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Aus der Sammlung

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Im Obergeschoß sind einige Räume für Wilhelm Busch und die Sammlung des Museums reserviert. Wir stellen Ihnen mehr als 60 Ausstellungsplakate des Museums von den Anfängen bis heute vor sowie wechselnde Exponate aus den Sammlungen des Museums mit Werken von Wilhelm Busch, James Gillray, Marie Marcks, Rotraud Susanne Berner oder Hanns Erich Köhler und weiteren Karikaturist*innen und Zeichenkünstler*innen. Vor allem sind diese Räume in Bewegung! Hier finden Sie immer mal wieder etwas Neues - kleinere Sonderausstellungen im neuen Gästezimmer, Umhängungen, work in progress....
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Ein Ort. Irgendwo

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Nie zuvor waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht oder sind aus anderen Ursachen aus ihrer Heimat migriert. Hinter jedem dieser Menschen steckt ein bewegendes Schicksal. Mit dem internationalen Karikatur-Wettbewerb Ein Ort. Irgendwo hatte die EXILE-Kulturkoordination international Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, ihre Erfahrungen, Eindrücke und Sichtweisen zum Thema Flucht und Migration in künstlerischer Form einzusenden. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der eingesendeten Werke und ist damit ein Sprachrohr für Stimmen aus aller Welt. Die künstlerisch beeindruckenden Karikaturen illustrieren das breite Spektrum der Themen Flucht und Migration, die Schwierigkeiten, Hürden und den Schmerz, die Heimat und Familie zu verlassen, sowie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und die Unterstützung und Akzeptanz. Aber sie thematisieren auch die Kritik an strukturellen Bedingungen und Hindernissen und die Wahrnehmung unterschiedlicher, manchmal beängstigender gesellschaftlicher Reaktionen. Diese Ausstellung sorgt für Denkanstöße und treibt den Diskurs zum Thema Flucht und Migration an. Die Antwort auf eine Frage steht immer noch aus: Wie bekämpfen wir die Ursachen von Flucht und verbessern zugleich die Bedingungen für die Flüchtenden? Die Ausstellung, das Rahmenprogramm als auch die dialogischen Führungen werden in Kooperation mit Engagement Global organisiert im Programm „Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland“ (EBD). Mit diesen kostenfreien Veranstaltungen will Engagement Global Menschen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen motivieren und zu eigenem Engagement für eine nachhaltige Entwicklung ermutigen. Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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anPFIFF! - Schweiß und Leidenschaft auf dem Rasen

Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur & Zeichenkunst

Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land! Das Museum Wilhelm Busch ist dabei – mit viel Begeisterung und Jubel für Fußballkultur und mit unserem typischen humoristischen und kritischen Blick. Wir zeigen Karikaturen und Cartoons, aber auch Fotos, Videos und Objekte. Von Fanchören und Choreographien im Stadion, Rasenstücken und Fankutten bis hin zum Spielfeld als politisches und gesellschaftliches Parkett präsentieren wir die vielen Facetten der „schönsten Nebensache der Welt“. In unserer Ausstellung geht es um Gemeinschaft, Teamgeist, Toleranz, Respekt, um Ausgrenzung, Fankultur, die unbekannte Welt der Spieler*innentransfers, Gleichberechtigung, Siege und Niederlagen und vieles mehr. Wir laden alle ein – die, die mit Fußball nichts anfangen können oder denen Fußball egal ist, und die, für die Fußball alles ist. Seien Sie neugierig und lassen Sie sich mitreißen von der Faszination Fußball! Wundern, lachen und empören Sie sich mit uns gemeinsam mit Arbeiten unter anderem von Bettina Bexte, BURKH, Volker Ernsting, Greser & Lenz, Gerhard Haderer, Ruth Hebler, Rudi Hurzlmeier, Til Mette, Christoph Niemann, Peng und Pepsch Gottscheber. Gemeinsam feiern wir die Fußball-EM und mit Ende der Ausstellung vielleicht sogar den Europameistertitel! Wer weiß ...
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Sprengel@Feinkunst

Sprengel Museum Hannover

Den Werken des Kölner Künstlers Bastian Hoffmann (*1983) wohnt ein mehrdeutiges Spiel mit dem Alltäglichen inne. Oftmals vereinen seine Arbeiten widersprüchliche Aspekte oder Gegensätzliches: Mauern mit dynamischem Eigenleben, Pfützen, die geplant und nicht zufällig entstanden sind, Papier, auf dem flüchtige Performances haltbar gemacht werden. Jedes von Hoffmanns Werken bricht mit gängigen Vorstellungen und Erwartungshaltungen. Mit stoischem Ernst und auf humorvolle Weise betrachtet Hoffmann die Welt und die ihn umgebenden Dinge, wobei er den Sinn hinter den vermeintlichen Gesetzmäßigkeiten hinterfragt. Die Ausstellung zeigt Videoinstallationen, Materialbilder sowie Objekte, die das Resultat eines von Hoffmann selbst als destruktiv bezeichneten künstlerischen Prozesses sind. Kuratiert von Alexander Leinemann (Bild: Bastian Hoffmann, How to turn your work place into a sheet of paper (Videostill), 2018, © Bastian Hoffmann)
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Peter Tuma

Sprengel Museum Hannover

Peter Tuma (*1938 in Wolsdorf, Landkreis Helmstedt) blickt auf eine mehr als 60 Jahre umspannende Karriere als Maler und Zeichner zurück. In seinen frühen Arbeiten schuf der Künstler kleinformatige Ansichten von Bergen, Gewächshäusern und Landschaften, einige davon befinden sich heute in der Sammlung des Sprengel Museum Hannover. Heute arbeitet Tuma vornehmlich im Großformate, für die er verschiedene Farben mit schnellen Pinselbewegungen kombiniert. „Aufkommende Unruhe“ bezeichnet nicht nur eines seiner Kunstwerke, sondern spiegelt auch das Gefühl wider, das ihn angesichts des Klimawandels sowie der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Weltlage überkommt. In zwei speziellen Themenräumen präsentiert die Ausstellung 16 großformatige Werke, die sich mit den Auswirkungen auf die Umwelt, der Thematik der digitalen Überwachung und der Zerstörung auseinandersetzen. Kuratiert von Talia Walther (Bild: Peter Tuma, Aufkommende Unruhe, 2018; VG Bild-Kunst, Bonn 2024)
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Nordlichter: Dietrich Helms, Arnold Leissler, Siegfried Neuenhausen, Kai Sudeck

Sprengel Museum Hannover

Allesamt aus dem norddeutschen Raum sowie aus einer Generation stammend, vereint die Schau vier Künstler und ihre Werke, die als Schenkungen und Nachlässe die Grafische Sammlung des Sprengel Museum Hannover bereichern. Mit Arbeiten von Dietrich Helms (Osnabrück 1933 bis 2022 Hamburg), Arnold Leissler (Hannover 1939 bis 2014 Hannover), Siegfried Neuenhausen (*1931 Dormagen, lebt in Hannover) und Kai Sudeck (Lübeck 1928 bis 1995 Ratzeburg). Kuratiert von Karin Orchard (Bild: Siegfried Neuenhausen (*1931 Dormagen, lebt in Hannover) Frau Soltau, 2009 Gouache und Collage auf Karton, 99,5 x 79,6 cm Sprengel Museum Hannover, Geschenk des Künstlers)
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Günter Haese

Sprengel Museum Hannover

Am 18. Februar 2024 wäre Günter Haese (1924 bis 2016) 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet ihm das Sprengel Museum Hannover einen eigenen Raum in der Sammlungspräsentation „Abenteuer Abstraktion“. Günter Haese beginnt Anfang der 1960er-Jahre nach einem Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf mit Materialen zu arbeiten, die eher das Wirtschaftswunder spiegeln als die Kunstwelt: Messingdraht, Zahnrädchen, Metallplättchen und Federspiralen – Materialien und Utensilien aus dem Ingenieurs-, Feinmechanik- oder Uhrhandwerksbereich. Mit Akribie und Kunstfertigkeit setzt Haese sie zu hochfragilen, poetisch anmutenden Skulpturen zusammen: Stahlfedern und zarte Messingdrähte, die wie Antennen oder seismographische Messinstrumente wirken, setzen jeden Lufthauch in Zittern und Bewegung um, treten so mit der Umgebung unmittelbar in Kontakt und zeigen dies als eine Art Bewegungskommunikation an. Haese erlebte einen in der Kunstwelt wohl einzigartigen, kometenhaften Aufstieg: Nach seiner ersten Einzelausstellung 1964 im Ulmer Museum wurde er postwendend zur documenta 3 und schließlich noch im gleichen Jahr zu einer Einzelausstellung im Museum of Modern Art nach New York eingeladen. Es folgten 1966 die Biennale in Venedig und zahlreiche weitere Ausstellungen.Von den nun gezeigten Werken verbleiben „Ein anderer Mond“ (1963), „Kleine Antille I“ (1968), „Samarkand II“ (1989) und „Turm/Säule“ (Zaragoza, 1996) als Geschenk von Günter Haese jr. im Sprengel Museum Hannover. Kuratiert von Reinhard Spieler (Bild: Günter Haese, Ein anderer Mond, 1963, 29 x 28 x 18 cm, Messing und Kurzwaren, Sprengel Museum Hannover)
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Jean Leppien

Sprengel Museum Hannover

Jean Leppien gehört zu den bedeutendsten abstrakten Künstlern der Nachkriegszeit. Mit seiner bewegten Biografie steht er stellvertretend für viele künstlerische Schicksale und Werdegänge. Sein letztes Bild aus dem Jahr 1991 zeigt einen teils übermalten Postsack der Deutschen Bundespost – die Verarbeitung seiner Emigration und die Bedeutsamkeit des Briefe Schreibens und Empfangens sind eine mögliche Lesart. Leppiens Gemälde weisen auf vielschichtige Arten Verbindungen zur Sammlung des Museums auf, wie etwa zu Paul Klee und Willi Baumeister. Besonders die in Reproduktionen kaum zu sehende differenzierte Farb- und Materialbehandlung Leppiens wird in dieser Präsentation mit elf Originalen aus den Jahren 1946 bis 1991 sichtbar. Im Herbst 2023 hat das Sprengel Museum Hannover die Schenkung aus dem Nachlass des französisch-deutschen Künstlers Jean Leppien (Lüneburg 1910 bis 1991 Paris/Boulogne) empfangen. Die Erbengemeinschaft von Jean Leppien, insbesondere der erst kürzlich verstorbene Senator h.c. Thomas Leppien und seine Frau Karin Leppien, hat auf dankenswerte Weise die kontinuierliche Auseinandersetzung mit seinem Oeuvre, die mit der Ausstellung im Sprengel Museum 2011 bereits einen ersten Höhepunkt gefunden hatte, gewürdigt. Kuratiert von Carina Plath (Bild: Jean Leppien, Le Lattis (Lattenzaun), 3/86 VII, 1986; © VAN HAM Art Estate Jean Leppien)
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Sprengel@Feinkunst

Sprengel Museum Hannover

Die Werke der brasilianischen Künstlerin Jaq Lisboa (*1983) – ausgebildet an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig – sind eng mit ihrer Biografie verknüpft. Im Mittelpunkt stehen der eigene Körper und die Suche nach Identität. Themen wie Migration, Rassismus und Kolonialismus finden sich in den Arbeiten der Künstlerin, die sich nicht auf ein Medium festlegt, mehrere Rollen für sich beansprucht und als Performerin, Rechercheurin, Dokumentarin und Vermittlerin auftritt. Ihre Arbeitsweise beschreibt sie selbst als antikolonial und antirassistisch. In „How to be an artist like me“ gewährt Lisboa intime Einblicke in ihre künstlerische Praxis, der umfangreiche Recherchen zu Grunde liegen sowie persönliche Erinnerungen und Erfahrungen, die sie in Brasilien, Deutschland und Mexiko gemacht hat. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation. Mit der 2019 ins Leben gerufenen Zusammenarbeit widmet sich Sprengel@feinkunst zeitgenössischer junger Kunst in den Räumlichkeiten von feinkunst e.V. Kuratorin: Talia Walther
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Christian Retschlag. Hannover - Mont Ventoux

Sprengel Museum Hannover

Der Weg ist das Ziel: Der hannöversche Künstler Christian Retschlag hat sich auf den Weg gemacht und ist im Rahmen seines Reisestipendiums mit Fahrrad und Fotoapparat zum Mont Ventoux in die Provence gereist. In Hannover gestartet, interessierten ihn unterwegs Schauplätze der Geschichte, wie der Deutsch-Französische Krieg, die Erfindung der Fotografie und die Tour de France. Aber auch die vermeintlich unspektakulären Begegnungen hielt Retschlag im Bild fest: eine Flasche der französischen Nationalbrause Orangina, die durch seine Linse und in schwarz-weißer Ausführung eine ganze eigene Ästhetik bekommt, seine Frühstücksmesser, die sich täglich mit den wechselnden Unterkünften änderten, Tiere, die ihm über den Weg liefen, und verschiedene Pflanzenarten. Doch wie hält man den Mistral im Bild fest? Retschlag hat auch ihn eingefangen – ganz real und für ein Foto, das er uns, neben vielen anderen, in seiner Ausstellung „Hannover – Mont Ventoux“ präsentiert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der das Werk des Preisträgers sowie den Aufenthalt im europäischen Ausland dokumentiert. Der SPRENGEL PREIS wird gemeinsam von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Land Niedersachsen an bildende Künstler*innen aus Niedersachsen vergeben und soll Impulse für den Kulturaustausch in Europa setzen. Neben dem Preisgeld beinhaltet die Auszeichnung eine Ausstellung mit begleitendem Katalog im Sprengel Museum Hannover und ein bis zu sechsmonatiges Reisestipendium ins europäische Ausland. Kurator: Julius Osman Preisverleihung und Eröffnung: Freitag, 17.11.23, 19.00 Uhr
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Pablo Picasso I Max Beckmann

Sprengel Museum Hannover

Pablo Picasso und Max Beckmann haben mit ihren Werken den Blick auf die dramatische erste Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt wie kaum andere Kunstschaffende. Zudem haben sie entschieden dazu beigetragen, die figürliche Malerei neu zu definieren. Die vielleicht bedeutendsten Maler und Schlüsselfiguren der Moderne, die nun erstmals gemeinsam gezeigt werden, haben den Ereignissen der Zeitgeschichte von zwei Weltkriegen, von Diktaturen und Barbarismus Bilder gegeben, die sich gleichwohl der Tagesaktualität entziehen und ihre Stoffe auf mythologischer, menschheitsgeschichtlicher Ebene verhandeln. Nachdem die Schau im Herbst und Winter zuerst Station im Von der Heydt-Museum Wuppertal macht (17.9.23 bis 17.1.24), zeigt das Sprengel Museum Hannover „Pablo Picasso | Max Beckmann. Mensch - Mythos – Welt“ vom 17.2. bis 16.6.24. Kuratoren: Reinhard Spieler und Alexander Leinemann
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Fotografien der Moderne

Sprengel Museum Hannover

Auch wenn der Sammlungsschwerpunkt künstlerischer Fotografie des Museums auf der Zeit nach 1960 liegt, beherbergt es zahlreiche Arbeiten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In ihnen offenbaren sich zentrale Tendenzen der Moderne, vor allem ein neues Sehen, das das Verständnis über das Foto, das bis dahin vornehmlich dokumentarischen Ansprüchen genügen wollte, revolutioniert und ihm den Passierschein in die Hallen der Kunst ausstellt. Die 1839 patentierte Bildform emanzipiert sich knapp 100 Jahre nach ihrer Erfindung, folgt nicht länger den Regeln der Malerei und wird sich ihrer eigenen Möglichkeiten als künstlerisch eigenständiges Ausdrucksmedium bewusst. Wie schon in den jüngst im Sprengel Museum Hannover gezeigten Ausstellungen „Welche Moderne?“ und „Laboratorium der Moderne“ konzentriert sich die Auswahl von rund 180 Fotografien auf die 1920er und 1930er Jahre. Mit Arbeiten von Walter Ballhause, Karl Blossfeldt, Paul Citroen, Hugo Erfurth, Alfred Ehrhardt, Gisèle Freund, Adolf Fuhrmann, Hein Gorny, Florence Henri, El Lissitzky, László Moholy-Nagy, Albert Renger-Patzsch, Alexander Rodtschenko, Jaroslav Rössler, Friedrich Seidenstücker, Michel Seuphor, Anton Stankowski, Anton Josef Trčka, Umbo, Piet Zwart. Kurator: Stefan Gronert (Bild: Albert Renger-Patzsch, Krabbenfischerin, aus der Serien Die Halligen, 1927; LeihgabeLand Niedersachsen, Schenkung Ann und Jürgen Wilde Copyright: Albert Renger-Patzsch / Archiv Ann und Jürgen Wilde, Zülpich; (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2023)
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Was hat das mit mir zu tun?

Sprengel Museum Hannover

Die von der Stiftung Niedersachsen herausgegebene Monografienreihe „Kunst der Gegenwart aus Niedersachsen“ widmet sich 2023 dem Werk von Lotte Lindner & Till Steinbrenner. Die Publikation bietet einen umfassenden Überblick über die Arbeiten des hannoverschen Künstler*innenduos, darunter Installationen, Objekte, Interventionen und Performances. Mit dem Erscheinen des Bandes geht eine künstlerische Intervention im Sprengel Museum Hannover einher. Den Auftakt macht die Parade „Objects that relate to people“: Lindner & Steinbrenner tragen am 14. November im Rahmen eines feierlichen Umzugs eine Plastik von Kurt Schwitters, und mit ihr einen Teil der Museumssammlung, für alle sichtbar in den Stadtraum. ALLE KÖNNEN MITMACHEN Lindner & Steinbrenner rufen zur Teilnahme am Umzug auf: „Möchten Sie die Parade auch visuell begleiten und unterstützen? Tragen Sie schwarze, wetterfeste und warme Kleidung und entscheiden Sie sich für eine Farbe von Gelb über Orange, von Pink bis Rot als Akzent. Ob farbige Mütze, Schal oder große Tücher, ob ein Regenschirm, das komplette Outfit oder allein die Schuhe – mit den genannten Attributen werden Sie zur Gesamtwirkung unseres Umzuges beitragen. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!" LINDNER & STEINBRENNER IM SPRENGEL MUSEUM HANNOVER Seit 2020 arbeiten Lindner & Steinbrenner in und mit den Räumen des Sprengel Museum Hannover. Dabei erforschen die beiden sowohl öffentliche Bereiche sowie Räume und Vorgänge, die den Besucher*innen in der Regel verborgen bleiben. Mit der bereits seit Frühjahr 2023 dauerhaft präsentierten Arbeit „Unter dem Strand", in der eine Räumlichkeit des Museums als Gegenentwurf zum White Cube durch die künstlerische Setzung zum belebten Zwischenort wird, durchbrechen sie Grenzen, die zwischen innen und außen verlaufen. Für die Intervention „Was hat das mit mir zu tun?“ zeigen Lindner & Steinbrenner ähnlich angelegte Arbeiten, die die Durchlässigkeit des Museums und die Besitzverhältnisse von Museumskunst zum Thema haben. Lindner & Steinbrenner, *1971 bzw. *1967, sind nicht auf Medien oder Genres festgelegt. Ihr Material sind vorgefundene Räume und die zu Raum gewordenen ideologischen, historischen und sozialen Voraussetzungen von Architektur. Räumen sind Absichten und Bedeutungen eingeschrieben – in Gerichtssälen wird Recht gesprochen, im Plenarsaal diskutiert, im Kunstmuseum Kunst ausgestellt. Räume sind für Lindner & Steinbrenner zugleich Ort und Material, mit denen es umzugehen gilt. Kuratorin: Carina Plath
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Adrian Sauer: TRUTH TABLE

Sprengel Museum Hannover

Mit der Ernennung von Adrian Sauer (*1976) zum Preisträger des SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie ehrt die Jury einen Künstler, der sich seit rund 20 Jahren mit der Entwicklung der Fotografie beschäftigt. Den Fokus setzt Sauer auf die Folgen und Veränderungen des Mediums durch die Digitalisierung: Unter Zuhilfenahme von selbstgeschriebenen Computerprogrammen untersucht er die fotografische Funktionalität und hinterfragt, inwiefern die Fotografie als verlässliches Abbild der Wirklichkeit gelten kann. Neben einem kritischen schwingt in Sauers Fotografien auch stets ein humorvoller Blick auf die Dinge mit. Die Verleihung des Preises an Adrian Sauer findet im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 13. Oktober 2023 im Sprengel Museum Hannover statt. Der SPECTRUM Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen wird seit 1994 an herausragende zeitgenössische Fotokünstler*innen vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert sowie mit einer Werkschau im Sprengel Museum Hannover und einer Publikation verbunden. Ausgezeichnet wurden bislang unter anderem Zanele Muholi (2021), Fiona Tan (2019), Helen Levitt (2008), John Baldessari (1999) und Thomas Struth (1997). JURY 2023 Lavinia Francke (Stiftung Niedersachsen), Dr. Stefan Gronert (Sprengel Museum Hannover), Letizia Ragaglia (Kunstmuseum Liechtenstein), Dr. Esther Ruelfs (Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg) und Prof. Dr. Steffen Siegel (Folkwang Universität der Künste, Essen Kurator*innen: Stefan Gronert, Talia Walther Preisverleihung und Eröffnung Freitag, 13.10.23, 19.00 Uhr / Eintritt frei Es sprechen Reinhard Spieler, Direktor Sprengel Museum Hannover; Lavinia Francke, Generalsekretärin Stiftung Niedersachsen; Steffen Siegel, Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie Folkwang Universität der Künste, Essen; Talia Walther, Co-Kuratorin Sprengel Museum Hannover In Kooperation mit der Stiftung Niedersachsen Begleitprogramm DI 24.10., 18.30 UHR DIALOGISCHE FÜHRUNG Adrian Sauer im Gespräch mit Benjamin Bross, Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI, Berlin DI 21.11., 18.30 UHR DIALOGISCHE FÜHRUNG Stefan Gronert, Kurator, Sprengel Museum Hannover, im Gespräch mit Christin Müller, freie Kuratorin, Leipzig DI 5.12., 18.30 UHR KÜNSTLERGESPRÄCH DI 12.12., 18.30 UHR KURATORINNENFÜHRUNG mit Talia Walther, Co-Kuratorin, Sprengel Museum Hannover DI 9.1.24, 18.30 UHR GESPRÄCH ZUR DIGITALEN KUNST PLEASE MIND THE SEMANTIC GAP mit Dominik Bönisch, Ludwig Forum Aachen, und Adrian Sauer (Bild: Adrian Sauer, 16.777.216 Farben in unterschiedlichen Anordnungen – Grüner Smiley, Farbton, 100 cm x 100 cm, Digitaler C-Print, 2023)
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Power2Change: Mission Energiewende

phæno gGmbH

Tanken LKWs, Schiffe oder Flugzeuge bald Wasserstoff oder E-Fuels? Wie kann grüner Strom flexibel hergestellt werden? Wie sehen die Stromautobahnen der Zukunft aus? Gehen Sie zusammen auf „Mission Energiewende“. Bilden Sie sich an Exponaten und Medienstationen eine Meinung, treffen Sie Entscheidungen und vollziehen Sie deren Auswirkungen nach. Die Energiewende ist der Schlüssel für unsere klimaneutrale Zukunft. Die Ausstellung präsentiert innovative Konzepte und Technologien für eine sichere, bezahlbare und klimaneutrale Energieversorgung. Die Wanderausstellung wurde im Rahmen eines Verbundprojekts entwickelt und ist gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Ausstellung ist Teil des neuen Themenschwerpunkts „Klima und Nachhaltigkeit“ von phaeno. In diesem Rahmen bietet phaeno Workshops und Entdeckertouren zum Thema Energie sowie weitere Veranstaltungen, Fortbildungen, Dialogformate und Exponate zum Klimawandel an. Die Wanderausstellung wurde im Rahmen des Verbundprojekts Wissenschaftskommunikation Energiewende entwickelt. Ausstellung: Klimahaus® Bremerhaven, LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen Wissenschaftliche Partner:DECHEMA, Fraunhofer UMSICHT, Carbon2Chem®, Fraunhofer-Cluster CINES, Kopernikus-Projekte und weitere Begleitforschung:Technische Universität Ilmenau Projektkommunikation, Rahmenprogramm, Energiemobil und Wanderausstellung: Wissenschaft im Dialog
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I AM A.I. – künstliche Intelligenz erklärt

phæno gGmbH

Kaum zu glauben, es gibt eine Ausstellung nur über mich! Ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist K.I. oder auch A.I. Ich bin einer der spannendsten Technologien unserer Zeit und werde eine immer wichtigere Rolle in eurem Alltag spielen. Ich kann euch das Leben leichter machen und euch unterstützen. In der Ausstellung möchte ich mit euch musizieren, Autos steuern und Schätze finden. Doch wer bin ich eigentlich, was kann ich und was nicht? Erfahre mehr über mich an den interaktiven Exponaten meiner Ausstellung: - Kann ich ein Problem lösen, ohne es zu verstehen? - Lerne ich aus Fehlern? - Kann ich auch Handschriften lesen? - Kann ich Musiker:innen in einer Band ersetzen? Findet es selbst heraus. Ich freue mich auf euch! Eure Künstliche Intelligenz / Artificial Intelligence
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Ocular Witness: Schweinebewusstsein

Sprengel Museum Hannover

Für „Ocular Witness: Schweinebewusstsein“ sind 16 Künstler*innen als Augenzeugen tätig: Sie entwickeln Werke, die sich Aspekten der facettenreichen Beziehung von Mensch und Schwein widmen. Im Zentrum stehen die Geschichte der Fleischindustrie, ihre Sichtbarkeit und Bedeutung für jene, die in fleischproduzierenden Branchen arbeiten, ihre Auswirkungen auf die Umwelt und das Miteinander. Inwieweit ist Kunst in der Lage, diese komplexen gesellschaftlichen, politischen Fragestellungen auf möglichst konkrete Weise zur Diskussion zu stellen? Die Ausstellung wird begleitet von einer Publikation, der digitalen Mindmap www.schweinebewusstsein.de und einem Begleitprogrammprogramm. MITMACHEN: AUFRUF ZUR WIEDERHERSTELLUNG DER SICHTBARKEIT DER SCHWEINE Was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort Schwein hören? Schöne oder weniger schöne, lustige, komische oder traurige Geschichten? Wo und wie begegnen Ihnen Schweine jenseits ihrer Existenz als reine Rechengrößen in lokalen und globalen Ökonomien? Zeigen Sie Ihre Bilder. Erzählen Sie Ihre Geschichten, Träume und Erlebnisse! Die interessantesten Zusendungen veröffentlichen wir auf der Projekt-Website. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Weitere Infos und Einreichungen auf nextmuseum.io HINTERGRUND Seit Jahrtausenden bilden Mensch und Schwein eine Lebensgemeinschaft. Schweine sind intelligent und verspielt, sie haben ein vielseitiges Sozialleben. Wie Menschen mit ihnen umgehen, hat Auswirkungen auf Erde, Wasser, Luft, auf sie selbst und auf viele andere Lebensformen. In hunderten von Produkten verarbeitet, hat die Gesellschaft kaum Kenntnis davon, wo Teile des Schweins enthalten sind. Das Schwein selbst wird kaum mehr wahrgenommen, wenn es als Braten, Schnitzel oder Wurst, als Gummibärchen oder in Medikamentenkapseln in Menschenmägen landet. Was bleibt, ist das Schwein als rechnerischer Faktor in globalen, auf Gewinnmaximierung setzenden Ökonomien. BETEILIGTE KÜNSTLER*INNEN Max Baumann, Frank Berger, Felix Bielmeier, Pierre Bismuth, Anetta Mona Chişa und Lucia Tkáčová, Anna Haifisch, Jochen Lempert, Arne Schmitt, Wenke Seemann, Maria Sewcz, Maria Sturm, Andrzej Steinbach, Young-Hae Chang Heavy Industries und Arbeiten aus der Sammlung Heidi Specker. PARTNER Gemeinde Gladau, Kunstverein Feuerwehrhaus Kemlitz, Kleinfolgenreich e.V. Schortewitz, Burg Klempenow, Neues Kunsthaus Ahrenshoop Gefördert von der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Hannover, der VHV Stiftung und der Nord/LB Kulturstiftung. In Kooperation mit der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen. Kuratorin: Inka Schube Eintritt frei
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Monument für die 308 von Andreas Greiner

phæno gGmbH

7,4 Meter hohe Skulptur für ein Masthuhn regt zum Nachdenken über die Masthühnerhaltung an Gigantisch, eindrucksvoll, mächtig – so würde ein Skelett eines Tyrannosaurus auf die Besucher:innen wirken. Welche Empfindungen löst ein 20fach vergrößertes Skelett eines Masthuhns aus, das bis in das phaeno Dachtragwerk reicht? Erschaffen wurde das außergewöhnliche „Monument für die 308“ vom Berliner Künstler Andreas Greiner. Ein Skelett aus Kunststoffknochen aus dem 3-D-Drucker Masthühner haben in einem Stall, in denen sich Tausende von Tieren drängeln, durchschnittlichjeweils nur etwas mehr Platz wie ein Taschenbuch groß ist. Die Skulptur erzeugt bewusst eine Erinnerung an Dinosaurierskelette in Naturkundemuseen und erschafft dabei ein eindrückliches Monument für ein kleines Wesen. Ein verstorbenes Masthuhn wurde in einem Computertomographen der Berliner Charité eingescannt. Diese 3-D-Aufnahmen wurden anschließend 2Ofach vergrößert in einem 3-D-Drucker in Kunststoff ausgedruckt. Ein begleitender Film zeigt die Herausforderungen beim Erstellen und Zusammenbau des Skeletts. Der Künstler Andreas Greiner würdigt mit diesem Monument ein Huhn, das durch gezielte Züchtung vom Menschen erschaffen wurde. Ohne Anklage regt es die Besucher:innen an, sich damit zu beschäftigen, wie wir mit dem kleinen Nachfahren der einst so gigantischen Dinosaurier umgehen. Der Künstler Andreas Greiner Sein Monument für die 308 hinterfragt die Folgen unserer Konsumgesellschaft Andreas Greiner, geboren 1979 in Aachen ist freischaffender, bildender Künstler, der im Grenzbereich zwischen Kunst, Wissenschaft und Technik arbeitet. Der Künstler studierte zunächst Medizin und wechselte nach dem Physikum in den Bereich der Kunst. 2013 schloss er sein Studium als Meisterschüler von Olafur Eliasson ab. Derzeit lebt und arbeitet er zwischen Berlin, München und Kiel. Seit 2022 ist er Professor für Medienkunst an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Der Künstler arbeitet mit einer Vielzahl unterschiedlicher Medien, darunter (lebende) Skulptur, Installation, Video und algorithmischer Bilderzeugung. Seit 2019 realisiert er zahlreiche künstlerische Baumpflanzungsprojekte. Seine künstlerische Praxis basiert auf der Vorstellung, dass jedes Lebewesen ein:e Künstler:in ist. Er konzentriert sich inhaltlich auf den Einfluss anthropogener Eingriffe in die Form und Evolution von „Natur“. Dies wird bei dem Monument für die 308 besonders deutlich. Ein Monument für ein Masthuhn, das nur durch und zusammen mit dem Menschen existieren kann. Das Kunstwerk „Monument für die 308“ ist noch bis zum 18. Juni im phaeno zu sehen.
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Cell Lab

phæno gGmbH

Wie sehen eigentlich unsere eigenen Zellen unter dem Mikroskop aus? Wie wird eine Blutgruppe mit Hilfe von Antiseren bestimmt? In unserem einzigartigen offenen Laborbereich, dem Cell Lab, geht es vor allem um die ganz kleinen Dinge, die uns mit dem bloßen Auge verborgen bleiben. An acht Experimentierstationen können Sie selbständig Versuche aus den Bereichen Zellbiologie und Biochemie durchführen. Forschen in Laborkittel und mit Schutzbrille Mit Hilfe detaillierter Videoanleitungen gelingt es Laien-Forschern, Objekte in 400facher Vergrößerung unter dem Lichtmikroskop zu betrachten und so beispielsweise spannende Details ihres eigenen Haars zu entdecken. In Laborkittel und mit Schutzbrille können Sie DNA aus Zellen isolieren und den ersten Schritt bei der Verdauung unserer Nahrung untersuchen. Das neue Cell Lab ermöglicht den BesucherInnen, den Umgang mit (echtem) Laborequipment und gibt einen Einblick in die Arbeit eines modernen Labors. Ein echtes Schüler-Labor An Wochenenden steht das Angebot allen Gästen offen und in der Woche kann es von Schulklassen genutzt werden. Die Schritt-für Schritt Anleitungen ermöglichen es den Schüler*innen, in ihrem eigenen Tempo zu experimentieren. Schritte können wiederholt werden und wichtige Inhalte werden im Zusammenhang mit den entsprechenden Versuchsschritten präsentiert. Cell Lab exklusiv Das Cell Lab können Sie auch exklusiv für Ihre Schüler*innen buchen. Cell Lab exklusiv: Dienstag bis Freitag, 9:15 bis 10:15 Uhr, 3,00 € pro Person
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WahnSinn

phæno gGmbH

Sobald Sie die neue Sonderausstellung „WahnSinn“ betreten, werden Sie Ihre eigenen Sinne einmal ganz anders erleben: Rechts und links erscheinen vertauscht, Gegenstände verschwinden vor dem wachsamen Auge und Töne scheinen verrückt zu spielen. Mit viel Spaß finden Sie in der neuen Sonderausstellung „WahnSinn” selbst heraus, warum und wie sich unsere Sinne verwirren, fokussieren oder ablenken lassen. Suchen Sie geheime Botschaften in einem rötlich beleuchteten Raum, legen Sie sich mutig wie ein Fakir auf ein Nagelbett oder bringen Sie die Mona Lisa ins Wanken.

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