Ausstellungen / Museum
Sprengel Museum Hannover
Hannover, Kurt-Schwitters-Platz
- Paul Mpagi Sepuya: Im Blick des Begehrens
- Farzane Vaziritabar: Colorful Threads. From Line to Action
- Abenteuer Abstraktion
- Sprengel Museum Hannover - Sammlung online
- Bildungs- und Vermittlungsangebote für Kinder, Familien und Erwachsene
- Publikationen
- Sprengel Museum Hannover - Sammlung
- Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts
Ausstellungen / Museum
Städtisches Museum Braunschweig
Haus am Löwenwall Braunschweig, Steintorwall 14
Haus am Löwenwall Braunschweig, Steintorwall 14
Ausstellungen
| Ausstellungseröffnung
Ausstellungen
| Ausstellungseröffnung
Vernissage zur Ausstellung von Rita Gierens
Internationale Fredener Musiktage e.V.
Werkeinführung zur Ausstellung der Tanzzeichnungen, Acryl-Arbeiten und Akte der luxemburgischen Künstlerin Rita Gierens durch die ehem. Direktorin der Europäischen Kunstakademie Trier, Dr. Gabriele Lohberg.
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Paul Mpagi Sepuya:
Paul Mpagi Sepuya:
Im Blick des Begehrens
Sprengel Museum Hannover
Paul Mpagi Sepuya (*1982, San Bernardino, Kalifornien) gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen Fotografie in den USA. Die Ausstellung im Sprengel Museum Hannover ist die erste größere Einzelausstellung des Künstlers in einem deutschen Museum. Sie offenbart wie der Künstler in seinen poetisch anmutenden Arbeiten das klassische Porträt dekonstruiert, wie er die Kamera als Werkzeug nutzt und dabei zugleich Räume der Nähe, Fragmentierung und Reflexion erschafft. Durch den gezielten Einsatz von Spiegeln, Stoffen und Studioelementen hinterfragt Sepuya die Mechanismen des Sehens – wer blickt, wer wird betrachtet, und wie entsteht fotografische Intimität? Sepuyas Praxis ist geprägt von queeren Perspektiven, einem bewussten Spiel mit Sichtbarkeit und einer tiefen Auseinandersetzung mit dem fotografischen Akt selbst. Seine Bilder sind keine bloßen Abbilder, sondern performative Prozesse – offen, sensibel und immer mit einem Blick auf die Machtstrukturen des Mediums. Die zwischen dem Sprengel Museum Hannover und dem Fotomuseum Winterthur (28.2.-14.6.26) erarbeitete Ausstellung setzt das künstlerische, mediale und politische Bestreben von Paul Sepuya in Hinblick auf Blackness, Body und Räume ins Zentrum, wenn er sein Anliegen damit beschreibt, „über die Strukturen von Fotografie, Porträtkunst und queerer Sozialität auf neue Weise nachzudenken“ und „die fundamentale Position von Schwarzsein als Material anzuerkennen – oder Schwarzsein und Dunkelheit als einen Ort, von dem und in den man blickt“ (Paul Sepuya). Kuratiert von Stefan Gronert (Bild: Paul Mpagi Sepuya Model Study (0X5A4029), 2017 © Paul Mpagi Sepuya, Courtesy the artist and Vielmetter Los Angeles)
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Farzane Vaziritabar:
Farzane Vaziritabar:
Colorful Threads. From Line to Action
Sprengel Museum Hannover
Der „KUNSTPREIS HANNES MALTE MAHLER – it is art®“ wird alle vier Jahre vom gemeinnützigen Verein feinkunst e.V. in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover vergeben. Preisträgerin im Jahr 2026 ist Farzane Vaziritabar (*1987 in Yazd, Iran). Ihr vielschichtiges Preisträger*innen-Projekt „Colorful Threads“ umfasst Ausstellungen, Interventionen, Performances, Installationen, Skulpturen, Zeichnungen und Cartoons. Es erstreckt sich über vier Ausstellungsorte im Stadtgebiet Hannover und beinhaltet 36 Performances im öffentlichen Raum. Unter dem Ausstellungstitel „Colorful Threads. From Line to Action“ wird das Sprengel Museum Hannover zu einer zentralen Station ihres künstlerischen Wirkens. Mit ihrem Konzept nimmt Vaziritabar den bekannten „Roten Faden“ Hannovers auf – den Rundgang zu städtischen Sehenswürdigkeiten – und interpretiert ihn durch eine Vielzahl künstlerischer, medialer und performativer Interventionen neu. Ihre geplanten Aktivitäten an insgesamt 38 Locations reichen von Soundarbeiten und Performances über Installationen, Skulpturen und Videoarbeiten bis hin zu interaktiven Elementen. Damit öffnet sie ein breites Feld aktueller künstlerischer Ausdrucksformen und setzt sich zugleich mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinander, insbesondere mit Fragen fluider Identitäten. Der spielerische, humorvolle Zugang, der ihr Werk prägt, zeigt eine produktive Nähe zu Hannes Malte Mahlers künstlerischem Selbstverständnis – ohne ihn zu imitieren. BENEFIZKONZERT im NDR Konzerthaus Hannover Samstag 13.6.26, 18.00 UHR PREISVERLEIHUNG im Sprengel Museum Hannover Samstag 13.6.26, 20.00 Uhr
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Gabriela Jolowic
Sprengel Museum Hannover
Alljährlich ehrt die Stiftung Niedersachsen eine Persönlichkeit der niedersächsischen Kunstszene mit einer Ausgabe der Buchreihe „Kunst der Gegenwart”. Die Bücher sind Anerkennung und Ehrung für die Kunstschaffenden, die zumeist auf eine beachtliche Karriere und ein umfangreiches Werk blicken. Jede*r Künstler*in erhält die Möglichkeit, die Monografie nach eigenen Wünschen zu gestalten. Begleitend zu den jeweiligen Neuerscheinungen findet im Sprengel Museum Hannover eine Ausstellung statt. 2026 ist Gabriela Jolowicz, Jahrgang 1978, ausgewählt für die etablierte Monografienreihe. Die in Salzgitter geborene Gabriela Jolowicz gehört zu den wichtigsten Stimmen des zeitgenössischen Holzschnitts in Deutschland. Ihre großformatigen Schwarz-Weiß-Arbeiten verwandeln banale Alltagsszenen in Erzählungen voller Witz und Tiefe. Oft bezieht sie sich auch auf die Geschichte des künstlerischen Holzschnitts selbst und verwandelt historische Vorbilder in zeitgemäße Bilder. Mit feiner Beobachtungsgabe entschleunigt Jolowicz die visuelle Überladung unserer Zeit – und zeigt, wie das Alltägliche im Holzschnitt seine ungeahnte Tiefe entfaltet. Kuratiert von Stefan Gronert (Bild: Gabriela Jolowicz, Beckmann vorm Ihme-Zentrum, 2025 Holzschnitt 93x120 cm, Foto: Patricia Sevilla Ciordia)
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Horst Antes - Eine Sammlung
Sprengel Museum Hannover
Horst Antes zählt zu den Pionieren der neuen Figuration in Deutschland. Seine ikonischen „Kopffüßler“, die konsequente Auseinandersetzung mit der Figur im Raum sowie seine Haus-Archetypen machten ihn seit den 1960er-Jahren international bekannt. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das vielschichtige Werk des Künstlers – von frühen malerischen Experimenten bis zu späteren Werkgruppen. Im Mittelpunkt steht die bedeutende Sammlung, die Wolf und Ursula Hermann 1988 dem Sprengel Museum Hannover vermacht haben und die aus Mitteln ihrer Stiftung stetig ergänzt wurde. Sie ist heute die umfangreichste Antes-Sammlung in öffentlichen Museen. Gezeigt werden Gemälde, Grafiken und Skulpturen, die die stille Intensität, formale Strenge und anhaltende Aktualität von Antes’ Bildsprache eindrucksvoll erfahrbar machen. Gezeigt werden rund 80 Gemälde aus den frühen 1960er-Jahren bis in die Gegenwart, von Antes selbst zu einer installativen Präsentation arrangiert. Ergänzt wird die Präsentation durch das monumentale siebenteilige Skulpturenensemble „Garten der sieben Denkmäler der Lüste“, das Antes anlässlich der Bundesgartenschau 1967 in Karlsruhe geschaffen hat und das sich heute in Aachen befindet. „Horst Antes. Eine Sammlung“ wird gemeinsam mit einer Installation von Kaloki Nyamai eröffnet. Kuratiert von Reinhard Spieler Mit Unterstützung der Studienstiftung Horst Antes. Gefördert von der AKB Stiftung. Stiftung der Familie Carl-Ernst Büchting
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Sprengel@Feinkunst
Sprengel@Feinkunst
Maja Zipf
Sprengel Museum Hannover
Das Werk der Braunschweiger Künstlerin Maja Zipf (*1998) ist multimedial. Ihren künstlerischen Ausdruck findet sie in Keramik, Stahl, Holz, Fotografie oder in Öl auf Leinwand. Im Mittlerpunkt ihres Schaffens steht die große Frage des zukünftigen Verhältnisses vom Menschen zu seiner Umwelt. Auch wenn Klimakrise, Selbstoptimierungszwang und Kapitalismus wenig Grund zur Hoffnung bieten, soll ihr Werk dazu anregen ebenjene wieder zu finden. Im Rahmen des Kooperationsformats Sprengel@feinkunst zeigen das Sprengel Museum Hannover und feinkunst e.V. das Werk von Maja Zipf in einer Einzelausstellung. Kuratiert von Nora Niefanger (Bild: Maja Zipf, Hoping for Better Days, 2025)
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Kaloki Nyamai
Sprengel Museum Hannover
Der kenianische Künstler Kaloki Nyamai (1985 in Kitui) entwickelt in seinen Gemälden und raumgreifenden Installationen kraftvolle Bildwelten, in denen sich traditionelle Bildreferenzen mit zeitgenössischen Perspektiven verschränken. Durch vielschichtige Kompositionen und die bewusste Überlagerung von Formen, Symbolen und Materialien hinterfragt Nyamai historische Narrative und schreibt sie aus einer dezidiert gegenwärtigen Sicht neu fort. Im Calder-Saal des Sprengel Museum Hannover präsentiert er drei Arbeiten, die exemplarisch seine künstlerische Praxis verdeutlichen: Sie verhandeln Fragen von Erinnerung, kultureller Identität und Macht und eröffnen zugleich einen Dialog zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Geschichte. Die Installation wird gemeinsam eröffnet mit der Ausstellung „Horst Antes. Eine Sammlung“. Kaloki Nyamai ist anwesend. (Bild: Kaloki Nyamai Nikuonete Muno, 2024 Mixed media, acrylic, collage stitching on canvas 626 x 416 cm; Courtesy Galerie Barbara Thumm, Foto: Jens Ziehe)
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Käte Steinitz
Sprengel Museum Hannover
Die Ausstellung präsentiert erstmals das umfassende bildnerische Schaffen der Künstlerin Käte Steinitz aus sieben Jahrzehnten. Obwohl Steinitz als bedeutende Persönlichkeit im Umfeld von Kurt Schwitters in der Geschichtsschreibung Hannovers bekannt ist, blieb ihr eigenes künstlerisches Werk nahezu unbekannt. Auf Grundlage des künstlerischen (Teil-)Nachlasses, den die Erben 2018 aus den USA dem Sprengel Museum Hannover schenkten, entsteht nun eine Retrospektive, die Steinitz' vielseitiges Schaffen als Künstlerin, Fotografin und Autorin beleuchtet. In sechs Räumen werden etwa 150 Werke und 40 Dokumente gezeigt, die ihren Lebens- und Werkweg nachzeichnen. Der Großteil der ausgestellten Arbeiten, insbesondere ihre fotografischen Werke, die teilweise nur als Negative überliefert sind, ist bisher unveröffentlicht. Eine gleichnamige Monografie erscheint in Deutsch und Englisch beim Hirmer Verlag. Gefördert von der Ernst von Siemens Kunststiftung Kuratiert von Isabel Schulz Mitautorin der Monografie: Pauline Behrmann (Bild: Käte Steinitz: Backstroke, 1930, Glasnegativ, 9 x 12 cm, Sprengel Museum Hannover, 2018 Schenkung Steinitz Family Art Collection, Foto: Sprengel Museum Hannover (Repro))
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Niki. Kusama. Murakami.
Niki. Kusama. Murakami.
Love you for infinity
Sprengel Museum Hannover
Das Sprengel Museum Hannover präsentiert von September 2025 bis Januar 2026 die Ausstellung „Love you for infinity“ – ein großes Ausstellungshighlight, das Werke von Niki de Saint Phalle erstmals gemeinsam mit Arbeiten von Yayoi Kusama und Takashi Murakami zeigt. Anlass für diese besondere Schau ist die Schenkung von über 400 Arbeiten, die Niki de Saint Phalle im Jahr 2000 dem Sprengel Museum machte. Die Ausstellung spannt den Bogen von Niki de Saint Phalles „Schießbildern“ und den berühmten „Nanas“ über Kusamas immersive „Infinity Room“-Installationen bis hin zu Murakamis poppigen Wandtapeten. Dabei vereint sie Malerei, Skulptur, Installation und Film. Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede der künstlerischen Handschriften treten in der Zusammenschau zutage. Auf über 2.000 Quadratmetern entstehen überraschende Verbindungen zwischen den großformatigen Werken: von überbordender Lebensfreude bis zu existenziellen Bedrohungen, von Feminismus und weiblicher Selbstbehauptung bis hin zu männlicher Dominanz. „Love you for infinity“ ist die erste Ausstellung, die Arbeiten von Niki de Saint Phalle mit den Werken der japanischen Künstler*innen Yayoi Kusama (geb. 1929) und Takashi Murakami (geb. 1962) vereint. Alle drei Künstler*innen eint eine Begeisterung für bunte, ausdrucksstarke Farbwelten und Formen. Ihre Bildsprache überschreitet die Grenzen von Kunst, Popkultur und Kommerz und behandelt zentrale Themen wie Kunst und Konsum, Leben und Tod sowie Sexualität und Traumata – jedes Werk auf seine eigene Weise. Ermöglicht wird die große Ausstellung durch die Förderung von enercity im Rahmen des 200- jährigen Unternehmensjubiläums des Energieunternehmens mit Wurzeln in Hannover.
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Sven-Julien Kanclerski
Sprengel Museum Hannover
Sven-Julien Kanclerski erhält den SPRENGEL PREIS 2025, ausgelobt von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Der Preis würdigt alle zwei Jahre herausragende junge Künstler*innen aus Niedersachsen und ist verbunden mit einem Reisestipendium, das wichtige Impulse für den Kulturaustausch in Europa geben soll. In Rumänien dokumentierte Kanclerski Artefakte, Spuren und Situationen des Alltags. Zwar bleibt der Mensch in seinen Arbeiten oft unsichtbar, doch ist seine Präsenz stets spürbar. Das Projekt bewegt sich an der Schnittstelle von Skulptur, Ökologie und Alltagskultur. In Fotografien, Installationen und Objekten zeigt Kanclerski, wie Materialien neue Bedeutungen und Formen annehmen können – zwischen improvisierter Zweckmäßigkeit und poetischer Transformation. Sie eröffnen ungewohnte Perspektiven auf alltägliche Ressourcen und machen sichtbar, wie facettenreich die Beziehung zwischen Mensch, Material und urbaner Landschaft gedacht werden kann. Kuratiert von Nora Niefanger Zur Preisverleihung mit Ausstellungseröffnung lädt die Niedersächsische Sparkassenstiftung ein. Sie bittet um Anmeldung (Bild: © Sven-Julien Kanclerski, „Ohne Titel“ aus der Serie „Attitude Collection“, 2025, Fotografie)
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STAND UP!
Sprengel Museum Hannover
Die Ausstellung Feministische Avantgarde. Werke aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien zeigt die radikale Bewegung feministischer Kunst der 1970er-Jahre. Die internationalen Künstlerinnen teilen ein kollektives Bewusstsein, welches erstmals in der Kunstgeschichte das „Bild der Frau“ völlig neu bewertet, und wenden sich neuen Ausdrucksformen wie Fotografie, Performance, Film und Video zu. Ihre Werke sind provokant, poetisch und ironisch. Für diese feministische Kunstbewegung prägte Gabriele Schor, Gründungsdirektorin der SAMMLUNG VERBUND, den Begriff „Feministische Avantgarde“, um die Pionierleistung dieser Künstlerinnen hervorzuheben. Die Frauen forderten Themen wie Schwangerschaft, Ehe, Recht auf Abtreibung, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Gewalt gegen Frauen öffentlich zu machen. Themen, die auch heute nach wie vor aktuell sind. ERÖFFNUNG Freitag, 4.7.25, 19.00 Uhr, Eintritt frei (Bild: Renate Bertlmann, Messer-Schnuller-Hände, 1981, S/W Fotografie auf Barytpapier, 39 x 29 cm, Unikat)
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