiker auf den unerschütterlichen Willen des Menschen, die Natur herauszufordern und sich selbst zu beweisen. Mit Stefan Hallmayer Inszenierung, Bühnenfassung und Übersetzung: Luca Zahn Bühne und Kostüme: María Martínez Peña Musikalische Leitung: Johannes Hofmann

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