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Mi 15.7.2026, 18:00 Uhr
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Konzerte | Konzert

Lied.Konzert: Anthea Barać

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

„Das deutsche Lied, auch ,Kunstlied‘ genannt, gilt als eine der intimsten aller musikalischen Gattungen – häufig auf die Innenwelt des lyrischen Ichs konzentriert und besonders geeignet für private oder halbprivate Aufführungen im häuslichen Rahmen oder im Salon.“ Die Worte stammen von der Musikwissenschaftlerin Jennifer Ronyak und verweisen auf zwei Besonderheiten der Gattung „Kunstlied“: Kunstlieder „handeln“ häufig von inneren Vorgängen, Gefühlen und Erinnerungen – und, in der Tat, die besten Orte dafür können kleinere, besondere Räume sein. Am besten, man sitzt auch recht nah dran an der Person, die singt. Und genau diese (räumliche) Nähe bieten unsere Lied.Konzerte, sofern sie nicht doch in großem Rahmen in unserem wunderschönen Opernhaus stattfinden. Die Lied.Konzerte der Staatsoper ermöglichen einerseits, bekannte und unbekannte Kunstlieder, Songs, Volkslieder und Chansons live in Konzertatmosphäre zu erleben. Andererseits blicken wir uns um – und gehen hinaus in die Stadt, verlassen unser Opernhaus-Refugium, ziehen vorübergehend ein in interessante Lokationen in Hannover. Dahin bringen wir unsere Sänger:innen und Pianist:innen – und fordern sie auf, auch einmal versteckte musikalische Leidenschaften auszuleben. So sind die Lied.Konzerte der Staatsoper Hannover einerseits so etwas wie „Wunschkonzerte“, andererseits auch Spielfelder, Möglichkeitsräume für bisher heimliche Passionen. Die Mezzosopranistin Anthea Barać beeindruckt Publikum und Presse gleichermaßen, seit sie zum Ensemble der Staatsoper gehört – ob als Knusperhexe in Hänsel und Gretel, Brigitta in Die tote Stadt oder Anina in Der Rosenkavalier. Nun ist die außergewöhnliche Sängerin in einem Lied.Konzert noch intensiver zu erleben: Mit Richard Wagners Wesendonck-Liedern steht der vielleicht sehnsuchtsvollste Liederzyklus der Musikgeschichte auf dem Programm. Fünf Lieder, in denen jedes Wort, jede Note von Wehmut und Verlangen erfüllt ist. Eine ganz andere Facette zeigen Anthea Barać und Pianist Erik García Álvarez hingegen mit spanischen Liedern und Klavierwerken.
Konzerte | Kammerkonzert

Erstes Kammerkonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Flöte: Vukan Milin Violine: Yuka Okamoto / Nikola Pančić Viola: Nir Rom Nagy Violoncello: Kilian Fröhlich Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Mieczysław Weinberg: Streichtrio op. 48 (1950) Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenquartett D-Dur KV 285 (1777) Saverio Mercadante: Flötenquartett e-Moll op. 57 (1813) Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 2 h-Moll BWV 1067 (1738/39) „Einmal im Monat spiele ich Kammermusik in einem Quartett. Ich spiele fast gar nicht mehr alleine, weil ich den Austausch mit anderen bei der Musik so genieße. “ Condoleezza Rice Die Kammerkonzerte des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover sind die persönlichsten Konzerte, die Sie erleben können. Die Programme kommen von den Musikerinnen und Musikern des Orchesters. Dabei handelt es sich beispielsweise um Werke, die schon lange auf der Wunschliste standen. Manch eine Musikerin hat eines der ausgewählten Werke vielleicht zum ersten Mal zu Beginn des Studiums gespielt – und begegnet dieser Musik jetzt wieder. Ein anderer Musiker sucht möglicherweise die Herausforderung, um sich an eine als „schwierig“ geltende Komposition endlich einmal heranzuwagen. Die Motivationen sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten in einem so großen Orchester. Im Rahmen der Kammerkonzerte im Landesmuseum heißt es: Hinaus aus dem Tutti-Zusammenhang – und mutig hinein in die kleine Besetzung, in der jede Stimme zu jeder Zeit hörbar bleibt! So wird Kammermusik zum Labor der Neugier – persönlich, unmittelbar, ohne Filter.
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Erstes Sinfoniekonzert:
Francesco Angelico / Tamara Stefanovich

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Francesco Angelico Klavier: Tamara Stefanovich Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Alexander Skrjabin: Rêverie op. 24 (1898) Karol Szymanowski: Sinfonie Nr. 4 für Klavier und Orchester op. 60 („Symphonie concertante“) (1932) Pjotr Tschaikowski: Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 (1888) „Eine totale Unterwerfung vor dem Schicksal.“ Pjotr Tschaikowski über seine fünfte Sinfonie Mit einem sehr besonderen Programm präsentiert sich Francesco Angelico in seinem ersten Sinfoniekonzert als Generalmusikdirektor am Pult des Niedersächsischen Staatsorchester Hannover. Die drei Werke verhandeln auf unterschiedlichste, attraktiv mannigfaltige Weise die Themen „innere Bewegung“, „Klangfantasie“ und „Schicksal“. Den Auftakt bildet die zarte Rêverie op. 24 von Alexander Skrjabin aus dem Jahr 1898. In diesem kurzen Orchesterstück entfaltet Skrjabin eine zunächst fast kammermusikalisch disponierte Traum-Klangwelt, die bereits die spätere Hinwendung des Komponisten zu mystischen und harmonisch kühnen Ausdrucksformen andeutet. Mit der Sinfonie Nr. 4 op. 60 („Symphonie concertante“) von Karol Szymanowski folgt ein Werk, das die Gattungsgrenzen zwischen Sinfonie und Klavierkonzert bewusst verwischt. Das 1932 entstandene Stück integriert das Klavier nicht als virtuosen Gegenspieler, sondern als organischen Bestandteil des Orchesters. Szymanowskis Tonsprache verbindet spätromantische Üppigkeit mit impressionistischen Farben und rhythmischer Vitalität. Den Abschluss bildet die fünfte Sinfonie von Pjotr Tschaikowski aus dem Jahr 1888, ein wahres Schicksalswerk, das alle Höhen und Tiefen eines Lebens musikalisch zum Thema hat. Eine Sinfonie wie ein offenes Seelenbuch, zwischen düsterer Resignation und triumphaler Apotheose. Einführung: 45 Minuten vor Beginn
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Eröffnungskonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Masaru Kumakura / Tobias Wögerer Dramaturgie: Ann-Christine Mecke Moderation: Bodo Busse Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Quer durch die Spielzeit führt das Eröffnungskonzert moderiert von Intendant Bodo Busse. Das Niedersächsische Staatsorchester, Ensemblemitglieder und Gäste präsentieren musikalische Höhepunkte der anstehenden Premieren und Wiederaufnahmen. Und wer keinen Platz mehr im Opernhaus bekommt, kann auf dem Opernvorplatz bei hoffentlich lauschigem Wetter kostenlos die Video-Übertragung verfolgen.
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camerata freden

Internationale Fredener Musiktage e.V.

camerata freden, Festivalensemble Thomas Hell, Klavier Boris Krajný, Klavier Tong Chen, Violine Miriam Tanase, Viola Oliver Mascarenhas, Violoncello Franz Schubert – Fantasie f-moll D. 940 für Klavier vierhändig Georges Enescu – Suite op. 10 für Klavier solo Bedřich Smetana – Konzertfantasie über tschechische Volkslieder Antonin Dvorak – Klavierquartett D-Dur op. 23 Das erste Konzert des Festivalensembles camerata freden bietet mit den beiden Pianisten Boris Krajny und Thomas Hell, die vierhändig und solistisch auftreten werden, und Streichern der NDR Radiophilharmonie Hannover die Phantasie f-moll von Franz Schubert, Georges Enescus Suite op. 10, Polkas von Bedřich Smetana und Antonín Dvořáks Klavierquartett D-Dur op. 23. Mitreißende Musik also, die mit tänzerischer Vitalität der slawischen Tradition überzeugt. Preise: 28€ / 26€ / 15€ Bereits um 18 Uhr findet die Vernissage zur Ausstellung mit Tanzzeichnungen, Akten und Acrylarbeiten der luxemburgischen Künstlerin Rita Gierens statt. Die Werkeinführung hält die frühere Direktorin der Europäischen Kunstakademie Trier, Dr. Gabriele Lohberg. Eintritt frei!
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Flamenco puro

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Carmen Salado, Tanz/Palmas Elva la Guardia, Gesang/Tanz/Kastagnetten Thomas Hickstein, Gitarre/Perkussion Leandro Riva, Konzert-Gitarre Jaime B. Rudolph, Flamenco-Gitarre, Barock-Gitarre Mit Werken u.a. von Manuel de Falla, Thomas Hickstein, Enrique Granados, Leandro Riva, Elva la Gardia, Jaime Bernward Rudolph und Isaac Albeniz Wir freuen uns, dass wir Ihnen nach dem schnellen Ausverkauf des Abendkonzerts ein Zusatzkonzert mit Flamenco puro anbieten können. Die Gronauer Lichtspiele werden an diesem Nachmittag zu einem „Tablao“ – und damit zu einem jener andalusischen Lokale, die dem Flamenco eine Bühne geben. Mit seinen tänzerischen Elementen und geheimnisvollen Gitarrenklängen übt der Flamenco eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus und bringt die typische Atmosphäre rund um die spanischen Ramblas nach Gronau. Das Ensemble „Tablao Flamenco“ präsentiert Tanz, Gesang, Gitarren und Perkussion in vollendeter Perfektion. Sein Programm bietet eine feurige Mischung aus traditionellen und modernen Flamenco-Tänzen sowie klassischer Musik von spanischen Meistern wie Manuel de Falla, Enrique Granados und Isaac Albéniz, gepaart mit virtuosen Kompositionen der Musiker:innen. Das Ensemble verbindet eine langjährige künstlerische Freundschaft, die sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder in gemeinsamen Projekten manifestiert hat. Aus dieser tiefen Verbundenheit entstand „Flamenco puro“ – und macht im Rahmen seiner Tournee 2026 einen lang ersehnten Zwischenstopp bei den Internationalen Fredener Musiktagen. ¡Qué alegría! In Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Gronau e.V.! Preise: 28€ / 26€ / 15€ Zusatzkonzert 16 Uhr (19 Uhr ist ausverkauft)
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Nuevo Tango Quintet

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Félicien Brut, Akkordeon Thibaut Garcia, Gitarre Jordan Victoria, Violine Jérémy Bruyère, Kontrabass Thomas Enhco, Klavier Werke von Astor Piazzolla, Tony Mureno, Joseph Colombo, Jaques Brel, Eladia Blazquez, Richard Galliano, Chick Corea und Thomas Enhco Astor Piazzolla stellte seinerzeit die Regeln des Tangos auf den Kopf, indem er ihn von seiner volkstümlichen Form löste und mit den Ausdrucksformen der Klassik und des Jazz verband. In dieser kreativen Tradition wird das Nuevo Tango Quintet rund um den gefeierten französischen Akkordeonisten Félicien Brut – das sich im Jahr des hundertsten Geburtstags des argentinischen Meisters gründete – eine mitreißende Neuinterpretation seiner Musik im Fagus-Werk Alfeld präsentieren. Félicien Brut hat sich dafür entschieden, Piazzollas Lieblingsbesetzung zusammenzubringen, wobei er das virtuose Akkordeon in den Vordergrund stellt und sich mit außergewöhnlichen Musikern umgibt. Thomas Enhco, ein Meister am Klavier, ist bekannt für sein einfühlsames und energiegeladenes Spiel. Thibaut Garcia, ein junges Gitarrenwunderkind, kann bereits auf eine bemerkenswerte internationale Karriere zurückblicken. Jordan Victoria, erster Geiger des Arod-Quartetts, bringt seine Meisterschaft und seine Leidenschaft für die Kammermusik ein. Schließlich vervollständigt Jérémy Bruyère dieses Quintett mit seiner soliden Orchester- und Jazzerfahrung. Die fünf hochkarätigen Musiker entführen ihr Publikum in das Herz der Vororte von Buenos Aires und lässt es in eine farbenfrohe Atmosphäre eintauchen. Die Künstler vermischen Tradition und Moderne, überschreiten die Genre-Grenzen und bieten so eine mitreißende Hommage an die leidenschaftliche und fesselnde Welt von Astor Piazzolla, in der der Tango mit seltener Intensität gelebt und gefühlt wird. Preise: 28€ / 26€ / 15€
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delian::quartett

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Adrian Pinzaru, Violine Andreas Moscho, Violine Lara Albesano, Viola Hendrik Blumenroth, Violoncello Mit Moderation und Werken u.a. von Joseph Haydn, Dmitri Schostakowitsch, Ludwig van Beethoven, Johann Strauß und Kurt Weill William Byrd – „Sing joyfully“ aus Cathedral Music, bearbeitet für Streichquartett von Stefano Pierini Erich Wolfgang Korngold – Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26 Die eröffnende Konzerthälfte präsentiert Tanzstücke quer durch die Musikgeschichte als eine Art amüsant und unterhaltsam moderierte Revue. Dies kontrastiert die kürzere zweite Hälfte des Abends als vermeintlich „ernster“ Kontrapunkt. Die zeitliche Distanz, diesmal sogar zwischen Renaissance und 20. Jahrhundert, erleben wir im Handumdrehen noch einmal. An William Byrds fröhlich schillernde „Ouvertüre“ schließt das geniale zweite Streichquartett des letzten Wunderkinds der Romantik Erich Wolfgang Korngold erstaunlich nahtlos und fast filmmusikalisch an. Darin klingt eine ganze Welt von augenzwinkernder Heiterkeit bis hin zu wienerischer Melancholie, und der letzte Satz ist – ein Walzer… Dieses Konzert wird von NDR Kultur aufgezeichnet! Preise: 28€ / 26€ / 15€
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Ensemble BachWerkVokal Salzburg

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Mit den Bach-Kantaten „Nach Dir, Herr, verlangt mich“ BWV 150, „Der Herr denket an uns“ BWV 196, „Aus der Tiefen rufe ich, Herr zu Dir“ BWV 131 sowie dem Konzert für Oboe d’amore und Streicher BWV 1055 und Orgelwerkbearbeitungen für Streicher als Zwischenspiele. Nach den beiden gefeierten Festivalkonzerten in Freden 2023/24 kehrt das Ensemble BachWerkVokal Salzburg in dieser Festivalsaison zurück – mit einem erneut spektakulären Programm. Unter dem Titel „Bach tanzt“ präsentieren die Musiker:innen gemeinsam mit zwei Tanzsolisten die Verschmelzung von sakraler Vokalmusik und Tanzkunst im Kirchenraum. Dabei werden die drei ersten Kantaten-Kompositionen zu erleben sein, die Bach in den Jahren 1706 bis 1708 komponierte. Sie sind durch ihre Bildsprache und die von Bach verwendeten Tanzformen wie Chaconne, Siciliano oder Sarabande für die Verknüpfung mit einer Choreografie hervorragend geeignet. Die tiefgründigen Werke werden so auch visuell greifbar: Die beiden Tänzer:innen treten im Kirchenraum von St. Martin in einen direkten Dialog mit der Musik und verleihen den geistlichen Inhalten eine neue Dimension. Das Programm wird ergänzt durch Arrangements weiterer Bach-Werke von Gordon Safari, der BachWerkVokal Salzburg 2015 gründete und seitdem leitet. Das Ensemble konnte sich im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis rasch weit über die Grenzen Österreichs hinaus etablieren. BachWerkVokal besteht aus einen Instrumental- und einen Vokalensemble. Am Vorbild der Barockzeit orientiert, sind sie gleichermaßen Solist:innen wie Tuttist:innen. Die Grenzen zwischen Solo und Chor bzw. Orchester wird somit aufgehoben und ermöglicht ein sehr agiles und flexibles Musizieren. Das Ensemble besticht mit seinem äußerst transparenten und brillanten Klang und sieht sich stets dem Text, seiner Verständlichkeit und dem Ausdrucksgehalt verpflichtet. Seit vielen Jahren pflegt BachWerkVokal eine enge künstlerische Freundschaft mit dem Tanzsolisten des Tschechischen Staatsballetts István Varga, der sich gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Iveta Krmelová der Übersetzung von klassischer Musik in modernen, expressiven Ausdruckstanz beschäftigt. In Zusammenarbeit mit der Kulturvereinigung Wrisbergholzen e.V.! Preise: 28€ / 26€ / 15€
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Salaputia Brass Quintett

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Maximilian Sutter, Trompete Lukas Reiß, Trompete Felix Baur, Horn Philip Pineda Resch, Posaune Joel Zimmermann, Tuba Paul Dukas (1865-1935) – Fanfare zu La Peri (Arr.: Charles Decker) Tielman Susato (1500-1561) – Suite aus Danserie (arr. J. Iveson, U. Agnas) Kerry Turner (*1960) – Tanzstück für Blechbläserquintett (38. IFM-Auftragswerk – Uraufführung) Leonard Bernstein (1918-1990) – Dance Suite (Dancisca, Waltz, Bi-Tango, Two-Step, MTV) Béla Bartók (1881-1945) | Johannes Brahms (1833-1897) – Tänze ohne Grenzen — Anthony DiLorenzo (*1967) – Firedance (arr. C. Sears, P. Dörpinghaus, H. Zellner) Duke Ellington (1899-1974) – u.a. Jazzdance for Brass (arr. J. Jarvis, L. Niehaus, S. Roberts) (u.a. It don´t mean a thing, Stardust, Puttin’ on the Ritz) Enrique Crespo (1941-2020) – Zamba Gaucha aus Suite Americana N° 1 Peter Iljitsch Tschaikowski (1840-1893) – Mehr oder weniger ein Blumenwalzer (Arr. Ingo Luis) Um ihre Begeisterung für Kammermusik und das gemeinsame Musizieren in intimer Besetzung teilen zu können, gründeten fünf Musiker des Bundesjugendorchesters 2007 dieses Blechbläser-Quintett. Schnell erspielte es sich bis hin zu internationalen Wettbewerben zahlreiche Preise und begeistert seitdem mit Konzerten auf der ganzen Welt sowie bei Festivalauftritten von Schleswig-Holstein bis zum Rheingau. Mit ihren thematisch gestalteten Programmen gelingt dem Ensemble stets der Spagat zwischen höchstem musikalischem Anspruch und unterhaltsamem Hörvergnügen. Den Kern ihres Repertoires bilden Originalkompositionen, die um effektvolle Arrangements ergänzt werden. Auf diese Weise will das Quintett – deren Musiker bei Spitzen-Institutionen wie dem Konzerthausorchester und der Deutschen Oper Berlin, dem Festspielorchester Bayreuth und dem Balthasar-Neumann-Ensemble spielen – nicht nur Musik nach ihrem Geschmack schreiben, sondern auch das Blechbläser-Repertoire maßgeblich erweitern. Brillant! Preise: 28€ / 26€ / 15€ Bereits um 18 Uhr findet beim Komponistenportrait ein Gespräch zwischen dem Komponisten Kerry Turner und dem künstlerischen Leiter Adrian Adlam statt. Eintritt frei!
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Abschlusskonzert camerata freden

Internationale Fredener Musiktage e.V.

camerata freden - Festivalensemble Carmine Lauri, Violine Gervasio Tarragona Valli, Klarinette Antonin Dvořák – Streicherserenade E-Dur op. 22 Toru Takemitsu – Three film scores for strings with Waltz Peter Tschaikowsky – Waltz and Scherzo für Solovioline und Streicher Johann Strauß II – Rosen aus dem Süden Gervasio Tarragona Valli – Shiraz 622, Milonga Alfredo Johann Strauß II – Fledermauss Quadrille, Champagner Polka, Johann Strauß I – Furioser Galopp Zum Abschluss des Festivals taucht die camerata freden tief in die Romantik ein. Nach der wunderschönen Streicherserenade von Antonin Dvořák geht es im zweiten Teil mit Werken u.a. von Johann Strauß, Peter Tschaikowsky und Toru Takemitsu unter Mitwirkung von Carmine Lauri, dem früheren Konzertmeister des London Symphony Orchestra, der nach 30 Jahren nach Freden zurückkehrt, weiter. Das Musikfest klingt dann bei herzhaften Grillsteaks und Bratwürsten mit der stimmungsvollen Grillfete vor der Zehntscheune aus. Anschließend Grillfete! Preise: 28€ / 26€ / 15€
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Tamala Band

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Tamala ist eine 6-köpfige Band um den Trommelmeister Ibs Sallah mit Musikern, die aus Gambia stammen. Sie spielen westafrikanische Musikinstrumente aus der Tradition der Griot. Dazu tanzt Sellina aus Namibia, die eine erfahrene Tänzerin des African Tribal Dance mit einem tief verwurzelten Verständnis der west- und südwestafrikanischen Tanztraditionen ist. Die Griot sind mit ihrer Musik und dem Gesang Bewahrer einer mündlich überlieferten Kultur, die aus dem ehemaligen Mandinka-Königreich Kaabu stammt, das sich bis zum 19. Jahrhundert auf dem Gebiet des heutigen Gambia, Südsenegal und Mali erstreckte. Unter anderem wird eine Kora, eine mit beiden Händen gezupfte westafrikanische Stegharfe, gespielt. Begleitet wird die Kora vom Balafon, einer Wassertrommel und der Tama (Talking drum), Djembe und einer Bassgitarre. Preise: 15 € | 13 € | 5 € | 20 € Familienkarte (1-2 Erw., 1-3 Kinder)
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Komponistenportrait Kerry Turner

Internationale Fredener Musiktage e.V.

Der Komponist Kerry Turner im Gespräch mit dem künstlerischen Leiter Adrian Adlam. Der Musiker und Komponist Kerry Turner zählt zu den bekanntesten Namen nicht nur in der Hornwelt, sondern im Blechbläserbereich allgemein. Ob als Komponist oder Interpret – er tritt regelmäßig auf den großen Konzertbühnen der Welt auf. Zu den wichtigsten Ensembles, mit denen er konzertierte, gehören das weltberühmte American Horn Quartet, das herausragende Virtuoso Horn Duo und das Philharmonische Orchester Luxemburg (von dem er sich nach 35 Jahren vor kurzem verabschiedete). Als Mitglied dieser renommierten Institutionen konzertierte er auf vier Kontinenten. Er war zudem ein gefragter Solist und Dozent und gab Konzerte und Workshops unter anderem in Deutschland, Frankreich, Portugal, der Schweiz, Japan, den USA und Tschechien. Der gebürtige Texaner aus San Antonio absolvierte sein Künstlerdiplom an der Manhattan School of Music in New York und setzte sein Studium als Fulbright-Stipendiat bei Hermann Baumann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fort. Nach seinem Studium belegte er den 5. Platz beim Internationalen Hornwettbewerb in Genf und gewann die Bronzemedaille beim 39. Internationalen Musikwettbewerb „Prager Frühling“. Er ist Ehrenmitglied der International Horn Society. Die Karriere von Herrn Turner als Komponist hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erlebt. Seine Werke für Horn, kombiniert mit nahezu allen Genres der Kammermusik, werden weltweit aufgeführt. Er erhielt Kompositionsaufträge von zahlreichen Institutionen, darunter die United States Air Force Heritage of America Band, das Luxemburger Philharmonic, das Japanische Hornensemble, das Detroit Symphony Orchestra und viele andere. Er wurde mit Preisen beim Kompositionswettbewerb der International Horn Society sowie der IBLA Foundation, dem Internationalen Schweizer Preis und dem Luxemburger Kulturministerium ausgezeichnet. Seit seinem Abschied vom Hornspiel im Jahr 2023 ist Kerry Turner als Tenor in einigen der renommiertesten Chöre Brüssels sehr gefragt.
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Sing Dela Sing

Schauspiel Hannover

Alle singen – all night long ist Programm: Vom ersten Moment bis zur letzten Note singen hunderte Leute im Publikum gemeinsam aktuelle Popsongs – von ABBA bis Avicii, von Peter Gabriel bis Peter Fox, von 7 Seconds bis 7 Years, von 1999 bis 2002. Die Texte gibt es liebevoll aufbereitet per Videoprojektion. Zwei, manchmal auch drei gefragte Popmusik-Profis begleiten das Ganze, und innerhalb weniger Minuten macht das gemeinsame Singen alle unendlich glücklich. Persönlicher und kollektiver als es im Chor, im Fußballstadion oder unter der Dusche je sein kann. Denn hier singen alle immer die Leadstimme. Achtung: Sing dela Sing findet im Stehen statt – denn im Sitzen kann man nicht gut singen. Weitere Information über Sing dela Sing und die Musiker sowie viele Bilder von den Veranstaltungen gibt es unter singdelasing.de.
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Musik-Café: Voices in Concert

Schauspiel Hannover

Schüler*innenkonzert der Stimmglück Academy Beim Musik-Café können lokale Bands ihre Hits präsentieren und einen ganz eigenen musikalischen Abend gestalten. Von Pop-Covern über Indie-Rock bis hin zu Death-Metal, Chöre, Singer-Songwriter oder Orchester: Alle können sich bewerben und die Bühne nutzen. Lernt beim Musik-Café Bands und Künstler*innen aus der Nähe kennen, tanzt, singt mit oder hört einfach nur zu. Bewerbungen an: ballhof.cafe@staatstheater-hannover.de
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Erstes Kirchenkonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Filigrane Klänge, Kantaten und Konzertarien, Barockmusik oder Zeitgenössisches mit besonderen Raumklang-Effekten: In den Kirchenkonzerten steht im Mittelpunkt, was in den groß besetzten Sinfoniekonzerten seltener gespielt wird. Dafür kommt das Niedersächsische Staatsorchester in die Kirchen der Stadt – und oft bringt es Sängerinnen und Sänger aus dem Opernensemble mit!
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Kerzenschein-Konzert Nr. 1

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Violine: Stephanie Kemna / Annika Oepen Viola: Paula Mengel / Nir Rom Nagy Violoncello: Gottfried Roßner / Marion Zander Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Werke von Adele, Coldplay, Radiohead und Tschaikowski „Die Instrumentalmusik ist die romantischste aller Künste, beinahe möchte man sagen, allein rein romantisch. “ E. T. A. Hoffmann Konzerte dort genießen, wo unser Opernhaus am authentischsten ist: Im historischen Eingangsbereich – der „Langen Diele“ – sitzen Sie auf original erhaltenem Gestein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Bei romantischer Lichtstimmung erklingt in der dunklen Jahreszeit leuchtende, leidenschaftliche Musik. Genießen Sie 60-Minuten-Konzerte. Für alle, die nicht zwei Stunden sitzen wollen oder können. Für alle, die barrierearme Zugänge mögen – sowohl programmatisch als auch, was die Wegstrecke vom Opernplatz ins Opernhaus betrifft.
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Drittes Sinfoniekonzert:
Tobias Wögerer / Arabella Steinbacher

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Tobias Wögerer Violine: Arabella Steinbacher Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Erich Wolfgang Korngold: The Sea Hawk. Ouvertüre (1940) Erich Wolfgang Korngold: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 34 (1937–39, 1945) Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 4 a-Moll op. 61 (1957, 1961) „Mehr für einen Caruso als einen Paganini.“ Erich Wolfgang Korngold über sein Violinkonzert Der Herr der sieben Meere (engl.: The Sea Hawk) kam 1940 in die Kinos. Errol Flynn spielte die Hauptrolle, Michael Curtiz hatte den Film als Regisseur zu verantworten. Und Erich Wolfgang Korngold steuerte die Filmmusik bei. Nach der Ouvertüre zu dieser Filmmusik erklingt Korngolds wunderschönes Violinkonzert. Der jüdische Komponist hatte Europa 1938 in Richtung Hollywood verlassen. Mieczysław Weinberg stammte ebenfalls aus jüdischem Haushalt, hatte schon in frühen Pogromen des 20. Jahrhunderts große Teile seine Familie verloren, komponierte gewissermaßen gegen die Traumata an und musste sich dort, wo er lebte, in seinem Geburtsland Polen sowie in Belarus, Usbekistan und Russland, gegen diverse Widerstände durchsetzen. Weinbergs 2010 – 14 Jahre nach seinem Tod – uraufgeführte Oper Die Passagierin kann als die größte Opern-Wiederentdeckung des bisherigen 21. Jahrhunderts gelten. Weinbergs Sinfonie Nr. 4 beginnt kämpferisch und scheint von Freund und Förderer Dmitri Schostakowitsch inspiriert: voranpreschend, sarkastisch, scharfzüngig.
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Zweites Sinfoniekonzert:
Otto Tausk / Trio Orelon

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Otto Tausk Trio Orelon Violine: Judith Stapf Violoncello: Arnau Rovira i Bascompte Klavier: Marco Sanna Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Joachim Raff: Orchestervorspiel zu Shakespeares Romeo und Julia (1879) Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1799) Ludwig van Beethoven: Tripelkonzert C-Dur op. 56 (1803) Pjotr Tschaikowski: Romeo und Julia. Fantasie-Ouvertüre (1870) „For never was a story of more woe, than this of Juliet and her Romeo.“ William Shakespeare „Lesen Sie nur Shakespeares Sturm!“ soll Ludwig van Beethoven seinem Biografen Anton Felix Schindler zugerufen haben, als dieser angeblich nach dem „Sinn“ von Beethovens d-Moll-Klaviersonate fragte. Für das Zweite Sinfoniekonzert würde sich die Lektüre von Shakespeares Romeo und Julia noch mehr eignen. Denn im Vorfeld unserer Ballett-Premiere – Sergei Prokofjew: Romeo und Julia, ab 6.11.2026 – bieten wir die Möglichkeit, sich zwei anderen, rein instrumentalen Blickwinkeln auf Vertonungen des weltumspannenden Shakespeare-Stoffs zu widmen: Joachim Raffs Orchestervorspiel zu Romeo und Julia tönt dunkel, episch-balladenartig, urromantisch und wurde bislang von nur ganz wenigen Orchestern weltweit gespielt. Ganz im Gegensatz zu Pjotr Tschaikowskis handfester Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia, die Handkantenschläge des Schicksals unmissverständlich ins Opernhaus zimmert. Zwischen den beiden Romeo-Erfahrungen pustet Beethoven uns zweimal in C-Dur die Ohren frei. Schon dessen erste Sinfonie begann für die damaligen Lauscher so frech, so ungewohnt kühn, dass die Vorzeichen für andere revolutionäre Ausritte gewissermaßen gesetzt waren. Und bei Beethovens Triplekonzert C-Dur – gespielt vom Trio Orelon (1. ARD-Preis 2023) – haben wir es mit einem der freiesten, virtuosesten Lustausbrüche Beethovens überhaupt zu tun. Der frühe, spritzige Beethoven, eingerahmt von zwei romantischen Romeo-und-Julia-Variationen! Liebe und Neubeginn, jung sein, verliebt sein, tot sein; und im Hintergrund: die toxische Familie …
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Festkonzert

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Musikalische Leitung: Francesco Angelico Dramaturgie: Ann-Christine Mecke Moderation: Bodo Busse Niedersächsisches Staatsorchester Hannover Brian Jagde, international gefeierter Tenor, ist neuer Residenzkünstler der Staatsoper Hannover. In diesem Festkonzert stellt er sich dem hannoverschen Publikum vor: Begleitet vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Francesco Angelico interpretiert er Arien von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini und Ruggero Leoncavallo. Er gestaltet den Abend gemeinsam mit Ensemblemitgliedern der Staatsoper, die Arien und Ensembles aus dem Programm der neuen Spielzeit interpretieren. Intendant Bodo Busse führt charmant durch den festlichen Abend.

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