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Lied.Konzert: Kiandra Howarth

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Mit: Kiandra Howarth „Das deutsche Lied, auch ,Kunstlied‘ genannt, gilt als eine der intimsten aller musikalischen Gattungen – häufig auf die Innenwelt des lyrischen Ichs konzentriert und besonders geeignet für private oder halbprivate Aufführungen im häuslichen Rahmen oder im Salon.“ Die Worte stammen von der Musikwissenschaftlerin Jennifer Ronyak und verweisen auf zwei Besonderheiten der Gattung „Kunstlied“: Kunstlieder „handeln“ häufig von inneren Vorgängen, Gefühlen und Erinnerungen – und, in der Tat, die besten Orte dafür können kleinere, besondere Räume sein. Am besten, man sitzt auch recht nah dran an der Person, die singt. Und genau diese (räumliche) Nähe bieten unsere Lied.Konzerte, sofern sie nicht doch in großem Rahmen in unserem wunderschönen Opernhaus stattfinden. Die Lied.Konzerte der Staatsoper ermöglichen einerseits, bekannte und unbekannte Kunstlieder, Songs, Volkslieder und Chansons live in Konzertatmosphäre zu erleben. Andererseits blicken wir uns um – und gehen hinaus in die Stadt, verlassen unser Opernhaus-Refugium, ziehen vorübergehend ein in interessante Lokationen in Hannover. Dahin bringen wir unsere Sänger:innen und Pianist:innen – und fordern sie auf, auch einmal versteckte musikalische Leidenschaften auszuleben. So sind die Lied.Konzerte der Staatsoper Hannover einerseits so etwas wie „Wunschkonzerte“, andererseits auch Spielfelder, Möglichkeitsräume für bisher heimliche Passionen. Lied.Konzert: SeungJick Kim Neu im Ensemble der Staatsoper Hannover, begeisterte SeungJick Kim in der vergangenen Spielzeit unter anderem als Sänger in Strauss’ Rosenkavalier mit wunderschönem Legato, strahlender Höhe und leidenschaftlicher Hingabe. Zu seinen großen Plänen in der neuen Spielzeit zählen Rodolfo in Puccinis La Bohème und der Herzog von Mantua in Verdis Rigoletto – und ein großer Liederabend. Mit Schumanns Dichterliebe stellt sich der koreanische Tenor, am Klavier begleitet von Hyerim Byun, mit einem der schönsten, ergreifendsten und zugleich anspruchsvollsten Zyklen der Romantik vor – ergänzt um Lieder von Richard Strauss, Henri Duparc sowie der koreanischen Komponisten Lee Su-in, Kim Hyo-geun und Jo Du-nam.
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Viertes Sinfoniekonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Adrian Prabava Chor: Lorenzo Da Rio Dramaturgie: Arno Lücker Chor der Staatsoper Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550 (1788) Franz Liszt: Eine Sinfonie nach Dantes Divina Commedia („Dante-Sinfonie“) (1854–56) „Kein Schmerz ist größer, als sich der Zeit des Glücks zu erinnern, wenn man im Elend ist.“ Dante Alighieri Nach seinen Jahren als gefeierter Virtuose ließ sich Franz Liszt 1848 in Weimar nieder. Dort wandte er sich verstärkt der Ausarbeitung seiner musikästhetischen Ideen zu. Die tradierten Formen der Wiener Klassik erschienen ihm zunehmend als erstarrt: An ihre Stelle sollte eine Musik treten, die sich durch außermusikalische Inhalte beleben und erweitern lässt. Diese Auffassung teilte er mit Gleichgesinnten wie Richard Wagner und Hector Berlioz. Zwischen 1848 und 1856 schuf Liszt zur Veranschaulichung dieser „neudeutschen“ Ideen zwölf sinfonische Dichtungen. In ihnen setzte er sich mit unterschiedlichsten außermusikalischen Stoffen auseinander. Seine Entwicklung kulminiert schließlich in zwei Werken, die sich auf zentrale Texte der europäischen Literatur beziehen: Johann Wolfgang von Goethes Faust und Dante Alighieris Göttliche Komödie. Die Dante-Sinfonie entstand zwischen 1854 und 1856 und schildert in suggestiven „Musik-Bildern“ eine allegorische Reise durch das Jenseits: Hölle, Läuterung und Paradies. Das Paradies könne man aber nicht komponieren, so Wagner zu Liszt. Also setzte Liszt an die Stelle des Paradieses ein Magnificat. Ein im wahrsten Wortsinne episches Werk, das durch Wolfgang Amadeus Mozarts große, elegische g-Moll-Sinfonie eingeleitet wird. Einführung: 45 Minuten vor Beginn
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Lied.Konzert: Julia Sturzlbaum

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Mit: Julia Sturzlbaum „Das deutsche Lied, auch ,Kunstlied‘ genannt, gilt als eine der intimsten aller musikalischen Gattungen – häufig auf die Innenwelt des lyrischen Ichs konzentriert und besonders geeignet für private oder halbprivate Aufführungen im häuslichen Rahmen oder im Salon.“ Die Worte stammen von der Musikwissenschaftlerin Jennifer Ronyak und verweisen auf zwei Besonderheiten der Gattung „Kunstlied“: Kunstlieder „handeln“ häufig von inneren Vorgängen, Gefühlen und Erinnerungen – und, in der Tat, die besten Orte dafür können kleinere, besondere Räume sein. Am besten, man sitzt auch recht nah dran an der Person, die singt. Und genau diese (räumliche) Nähe bieten unsere Lied.Konzerte, sofern sie nicht doch in großem Rahmen in unserem wunderschönen Opernhaus stattfinden. Die Lied.Konzerte der Staatsoper ermöglichen einerseits, bekannte und unbekannte Kunstlieder, Songs, Volkslieder und Chansons live in Konzertatmosphäre zu erleben. Andererseits blicken wir uns um – und gehen hinaus in die Stadt, verlassen unser Opernhaus-Refugium, ziehen vorübergehend ein in interessante Lokationen in Hannover. Dahin bringen wir unsere Sänger:innen und Pianist:innen – und fordern sie auf, auch einmal versteckte musikalische Leidenschaften auszuleben. So sind die Lied.Konzerte der Staatsoper Hannover einerseits so etwas wie „Wunschkonzerte“, andererseits auch Spielfelder, Möglichkeitsräume für bisher heimliche Passionen. Lied.Konzert: SeungJick Kim Neu im Ensemble der Staatsoper Hannover, begeisterte SeungJick Kim in der vergangenen Spielzeit unter anderem als Sänger in Strauss’ Rosenkavalier mit wunderschönem Legato, strahlender Höhe und leidenschaftlicher Hingabe. Zu seinen großen Plänen in der neuen Spielzeit zählen Rodolfo in Puccinis La Bohème und der Herzog von Mantua in Verdis Rigoletto – und ein großer Liederabend. Mit Schumanns Dichterliebe stellt sich der koreanische Tenor, am Klavier begleitet von Hyerim Byun, mit einem der schönsten, ergreifendsten und zugleich anspruchsvollsten Zyklen der Romantik vor – ergänzt um Lieder von Richard Strauss, Henri Duparc sowie der koreanischen Komponisten Lee Su-in, Kim Hyo-geun und Jo Du-nam.
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Drittes Kammerkonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Dramaturgie: Arno Lücker 1. Violine: Annika Oepen 2. Violine: Doris Anna Mayr Viola: Paula Mengel Violoncello: Marion Zander Kontrabass: Mio Tamayama Flöte: Jérémie Abergel Oboe: Eloi Huscenot Klarinette: Katharina Arend Fagott: Nicole King Horn: Stephan Schottstädt Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Benjamin Britten: Sinfonietta op. 1 (1932) Johannes Brahms: Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 (1859) „Einmal im Monat spiele ich Kammermusik in einem Quartett. Ich spiele fast gar nicht mehr alleine, weil ich den Austausch mit anderen bei der Musik so genieße. “ Condoleezza Rice Die Kammerkonzerte des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover sind die persönlichsten Konzerte, die Sie erleben können. Die Programme kommen von den Musikerinnen und Musikern des Orchesters. Dabei handelt es sich beispielsweise um Werke, die schon lange auf der Wunschliste standen. Manch eine Musikerin hat eines der ausgewählten Werke vielleicht zum ersten Mal zu Beginn des Studiums gespielt – und begegnet dieser Musik jetzt wieder. Ein anderer Musiker sucht möglicherweise die Herausforderung, um sich an eine als „schwierig“ geltende Komposition endlich einmal heranzuwagen. Die Motivationen sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten in einem so großen Orchester. Im Rahmen der Kammerkonzerte im Landesmuseum heißt es: Hinaus aus dem Tutti-Zusammenhang – und mutig hinein in die kleine Besetzung, in der jede Stimme zu jeder Zeit hörbar bleibt! So wird Kammermusik zum Labor der Neugier – persönlich, unmittelbar, ohne Filter.
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Komponistinnen 2 x hören

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Moderation: Arno Lücker Klarinette: Maja Pawelke Violine: Anna-Maria Brödel | Birte Päplow Viola: Nir Rom Nagy Violoncello: Rebekka Wittig-Vogelsmeier Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Shulamith Ran: Stream für Klarinette und Streichquartett (2016) Beim zweiten Mal hört man besser! Die Musik von komponierenden Frauen wurde Jahrhunderte lang unterdrückt, verlacht, verhindert. Dabei zählt in der Kunst das einer Person zugewiesene Geschlecht nicht – oder, wie Judy Chicago es ausdrückt: „Art has no gender.“ Um Komponistinnen-Werke sukzessive in den exklusiven Kanon-Club aufzunehmen, sollten wir uns in diese zumeist völlig unbekannten Werke einhören. Kein anderes Format ist dafür besser geeignet als Komponistinnen 2 x hören: Ein Werk wird zwei Mal gespielt. Zwischen den zwei Interpretationen hören Sie mehr über das Werk und seine Hintergründe, erleben Live-Beispiele aus dem besagten Stück, erfahren mehr über thematische Verdichtungen, Klangschichtungen oder etwa eingebaute Zitate. Beim zweiten Hören, so zeigt die Erfahrung, hören Sie besser – zumindest anders, informierter und bewusster!
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Kerzenscheinkonzert Nr. 3

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Oboe: Anke-Christiane Beyer Klarinette: Katharina Arend Fagott: Lisanne Traub Werke von Ibert, Tomasi, Decruck, Auric und Françaix „Die Instrumentalmusik ist die romantischste aller Künste, beinahe möchte man sagen, allein rein romantisch.“ E. T. A. Hoffmann Konzerte dort genießen, wo unser Opernhaus am authentischsten ist: Im historischen Eingangsbereich – der „Langen Diele“ – sitzen Sie auf original erhaltenem Gestein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bei romantischer Lichtstimmung erklingt in der dunklen Jahreszeit leuchtende, leidenschaftliche Musik. Genießen Sie 60-Minuten-Konzerte. Für alle, die nicht zwei Stunden sitzen wollen oder können. Für alle, die barrierearme Zugänge mögen – sowohl programmatisch als auch, was die Wegstrecke vom Opernplatz ins Opernhaus betrifft.
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Viertes Kammerkonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Dramaturgie: Arno Lücker Klarinette: Maja Pawelke Violine: Anna-Maria Brödel / Birte Päplow Viola: Nir Rom Nagy Violoncello: Rebekka Wittig-Vogelsmeier Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Paul Ben-Haim: Streichtrio op. 10 (ca. 1927) Shulamith Ran: Stream für Klarinette und Streichquartett (2016) Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115 (1891) „Einmal im Monat spiele ich Kammermusik in einem Quartett. Ich spiele fast gar nicht mehr alleine, weil ich den Austausch mit anderen bei der Musik so genieße. “ Condoleezza Rice Die Kammerkonzerte des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover sind die persönlichsten Konzerte, die Sie erleben können. Die Programme kommen von den Musikerinnen und Musikern des Orchesters. Dabei handelt es sich beispielsweise um Werke, die schon lange auf der Wunschliste standen. Manch eine Musikerin hat eines der ausgewählten Werke vielleicht zum ersten Mal zu Beginn des Studiums gespielt – und begegnet dieser Musik jetzt wieder. Ein anderer Musiker sucht möglicherweise die Herausforderung, um sich an eine als „schwierig“ geltende Komposition endlich einmal heranzuwagen. Die Motivationen sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten in einem so großen Orchester. Im Rahmen der Kammerkonzerte im Landesmuseum heißt es: Hinaus aus dem Tutti-Zusammenhang – und mutig hinein in die kleine Besetzung, in der jede Stimme zu jeder Zeit hörbar bleibt! So wird Kammermusik zum Labor der Neugier – persönlich, unmittelbar, ohne Filter.
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Neujahrskonzert 2027

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Francesco Angelico Mit: Ensemble der Staatsoper Hannover Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
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A Swinging Musical Christmas

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Gaines Hall & Thilo Wolf Jazz Quartett Gaines Hall präsentiert gemeinsam mit dem Thilo Wolf Quartett ein neues Weihnachtsprogramm voller Swing, Charme und musikalischer Klasse. Deutsche und amerikanische Weihnachtssongs, Musical-Favoriten, Stepptanz und humorvolle Geschichten verbinden sich zu einem festlichen Abend mit besonderer Ausstrahlung. Ein Christmas-Erlebnis voller Wärme, Leichtigkeit und mitreißender Musik.
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Weihnachtskonzert in Herrenhausen

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung und Violine: Thomas Zehetmair Dramaturgie: Christian Förnzler Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-Moll BWV 1041 (1730) Thomas Zehetmair: Passacaglia, Burleske und Choral für Streicher (2024) Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur („Jupiter-Sinfonie“) (1788) Geiger, Dirigent und Komponist: Die Künstlerpersönlichkeit Thomas Zehetmair hat viele Gesichter. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover führt er durch das diesjährige Konzert der Staatsoper Hannover im Rahmen von Herrenhausen Barock, das musikalische Epochen und Rollen miteinander in Verbindung setzt. Von der Solo-Violine aus leitet Zehetmair Bachs Violinkonzert a-Moll, einen Höhepunkt der Instrumentalmusik aus Bachs Zeit am Fürstenhof Anhalt-Köthen. In seiner eigenen Passacaglia, Burleske und Choral für Streicher verbindet Zehetmair seine intensive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik mit einer persönlichen Beschäftigung mit barocken Formen und Strukturen. Das darin erklingende Motiv des gregorianischen Hymnus „Pange lingua“ schlägt dabei eine Brücke zu Mozart, der es ebenfalls im letzten Satz seiner „Jupiter-Sinfonie“ aufgreift. Mozarts Sinfonie, deren Finale von kunstvoller barocker Kontrapunktik geprägt ist, bildet den Abschluss des Konzerts und führt zurück zum Ausgangspunkt: eine Vielzahl an Perspektiven auf das Barock. Zugunsten der Stiftung Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Einführung: 45 Minuten vor Beginn
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Lied.Konzert: SeungJick Kim: Michał Prószyński und Yannick Spanier

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Mit: Michał Prószyński | Yannick Spanier „Das deutsche Lied, auch ,Kunstlied‘ genannt, gilt als eine der intimsten aller musikalischen Gattungen – häufig auf die Innenwelt des lyrischen Ichs konzentriert und besonders geeignet für private oder halbprivate Aufführungen im häuslichen Rahmen oder im Salon.“ Die Worte stammen von der Musikwissenschaftlerin Jennifer Ronyak und verweisen auf zwei Besonderheiten der Gattung „Kunstlied“: Kunstlieder „handeln“ häufig von inneren Vorgängen, Gefühlen und Erinnerungen – und, in der Tat, die besten Orte dafür können kleinere, besondere Räume sein. Am besten, man sitzt auch recht nah dran an der Person, die singt. Und genau diese (räumliche) Nähe bieten unsere Lied.Konzerte, sofern sie nicht doch in großem Rahmen in unserem wunderschönen Opernhaus stattfinden. Die Lied.Konzerte der Staatsoper ermöglichen einerseits, bekannte und unbekannte Kunstlieder, Songs, Volkslieder und Chansons live in Konzertatmosphäre zu erleben. Andererseits blicken wir uns um – und gehen hinaus in die Stadt, verlassen unser Opernhaus-Refugium, ziehen vorübergehend ein in interessante Lokationen in Hannover. Dahin bringen wir unsere Sänger:innen und Pianist:innen – und fordern sie auf, auch einmal versteckte musikalische Leidenschaften auszuleben. So sind die Lied.Konzerte der Staatsoper Hannover einerseits so etwas wie „Wunschkonzerte“, andererseits auch Spielfelder, Möglichkeitsräume für bisher heimliche Passionen. Lied.Konzert: SeungJick Kim Neu im Ensemble der Staatsoper Hannover, begeisterte SeungJick Kim in der vergangenen Spielzeit unter anderem als Sänger in Strauss’ Rosenkavalier mit wunderschönem Legato, strahlender Höhe und leidenschaftlicher Hingabe. Zu seinen großen Plänen in der neuen Spielzeit zählen Rodolfo in Puccinis La Bohème und der Herzog von Mantua in Verdis Rigoletto – und ein großer Liederabend. Mit Schumanns Dichterliebe stellt sich der koreanische Tenor, am Klavier begleitet von Hyerim Byun, mit einem der schönsten, ergreifendsten und zugleich anspruchsvollsten Zyklen der Romantik vor – ergänzt um Lieder von Richard Strauss, Henri Duparc sowie der koreanischen Komponisten Lee Su-in, Kim Hyo-geun und Jo Du-nam.
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Drittes Sinfoniekonzert:
Tobias Wögerer / Arabella Steinbacher

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Tobias Wögerer Violine: Arabella Steinbacher Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Erich Wolfgang Korngold: The Sea Hawk. Ouvertüre (1940) Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 34 (1937–39, 1945) Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 61 (1957, 1961) „Mehr für einen Caruso als einen Paganini.“ Erich Wolfgang Korngold über sein Violinkonzert Der Herr der sieben Meere (engl.: The Sea Hawk) kam 1940 in die Kinos. Errol Flynn spielte die Hauptrolle, Michael Curtiz hatte den Film als Regisseur zu verantworten. Und Erich Wolfgang Korngold steuerte die Filmmusik bei. Nach der Ouvertüre zu dieser Filmmusik erklingt Korngolds wunderschönes Violinkonzert. Der jüdische Komponist hatte Europa 1938 in Richtung Hollywood verlassen. Mieczysław Weinberg stammte ebenfalls aus jüdischem Haushalt, hatte schon in frühen Pogromen des 20. Jahrhunderts große Teile seine Familie verloren, komponierte gewissermaßen gegen die Traumata an und musste sich dort, wo er lebte, in seinem Geburtsland Polen sowie in Belarus, Usbekistan und Russland, gegen diverse Widerstände durchsetzen. Weinbergs 2010 – 14 Jahre nach seinem Tod – uraufgeführte Oper Die Passagierin kann als die größte Opern-Wiederentdeckung des bisherigen 21. Jahrhunderts gelten. Weinbergs Sinfonie Nr. 4 beginnt kämpferisch und scheint von Freund und Förderer Dmitri Schostakowitsch inspiriert: voranpreschend, sarkastisch, scharfzüngig. Einführung: 45 Minuten vor Beginn
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Zweites Sinfoniekonzert:
Otto Tausk / Trio Orelon

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Otto Tausk Trio Orelon Violine: Judith Stapf Violoncello: Arnau Rovira i Bascompte Klavier: Marco Sanna Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Joachim Raff: Orchestervorspiel zu Shakespeares Romeo und Julia (1879) Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799) Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 (1803) Pjotr Tschaikowski: Romeo und Julia. Fantasie-Ouvertüre (1870) „For never was a story of more woe, than this of Juliet and her Romeo.“ William Shakespeare „Lesen Sie nur Shakespeares Sturm!“ soll Ludwig van Beethoven seinem Biografen Anton Felix Schindler zugerufen haben, als dieser angeblich nach dem „Sinn“ von Beethovens d-Moll-Klaviersonate fragte. Für das Zweite Sinfoniekonzert würde sich die Lektüre von Shakespeares Romeo und Julia noch mehr eignen. Denn im Vorfeld unserer Ballett-Premiere – Sergei Prokofjew: Romeo und Julia, ab 6.11.2026 – bieten wir die Möglichkeit, sich zwei anderen, rein instrumentalen Blickwinkeln auf Vertonungen des weltumspannenden Shakespeare-Stoffs zu widmen: Joachim Raffs Orchestervorspiel zu Romeo und Julia tönt dunkel, episch-balladenartig, urromantisch und wurde bislang von nur ganz wenigen Orchestern weltweit gespielt. Ganz im Gegensatz zu Pjotr Tschaikowskis handfester Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia, die Handkantenschläge des Schicksals unmissverständlich ins Opernhaus zimmert. Zwischen den beiden Romeo-Erfahrungen pustet Beethoven uns zweimal in C-Dur die Ohren frei. Schon dessen erste Sinfonie begann für die damaligen Lauscher so frech, so ungewohnt kühn, dass die Vorzeichen für andere revolutionäre Ausritte gewissermaßen gesetzt waren. Und bei Beethovens Triplekonzert C-Dur – gespielt vom Trio Orelon (1. ARD-Preis 2023) – haben wir es mit einem der freiesten, virtuosesten Lustausbrüche Beethovens überhaupt zu tun. Der frühe, spritzige Beethoven, eingerahmt von zwei romantischen Romeo-und-Julia-Variationen! Liebe und Neubeginn, jung sein, verliebt sein, tot sein; und im Hintergrund: die toxische Familie … Einführung: 45 Minuten vor Beginn
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Sing! Sing! Sing!

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Alle Menschen können singen. Darum, dass es zusammenklingt, kümmern wir uns! In diesem neuen Angebot locken wir die Stimmen unter der Dusche, hinter dem Lenkrad und aus dem stillen Kämmerlein hervor und verschmelzen sie im Laufe eines Abends mit Witz und Wumms zu einem dreistimmigen Klangkörper. Für Getränke ist gesorgt, sodass wir am Ende des Abends mit gut geölten Stimmbändern einen Pop-Hit in einer eigens arrangierten Fassung zum Besten geben werden. Dazu braucht es weder Chor-Erfahrung noch die Fertigkeit, Noten lesen zu können. Viel wichtiger sind die Freude am gemeinsamen Singen, die Lust auf einen ungezwungenen Schaffensprozess und der Mut, die eigene Stimme zu erheben.
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Lied.Konzert: SeungJick Kim

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Intime Liedkunst an besonderen Orten Neu im Ensemble der Staatsoper Hannover, begeisterte SeungJick Kim in der vergangenen Spielzeit unter anderem als Sänger in Strauss’ Rosenkavalier mit wunderschönem Legato, strahlender Höhe und leidenschaftlicher Hingabe. Zu seinen großen Plänen in der neuen Spielzeit zählen Rodolfo in Puccinis La Bohème und der Herzog von Mantua in Verdis Rigoletto – und ein großer Liederabend. Mit Schumanns Dichterliebe stellt sich der koreanische Tenor, am Klavier begleitet von Hyerim Byun, mit einem der schönsten, ergreifendsten und zugleich anspruchsvollsten Zyklen der Romantik vor – ergänzt um Lieder von Franz Schubert, Henri Duparc, Franz Liszt und Richard Strauss. „Das deutsche Lied, auch ,Kunstlied‘ genannt, gilt als eine der intimsten aller musikalischen Gattungen – häufig auf die Innenwelt des lyrischen Ichs konzentriert und besonders geeignet für private oder halbprivate Aufführungen im häuslichen Rahmen oder im Salon.“ Die Worte stammen von der Musikwissenschaftlerin Jennifer Ronyak und verweisen auf zwei Besonderheiten der Gattung „Kunstlied“: Kunstlieder „handeln“ häufig von inneren Vorgängen, Gefühlen und Erinnerungen – und, in der Tat, die besten Orte dafür können kleinere, besondere Räume sein. Am besten, man sitzt auch recht nah dran an der Person, die singt. Und genau diese (räumliche) Nähe bieten unsere Lied.Konzerte, sofern sie nicht doch in großem Rahmen in unserem wunderschönen Opernhaus stattfinden. Die Lied.Konzerte der Staatsoper ermöglichen einerseits, bekannte und unbekannte Kunstlieder, Songs, Volkslieder und Chansons live in Konzertatmosphäre zu erleben. Andererseits blicken wir uns um – und gehen hinaus in die Stadt, verlassen unser Opernhaus-Refugium, ziehen vorübergehend ein in interessante Lokationen in Hannover. Dahin bringen wir unsere Sänger:innen und Pianist:innen – und fordern sie auf, auch einmal versteckte musikalische Leidenschaften auszuleben. So sind die Lied.Konzerte der Staatsoper Hannover einerseits so etwas wie „Wunschkonzerte“, andererseits auch Spielfelder, Möglichkeitsräume für bisher heimliche Passionen.
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Zweites Kammerkonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

1. Violine: Annika Oepen 2. Violine: Thomas Huppertz Viola: Anne Krömmelbein Violoncello: Hartwig Christ Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur (1834) Dmitri Schostakowitsch: Zwei Stücke für Streichquartett op. 36a (1931) Franz Schubert: Streichquartett d-Moll D 810 („Der Tod und das Mädchen“) (1824) „Einmal im Monat spiele ich Kammermusik in einem Quartett. Ich spiele fast gar nicht mehr alleine, weil ich den Austausch mit anderen bei der Musik so genieße.“ Condoleezza Rice Die Kammerkonzerte des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover sind die persönlichsten Konzerte, die Sie erleben können. Die Programme kommen von den Musikerinnen und Musikern des Orchesters. Dabei handelt es sich beispielsweise um Werke, die schon lange auf der Wunschliste standen. Manch eine Musikerin hat eines der ausgewählten Werke vielleicht zum ersten Mal zu Beginn des Studiums gespielt – und begegnet dieser Musik jetzt wieder. Ein anderer Musiker sucht möglicherweise die Herausforderung, um sich an eine als „schwierig“ geltende Komposition endlich einmal heranzuwagen. Die Motivationen sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten in einem so großen Orchester. Im Rahmen der Kammerkonzerte im Landesmuseum heißt es: Hinaus aus dem Tutti-Zusammenhang – und mutig hinein in die kleine Besetzung, in der jede Stimme zu jeder Zeit hörbar bleibt! So wird Kammermusik zum Labor der Neugier – persönlich, unmittelbar, ohne Filter.
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Konzert der Musiktheaterakademie

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Die neuen Mitglieder der Musiktheaterakademie an der Staatsoper stellen sich mit Arien und Ensembles vor. Die Musiktheaterakademie an der Staatsoper Hannover ist eine Kooperation zwischen der Staatsoper Hannover und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sie unterstützt junge Opernsänger:innen auf ihrem Weg in den Beruf und ermöglicht gleichzeitig dem Publikum, jungen Gesangstalenten schon früh in ihrer Karriere zu begegnen und sie in ihrer Entwicklung zu begleiten. Der Jahrgang der Saison 2026/27 stellt sich dem Publikum erstmals mit einem Arienprogramm im Rahmen des Konzerts im Marschnersaal vor. Das moderierte Konzert gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit, die Gesangsstudierenden im fortgeschrittenen Studium persönlich kennenzulernen – ihren bisherigen Weg, ihre musikalischen Vorlieben und ihre Vorhaben. Die Mitglieder der Akademie gestalten darüber hinaus die Neuproduktion La Giuditta im Ballhof 1 und sind in Produktionen wie Pique Dame, La Bohème, Hänsel und Gretel, Rigoletto, Kuss der Spinnenfrau, Lohengrin und Madama Butterfly auf der großen Bühne des Opernhauses zu erleben. Musikalische Leitung: Paul Weigold Dramaturgie: Christian Förnzler
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Kerzenscheinkonzert Nr. 2

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

1. Violine: Angela Jaffé 2. Violine: Friederike Schindler Viola: Peter Meier Violoncello: Christine Balke Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Hugo Wolf und Giuseppe Verdi „Die Instrumentalmusik ist die romantischste aller Künste, beinahe möchte man sagen, allein rein romantisch.“ E. T. A. Hoffmann Die drei Werke des zweiten Kerzenscheinkonzerts werden durch das Thema „Italien“ zusammengehalten: Mozarts Streichquartett C-Dur KV 157 entstand 1772 – auf einer Reise durch das Land in Stiefelform. Hugo Wolfs Italienische Serenade ist ein Rückblick des Komponisten auf glückliche Jugendjahre, in denen er liebend gern italienische Opernmelodien auf der Violine spielte. Und am Schluss erklingt das Streichquartett e-Moll des großen italienischen Opern-Heroen Giuseppe Verdi.
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Festliches Neujahrskonzert 2027: „Die Göttin der Vernunft“

Scharoun Theater Wolfsburg

Solistin: Miriam Sabba, Sopran Moderation: Martin Weller Musikalische Leitung: Jan-Michael Horstmann Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, Schönebeck Arien, Walzer und Polkas aus der goldenen Zeit der Operette Die Verklärung der Zeit von etwa 1860 bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zur „goldenen Zeit“ der Wiener Operette begann im Zuge der Alt-Wien-Mode in den 1920er-Jahren und war geprägt von den Komponisten Franz von Suppè, Johann Strauss Sohn, Carl Millöcker, Richard Heuberger, Carl Michael Ziehrer und Carl Zeller. Vor allem „Die Fledermaus“ von Johann Strauß ist noch weltweit im Repertoire der Operntheater. Die titelgebende Operette „Die Göttin der Vernunft“ ist das letzte von Johann Strauss selbst geschriebene Werk dieses Genres. Mit nostalgischer, beschwingter Wiener Walzerseligkeit und schwungvollen Polkas schlägt die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie in ihrem Neujahrskonzert eine Brücke in die Zeit der Donaumonarchie und lädt das Wolfsburger Publikum ein zu einem musikalisch schwungvollen Jahresauftakt 2027! Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie wurde 1948 in der Elbestadt Schönebeck gegründet. Das Repertoire umfasst die unterschiedlichsten Stilrichtungen – vom Barock bis Romantik, von Operette bis Neuer Musik, von Jazz bis Pop.
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Silvesterspass mit Brass

Scharoun Theater Wolfsburg

Brass Band Berlin Musikalische Leitung: Thomas Hoffmann Glücklich lächelnd ins neue Jahr 2027 starten mit der Brass Band Berlin – Das ist die berühmte, 1989 gegründete Berliner Mischung aus Klassik, Jazz, Swing, Show und Slapstick in der Tradition der hochkarätigen Swing-Orchester aus den 30er bis 40er Jahren! Die elf Musikartisten um den unnachahmlichen Bandleader und Conferencier Thomas Hoffmann - allesamt aus großen Berliner Orchestern - brennen ein an Rasanz, Tempo, Leidenschaft, Präzision und genreübergreifende Vielfalt, gepaart mit einem Schuss Comedy, Humor und Improvisation garniertes musikalisches Feuerwerk der Spitzenklasse auf der Bühne ab. In atemberaubenden Soli zeigen sie, dass sie allesamt klassisch ausgebildete, hervorragende Musiker sind. Überall, wo die lustigen Elf auftreten, besteht die Gefahr, dass das Publikum unter den Lachsalven, dem begeisterten Trampeln und Pfeifen den Konzertsaal fast zum Einsturz bringen… aber nur fast. Der Rest ist purer SilvesterSpass! „Die Brass Band Berlin lässt die Stimmung mit ihrem Programm im dicht besetzten Saal bis zum Siedepunkt ansteigen. […] Mit amüsanten Anekdoten und humorvoller Moderation von Bandgründer und Leiter Thomas Hoffmann entwickelt sich eine Bühnenshow auf höchstem Niveau.“ (WAZ online/Heinz-Werner Kemmling, 01.10.2025) Wie in den Jahren zuvor wird in der Spätvorstellung die Pause verlängert, um auf den Jahreswechsel anstoßen zu können. Nach Ende dieser Vorstellung ist wieder Tanz im Foyer angesagt.

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